Dezember 10, 2007 Archives

Mo 10. Dez 19:56:16 CET 2007

Seagate vergrault Linuxer

Eigentlich habe ich ja immer große Stücke auf Seagate und deren Festplatten gehalten: Immerhin gewährt dieser Hersteller eher ungewöhnliche 5 Jahre Garantie, und falls mal etwas defekt war, war der Support schnell und ein Ersatz fix vor Ort... nicht, dass dieser Service oft in Anspruch genommen werden musste.

Heute aber darf ich auf pro-linux.de lesen, dass die neuesten externen Festplatten der Reihe �FreeAgent� unter Linux und MacOS X Probleme bereiten: Nach gewisser Inaktivitätszeit schaltet sich das Laufwerk aus Stromspargründen aus, und unterbricht laut pro-linux.de damit auch die usb-Verbindung zum Rechner. Greifen Mac- und Linux-User nun wieder auf die Hdd zu, meldet sich diese nur noch als lahmes usb1-Gerät zurück.

Seagate selbst hat angeblich noch keine Lösung für das Problem gefunden, wie auch theinquirer.net schreibt. In den Kommentaren zum Inquirer-Artikel wird der Einsatz von sdparm vorgeschlagen, wodurch sich der Standby-Modus anscheinend abschalten lässt (Eintrag: Farid, 07 December 2007).

Wie TheInquirer richtig feststellt: ausgerechnet eine als �FreeAgent� betitelte Produktlinie wird nicht voll vom OpenSource Betriebssystem Linux unterstützt. :-D
Peinliche Sache, das - und vielleicht schon bald ein Grund, den Hersteller zu wechseln...?!


Posted by cpunk | Categories: random stuff, debian