Tue, 17 Aug 2010

Skype lässt mithören - ach, echt?

Da wird nun also bekannt, dass Skype das Abhören von Gesprächen zulässt, und die Spatzen pfeifen es von den Dächern...
Wundert sich tatsächlich jemand ernsthaft darüber? Warum sollte gerade diese eine Firma mit dem most closed-source-Angebot nicht mit den Behörden zusammen arbeiten? Steht nicht in allen Datenschutzrichtlinien von Firmen immer das Gleiche:

»Skype, der örtliche Skype-Partner oder der Betreiber bzw. das Unternehmen, der/das die Kommunikation ermöglicht, stellt personenbezogene Daten, Kommunikationsinhalte und/oder Verkehrsdaten Justiz-, Strafvollzugs- oder Regierungsbehörden zur Verfügung, die derartige Informationen rechtmäßig anfordern. Skype wird zur Erfüllung dieser Anforderung angemessene Unterstützung und Informationen bereitstellen, und Sie stimmen hiermit einer derartigen Offenlegung zu.«
Unsere Offenlegung Ihrer personenbezogenen Daten

Ausdrücklich steht dort also auch seit jeher: »Kommunikationsinhalte« und eine »zur Erfüllung angemessene Unterstützung« der Justiz etc. Warum genau also wundert sich auf einmal alle Welt darüber, dass es sich $Firma nicht mit $Behörde verscherzt, sondern vielmehr noch kooperiert?



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Wed, 10 Mar 2010

BahnCard ohne Foto - leicht gemacht

BahnCard ohne Foto
Eine BahnCard der Deutschen Bahn gibt es eigentlich nur mit Foto. Auf der Bahn-Webseite findet man nirgends den Hinweis, dass ein abzugebendes Bild vielleicht nur eine Zusatzoption darstellen könnte, die man wählen kann - aber keinesfalls auch wählen muss.

Es gibt jedoch eine sehr einfache Möglichkeit an die BahnCard zu kommen, ohne dass man der Bahn ein Foto von sich selbst überlassen muss: Kürzlich gab es - wie immer wieder mal - das Angebot, die BahnCard 25 für vier Monate zu testen. Diese Testversion kostete 25€ und wurde ausgestellt, ohne dass dafür ein persönliches Foto verlangt war. Wurde diese Karte inzwischen gekündigt ist es auch kein Problem, im Anschluss eine jahresgültige Bahncard zu bekommen - und zwar auch fotolos.

Während des Online-Bestellvorgangs gibt es keine Option, mit der man den Verzicht eines Fotos auf der BahnCard erklären könnte. Jedoch kann man den Punkt »Foto der letzten BahnCard verwenden« anwählen. Anschließend gibt man die Nummer der früheren Testkarte an - et voilà!

Da der letzten Probe-BahnCard kein Foto aufgedruckt war, besitzt nun auch die neue, ein Jahr lang gültige, eine weiße Fläche anstelle des Bildes. Dass nun beim Vorzeigen der BahnCard im Zug auch ein anderer gültiger Ausweis hervorgeholt werden muss: geschenkt. Immerhin wissen nun der Bahncomputer und die MitarbeiterInnen nicht, wie ich aussehe. Und die Überwachungskamera auf dem Bahnhof weiß nicht gleich einem Gesicht (m)einen Namen zuzuordnen... ;)



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Fri, 01 Jan 2010

ntpdate sagt zuverlässig...

schon wieder und not faked...

# ntpdate-debian
1 Jan 00:00:00 ntpdate[6656]: adjust time server 217.91.44.17 offset 0.000142 sec

zwanzigzehn also ab sofort. have a lot of fun!



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Thu, 01 Jan 2009

ntpdate sagt gerade...

~$ ntpdate-debian
1 Jan 00:00:00 ntpdate[13413]: adjust time server 213.95.21.206 offset -0.055192 sec

und das ungeschummelt. Frohes also @ all.



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Thu, 20 Nov 2008

Spaß mit dem O2-Support (oder: O2 mag/kennt mutt nicht)

Seit geraumer Zeit nun schon besitze ich ein ungenutztes Mail-Postfach bei O2 - das sollte sich ändern, da es für manche Zwecke durchaus mal Sinn machen könnte, eine weitere Alternative in petto zu haben. Problem nur: mit meinem favorisierten Mail-User-Agent mutt konnte ich mich nie mit dem imap-Server verbinden.

Es sei vorweg gesagt: Es klappt noch immer nicht. Wer also imap.o2online.de erfolgreich mit mutt kontaktiert, fühle sich berufen, mir eine Lösung zukommen zu lassen.

Beginnen wir also mit der Kontaktaufnahme via Online-Formular auf der O2-Webseite:

Hallo,
welche Einstellungen muss ich in meinem Mailprogramm vornehmen, um Ihren imap-Server zu nutzen?
Anpingen kann ich imap.o2online.de und imap4.o2online.de - leider nicht aber darüber mails abrufen....

Was gut war: Die Antwort kam schnell. Nur: kann es sein, dass sie meine Frage nicht ganz gelesen haben?

Anbei senden wir Ihnen die Einstellungen, die Sie fürr die Benutzung fü Ihrn imap-Server benötigen.
E-Mail-Eingangsserver: imap.o2online.de Port: 143
E-Mail-Ausgangsserver: mail.o2online.de Port: 25
Benutzername: (Mobilfunknummer@o2online.de oder Aliasname@o2online.de)
Kennwort: Ihr Kennwort auf o2online.de

Wir freuen uns, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Also probieren wir's nochmal ausführlicher:

Hallo, Besten Dank für Ihre Antwort. Wie meiner Anfrage zu entnehmen war, hatte ich diese Adressen ja schon entdeckt. Nur: sie funktionieren nicht.

mutt -f imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de:143
gibt als Fehlermeldung:
"A TLS packet with unexpected length was received.
tls_socket_read (A TLS packet with unexpected length was received.)"

mutt -f imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de/ssl
sagt: "Anmeldung gescheitert"

Probiert man Port 110, wie auf Ihrer Homepage angegeben[1]:
mutt -f imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de:110
wird der Verbindungsaufbau abgelehnt.

Auch die Einstellungen:
mailboxes {MeineRufnummer@imap.o2online.de:143/ssl}
account-hook imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de \
'setimap_user=MeineRufnummer@o2online imap_pass="MeinPasswort"'
bringen nichts.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten, ausser mir einen anderen Anbieter für Mailempfang zu suchen?
Viele Grüße

[1] http://www.o2online.de/nw/support/mobilfunk/handy/settings/manuell/manuell-email-haupt-artikel.html?nidx=2

> Wir freuen uns, Ihnen weitergeholfen zu haben.
Haben Sie? ;)

Damit sollte eigentlich ein wenig geklärt worden sein. Oder?

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre E-Mail und das Interesse an unseren Produkten und Services.

Leider haben Sie uns nicht mitgteilt welches E-Mail Programm Ihnen diesen fehler anzeigt. Bitte testen Sie einen anderen E-Mail Client. Bitte überprüfen Sie auch Ihre Zugangsdaten. Den Login können Sie direkt auf www.o2online.de überprüfen. Gerne prüfen wir ob das Communication Center korrekt eingerichtet ist.

WTF?!?

Hallo,

jetzt wird es aber skurril. In meiner Mail erwähnte ich doch mehrmals meinen Mail-User-Agent: mutt

Und nein, ich werde nicht nur wegen einer kaputten Konfiguration Ihres Dienstes ein anderes Mailprogramm nehmen. Da ich mit mutt sehr zufrieden bin, und es mit mehreren anderen imap-Servern perfekt funktioniert - ausschliesslich o2 macht Probleme.

Meine Zugangsdaten hatte ich mutt korrekt angegeben, diese funktionieren bei der Anmeldung auf Ihrer Webseite.

Aber gut, wenn Sie mir keine Lösung anbieten wollen/können, benutze ich Ihren Mailserver nicht, und suche mir funktionierende Lösungen.
Gruß

Und was kommt zurück? Achso. Gesperrt bin ich nur:

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ihr E-Mail Account wurde durch mehrfacher falscher Anmeldung zum Kundenkonto (E-Mail Client) gesperrt.

Aus Sicherheitsgründen ist für die Bearbeitung Ihres Anliegens die Angabe Ihrer 4 stelligen persönlichen Kundenkennzahl, die Sie sich bei Vertragsabschluss vergeben haben, erforderlich. Diese finden Sie unter "Punkt 1" in Ihren Vertragsunterlagen.

Wir bitten Sie Ihre Anfrage erneut über unser Kontaktformular unter www.o2online.de/goto/kontakt an uns zu richten.

Es geht also wunderbar voran. Auf der Webseite eingeloggt, Kundenkennzahl eingegeben, und den bisherigen Schriftwechel einkopiert - und ab damit. Doch: Anstelle einer sinnvollen Antwort kommt nur zurück: Der gesamte bisherige Schriftwechsel. Ohne jeglichen Kommentar! Also nächster Versuch:

Kann es sein, dass Sie Ihre Antwort vergessen haben?
So langsam habe ich keine Lust mehr...
Grüße

Und Ha! Daraufhin geht es endlich (konstruktiv) voran:

Guten Tag,

Um den Fehler möglichst schnell eingrenzen zu können, benötigen wir einige Angaben.

Bitte beantworten Sie uns die unten aufgeführten Fragen. Sollten Sie uns bereits Informationen mitgeteilt haben, möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass nur eine mit allen notwendigen Details versehene Fehlermeldung bearbeitet werden kann.

1. Können Sie sich mit Ihrer Mobilfunknummer und Ihrem Passwort anmelden?
2. Mit welcher Rufnummer melden Sie sich an?
3. Welcher angebotene Service funktioniert nicht?
4. Können Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundenkennzahl einloggen?
5. Welches Fehlerbild/genaue Fehlerbeschreibung wird angezeigt?
6. Teilen Sie uns bitte das Datum, die Uhrzeit und die Häufigkeit der Einschränkung mit.
7. Welchen Browser benutzen Sie (Name und Version)?
8. Welches Betriebssystem benutzen Sie?
9. Bitte testen Sie den gewünschten Zugang an einem alternativen PC via Internet Explorer und teilen Sie uns das Testergebnis mit.
10. Kontaktrufnummer und bevorzugte Rückrufzeit für eventuelle Rückfragen?

Ich habe eine Weile überlegt, ob das nun überhaupt noch Sinn macht. Aber irgendwie macht's inzwischen ja auch schon ein wenig Spaß.

> 1. Können Sie sich mit Ihrer Mobilfunknummer und Ihrem Passwort anmelden?
Per Webmail: Ja. Mit meinem Mailprogramm: Nein.

> 2. Mit welcher Rufnummer melden Sie sich an?
MeineRufnummer

> 3. Welcher angebotene Service funktioniert nicht?
Ihr imap-Server imap.o2online.de und imap4.o2online.de

> 4. Können Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundenkennzahl einloggen?
Auf Ihrer Webseite: Ja.

> 5. Welches Fehlerbild/genaue Fehlerbeschreibung wird angezeigt?
Beim Einwahlversuch auf Ihrem imap-Server:
"A TLS packet with unexpected length was received.
tls_socket_read (A TLS packet with unexpected length was received.)"
oder auch: "Anmeldung gescheitert"

> 6. Teilen Sie uns bitte das Datum, die Uhrzeit und die Häufigkeit der Einschränkung mit.
Häufigkeit: Immer.
Datum: Bspw. 07.11.2008 18:45Uhr

> 7. Welchen Browser benutzen Sie (Name und Version)?
Es geht nicht um Ihren Webmailer, sondern um den imap-Server. Als Mailproramm nutze ich mutt Version 1.5.18-4

> 8. Welches Betriebssystem benutzen Sie?
Debian/Gnu Linux

> 9. Bitte testen Sie den gewünschten Zugang an einem alternativen PC
> via Internet Explorer und teilen Sie uns das Testergebnis mit.
Es gibt kein Problem mit Ihrem Webmailer.

> 10. Kontaktrufnummer und bevorzugte Rückrufzeit für eventuelle Rückfragen?
MeineRufnummer - am besten am Spätnachmittag

Und nun: Das große Finale:

Guten Tag,

Bedauerlicherweise werden wir Ihnen hier so keine Lösung anbieten können. Ganz offensichlich, wie auch bereits von Ihnen erwähnt, liegt hier ein Konflikt zwischen dem von Ihnen verwendeten Mail-Client und dem o2 Communication Center Server vor.

Da jedoch andere Mail-Clients sowohl über POP3 als auch über IMAP4 einwandfrei auf den o2 Communication Center Server zugreifen können und der von Ihnen genuzten Mail-Client nicht unbedingt zu den von unseren Kunden genutzten Standard-Mail-Clients gehört bitten wir hier um Ihr Verständnis wenn wir Ihnen den gewünschten Dienst so nicht anbieten können.

Das war natürlich eine vollends zufriedenstellende Antwort...
Falls jemand da draussen eine bessere weiss, für einen, der nicht den von O2-Kunden genutzten Standard-Mail-Client nutzt: Immer her damit!



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Sat, 25 Oct 2008

dvbcut

Wenn ich bisher per dvb-t aufgenommene Filme archivieren wollte, war dies immer wieder ein recht mühsames Unterfangen: Das schneiden des Streams mit Avidemux habe ich nie hinbekommen, da hierbei in der Zieldatei immer Audio zu Video verschoben abgespielt wurde. Ich habe mich daher immer beholfen, indem ich nach der Encodierung (s. m2t2mkv) mit dem Programm mkvmerge weiterbearbeitet habe. Das Problem dabei:
1. mkvmerge kann nur nach dem Zeitstempel der Datei schneiden, was oft nicht perfekt genug wurde
2. Die a/v-Synchronisierung kann per Hand angegeben werden, war aber auch oft nicht 100%ig perfekt.

Durch Zufall stolperte ich nun vor ein paar Tagen über das Programm DVBCUT: Das kann alles, woran es bisher haperte. Der Stream kann damit bildgenau geschnitten werden, Audio/Video werden schon automatisch perfekt synchronisiert - und das alles in sehr simpler Benutzeroberfl�e! Sieht so aus, als h�e ich endlich einen Ersatz für das ansonsten überall erwähnte ProjectX ausfindig gemacht, das ich bei mir bis jetzt nie lauffähig machen konnte.

Ab sofort werden also dvb-t-Streams vor dem encoden mit dvbcut vorbereitet... :)



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Wed, 03 Sep 2008

Googles chromfarbener Keylogger

Nur einen Tag ist er alt, der neue Googlesche Browser, für den schon von Beginn an die Monopol-Frage gestellt wird. Nur einen Tag hat es auch gedauert, bis sich die Angst vor der Datenkrake wieder einmal bewahrheitet: Es handelt sich bei dem neuen Browser um einen phantastischen Datensammler, einen großen Keylogger!

Wie Andreas Krennmair dort berichtet, muss nicht einmal die Return-Taste gedrückt werden - nein, jedes Zeichen, das auch nur in die Adresszeile eingegeben wird, wandert ungefragt in die Google-Datenbanken. Feine Sache ist das, besonders da jede Chrome-Installation eine eigene Identifikations-Nummer zugewiesen bekommt, damit auch ja die Eingaben eindeutig zurückzuverfolgen sind. Anhand der Browser-Daten, der Nutzung von Google-Apps und nun noch aller Daten aus der Adresszeile lassen sich sicher prima Nutzerprofile erstellen. Bei den Big-Brother-Awards hat Google schon einmal gewonnen, oder? Geht das eigentlich auch ein zweites Mal?

Achja, die Daten-Sammel-Funktion lässt sich auch ausschalten, ist aber natürlich erst einmal per Default auf �senden� eingestellt.

via fefe



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Mon, 18 Aug 2008

Byebye Apple Computer

Die Seite Bye-bye Apple Computer darf es eigentlich gar nicht geben... Mac-User sind ihren Produkten doch so treu wie sonst nur die Katholen ihrer Kirche - dachte ich zumindest immer (wenn auch - natürlich - in ihrem Kult viel stylischer und trendiger).

Wen dieser unsägliche Hype um die ganzen i*-Produkte auch schon immer nervte, wird das neue Blog als Bestätigung lesen, man habe es ja schon immer gewusst. Treue Mac-Enthusiasten könnten ein wenig ins grübeln kommen, wenn sie die ausführliche Begründung für einen hier nun als nötig erachteten Wechsel vom Mac zu Linux studieren.

Dreizehn Jahre lang war der Blogger ein begeisterter Mac-User, und schreibt nun über seine Erfahrungen mit dem Wechsel zu einer Linux-Distribution. Bisher sind Vergleiche zwischen beiden OSes zu lesen, über Systemverschlüsselung (dm-crypt statt FileVault) und Dateiverwaltung (Nautilus vs. Finder). Das Ganze ist als Work-in-Progress zu verstehen, parallel zu den jeweiligen Wechselerfahrungen wird berichtet - und das bisher sehr lesenswert und informativ.



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Sat, 28 Jun 2008

DVDs rippen mit Mencoder

Vor ein paar Tagen fand ich eine ganz hervorragende Anleitung, wie man einfach mit Mencoder DVDs rippen, und Audio-, und Videospur sowie Untertitel in einen Matroska-Container packen kann:
HOWTO: Rip DVDs in MPEG-4 AVC (x264), multi audio, subtitles, Matroska
(lokale Kopie mit kleinen Änderungen)

Normalerweise benutzte ich für solche Zwecke immer dvd::rip. Leider hatte dvd::rip aktuell einige Probleme mit einer meiner DVDs - vor allem mit den Untertiteln wollte das Programm einfach nicht klar kommen. Ein Nachteil an dvd::rip ist auch, dass es für die Erstellung von VobSub-Untertiteln das Paket rar-2.80 benötigt, das es für Debian-amd64 nicht gibt.

In dem obigen Howto wird darauf verzichtet, das Video zu skalieren, was ich in meinem untenstehenden Encodingbefehl neben dem Deinterlacing noch neu eingefügt habe. Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sollte man also das oben verlinkte Howto durchgehen, und gegebenenfalls anstelle des dort benutzten encodings unter Schritt 5.2 (Start video encoding process) meine Variante nehmen:

# First pass
mencoder -v\
title.vob\
-vf crop=704:560:8:10,harddup,pp=lb\
-ovc x264 -x264encopts subq=4:bframes=3:b_pyramid:weight_b:turbo=1:pass=1:psnr:bitrate=850\
-oac copy\
-of rawvideo\
-o title.264

# Second pass
mencoder -v\
title.vob\
-vf crop=704:560:8:10,harddup,pp=lb,scale=-1:-2 -aspect 16:9\
-ovc x264 -x264encopts subq=6:partitions=all:8x8dct:frameref=5:bframes=3:b_pyramid:weight_b:pass=2:psnr:bitrate=850\
-oac copy\
-of rawvideo\
-o title.264
So entstand bei mir am Ende aus einem 100minütigen Film ein nur 685MB großes Matroska-Video in ganz hervorragender Qualität.



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Sat, 17 May 2008

very random

loldebian

Gut, wenn man noch über sich selbst lachen kann... :)

gefunden bei loldebian via wolfgang.lonien.de



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Mon, 12 May 2008

Bild des Tages

Ubuntufragged

Ubuntu got fragged! :D

gefunden bei julien.danjou.info



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Sat, 10 May 2008

Musikvideo via CCTV

Zu irgendwas müssen die 13 Millionen Überwachungskameras in Großbritannien ja gut sein, und sei es nur, das eigene Budget zu schonen:

Die britische Band The Get Out Clause nutzte die allgegenwärtigen Kameras in Manchester dazu, einen möglichst günstigen Videoclip zu drehen. Dazu traten sie einfach auf öffentlichen Straßen und Plätzen auf, und forderten anschliessend die gemachten Überwachungsbänder an, wie es ihnen nach dem �Data Protection Act� zustand.

Herausgekommen ist dabei ein Werbe-Video, und gleichzeitig ein gelungener PR-Gag.

via gulli.com



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Wed, 07 May 2008

Wordpress unkündbar?!

Das kann doch wohl nicht wahr sein:

Please delete my account
We don't. Don't worry about unused accounts. It doesn't hurt anything.
The software could break if we deleted accounts, so accounts are permanent.
Sollte so eine Begründung wahr sein, wäre es ja wohl mal an der Zeit, die Software umzuschreiben?!



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Sat, 03 May 2008

alles neu macht...

gerade der Admin dieser kleinen feinen Seite ;)
So langsam wurde es mal Zeit, von meinem noch immer geliebten, aber leider inzwischen viel zu langsamem nanoblogger abzurücken. Zum Glück fand ich den feinen Ersatz Pyblosxom: Noch immer auf simple Textdateien basierend, aber nun dynamische Seiten generierend.

Die Seite ist noch nicht perfekt, und einige Sachen werden sicherlich noch verändert in den nächsten Tagen - das Grundgerüst jedoch ist durchaus schon ganz passabel und bedienbar geraten.

Die alten Beiträge sind schon integriert (Danke H. für die Hilfe!), nun wird noch nach und nach alles durchgetagged, und auch die alten Kommentare wieder eingefügt.

Es bleibt immer was zu tun.... :)



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Tue, 22 Apr 2008

m2t2mkv

Die letzten Tage hatte ich mich leider mit dem encoden von aufgenommenen dvb-t-streams zu beschäftigen, was doch weit mehr Zeit in Anspruch nahm als gewollt. Eine funktionierende Befehlskette für ffmpeg bekam ich zwar von einem Kumpel - diese brachte bei mir allerdings nur ein sehr pixeliges Ergebnis zustande, obwohl es bei ihm hervorragend geklappt hatte:

ffmpeg -i input.m2t -b 600k -s vga -aspect 16:9 -f avi -vcodec mpeg4 -bf 2 -acodec libmp3lame -ab 96k output.avi

Also probierte ich einige Codecs und Containerformate aus, und landete schließlich bei dieser Befehlskette, die bei mir die bisher besten Ergebnisse erzielte:

ffmpeg -i input.m2t -b 1100k -s vga -aspect 16:9 -f matroska -vcodec libx264 -bf 2 -acodec libmp3lame -ab 96k -async 1 output.mkv

Das Ergebnis ist ein gegenüber dem Original um etwas mehr als die Hälfte geschrumpftes Matroska-File, das auch noch relativ komfortabel mit mkvmerge aus dem Paket mkvtoolnix geschnitten werden kann.

Falls das Ganze mal schnell gehen muss, kann man auch noch auf mencoder zurückgreifen - damit reduzierte sich die Bearbeitungszeit bei mir auf nur eine Stunde, gegenüber ca. drei Stunden zuvor. Das Ergebnis ist von der Qualität allerdings bei weitem nicht so gut, lässt sich aber geniessen. Die Dateigröße halbiert sich auch mit dieser Methode in etwa:

mencoder input.m2t -ovc lavc -lavcopts vcodec=h263p:vhq:vbitrate=1100:vqblur=1:vhq:vqmax=6:vqsquish=1 -vf scale=-1:-2 -aspect 16:9 -ofps 25 -o output.avi -oac mp3lame

Leider liess sich das Ergebnis des mencoders bei mir nicht durch Avidemux weiterbearbeiten, und auch avisplit hat nicht sonderlich gut damit gearbeitet. Aufgrund der Schnelligkeit des mencoders lässt sich das allerdings beizeiten trotzdem gebrauchen.

Da die Ergebnisse imho aber auf alle Fälle noch besser sein könnten, bin ich für Tips und Codec-Beratung jederzeit dankbar... ;)



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Mon, 21 Apr 2008

unixfreunde, wir kommen!

In den Logfiles fiel mir heute ein immerwiederkehrender Planet auf, der zu mir Kontakt aufgenommen hatte - der planet.unixfreunde.de. Und siehe da, ich bin doch tatsächlich irgendwie auf diesem Planeten gelandet... Ich bin begeistert, und bedanke mich ganz herzlich dafür! Vielleicht schaffe ich es nun endlich mal wieder ein wenig kontinuierlicher, hier auch Inhalte beizutragen. Have fun!



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Fri, 22 Feb 2008

podcast @ pofacs.de

Aufmerksam geworden auf die Podcastreihe unter pofacs.de (Podcast für alternative Computer Systeme) bin ich durch eine Ankündigung der Debian-Entwicklerin Meike Reichle, die in der Ausgabe 18 im Interview zu hören ist. Sie berichtet in der entsprechenden Folge allgemein und leichtverständlich über das Debian-Projekt, das Debian Women Project, und ein paar Vorzüge, die Debian gegenüber Ubuntu hat.

Pofacs bietet schon eine ganze Reihe interessanter Sendungen zum Download an, berichtet wird darin unter anderem über Fluxbox, Free- und NetBSD, OpenOffice und auch Damn Small Linux... Gesendet wird in Abständen von ca. 14 Tagen.



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Wed, 20 Feb 2008

nicotine bug

Heute gabs meinen ersten Bugreport ;)
Nicotine 1.2.9+dfsg-1 startet, ein Fenster öffnet sich - aber ohne Inhalt. Das Ganze stürzt ab und lässt sich nur noch durch ein killall beenden:

#466782: Starting nicotine, a window with no content comes up



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server offline

Aufgrund eines Fehlers bei unserem Serveranbieter server4you war cpunk.de mitsamt seiner Subdomains theaterkeller und gutscheingruppe für die letzten 24 Stunden offline.

Server4you hat keine Erklärung für den langen Ausfall geliefert - es scheint nun aber immerhin wieder alles zu funktionieren, wenn auch noch immer nicht so flüssig wie gewohnt.

Sorry dafür - aber die Problembehebung lag nicht in unserer Hand.



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Fri, 16 Nov 2007

MiniLAN-howto

Da auf meinem uralt-Laptop noch immer nur ein Debian-sarge installiert war, musste nun doch endlich mal ein kleines Upgrade her. Da aber die alte Sarge-Kiste meinen wlan-Adapter nicht erkennen mag - und mir die Kernel-Header nicht vorliegen um den Treiber zu kompilieren - musste mal schnell und temporär mein Desktop-Rechner als Router dienen:

Die beiden Rechner werden über ein Crossover-Kabel verbunden, und den jeweiligen Netzwerkkarten eine IP zugewiesen. Auf dem Desktop-Rechner existieren die Schnittstellen eth0 und rausb0 - Erstere leitet den Traffic vom Laptop zur wlan-Schnittstelle (rausb0) weiter. Auf dem Laptop heisst die Netzwerkkarte eth1.

Nachdem die Rechner verbunden sind, wird den beiden eth-Karten über Shell-Kommandos eine IP zugewiesen:
Desktop: ifconfig eth0 10.10.10.1
Laptop: ifconfig eth1 10.10.10.2

Dann wird dem Laptop das Gateway mitgeteilt:
route add default gw 10.10.10.1

Danach gabs auf dem Desktop einige Regeln für iptables. Default: Alle eingehenden/weiterzuleitenden Pakete werden abgelehnt, rausgehende werden erlaubt.
iptables -P INPUT DROP
iptables -P FORWARD DROP
iptables -P OUTPUT ACCEPT


Vom Laptop dürfen die Pakete durch:
iptables -A INPUT -s 10.10.10.0/24 -j ACCEPT

Masqueraden etc.:
iptables -A FORWARD -i eth0 -s 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
iptables -t nat -A POSTROUTING -o rausb0 -j MASQUERADE
iptables -A FORWARD -i rausb0 -d 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
iptables -A INPUT -m state --state ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT


Dann muss nur noch in der Datei /proc/sys/net/ipv4/ip_forward die 0 durch eine 1 ersetzt werden:
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

Danach konnte ich mit dem Laptop wunderbar ins Internet. In die Datei /etc/resolv.conf wurden noch die Nameserver eingetragen, die dort auch beim Desktop-Rechner eingetragen waren - und alles lief bestens, das Upgrade konnte starten.



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Tue, 06 Nov 2007

freie Hörbücher

Durch einen Artikel auf den Seiten von gulli.com wurde ich heute auf die Hörbuchsammlung LibriVox aufmerksam. Wer sich gerne etwas vorlesen lässt, findet dort über 1000 freie Titel zum download bereit. Die Texte sind allesamt Public Domain und daher wohl eher Klassiker als aktuellste Literatur.

Wie die Qualität der von den Usern selbst vorgelesenen und aufgenommenen Werke ist, wurde von mir (noch) nicht überprüft - laut gulli.com wird jedoch �gegebenenfalls Korrektur gehört�, bevor ein Titel zum download bereitgestellt wird.



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Wed, 31 Oct 2007

NB, TP oder TBC?

Das ist hier die Frage...! Nach über 100 Einträgen durch den nanoblogger auf diesen Seiten, wird dieses feine geekige Stück Software doch ein wenig langsam in der Generierung neuer Nachrichten.

Bleibt also die Frage nach einer evtl. zu suchenden Alternative.... Textpattern hatte ich ja schon einmal ausprobiert, dann erstmal wieder verworfen, da ich keine Lust hatte mich mit stundenlanger Konfiguration und Ein-/Umgewöhnung zu beschäftigen. Kürzlich kam mir dann noch Chronicle : The Blog Compiler unter, ein noch recht neues Projekt, das auch relativ schicke Seiten generieren kann.

Ob es allerdings ein guter Schritt wäre, vom einen Geektool zum nächsten?! Naaaja, schlafen wir am besten noch ein/zwei Nächte drüber... :)

Achja, am Ende lande ich dann bestimmt bei Mephisto - Laut Eigenwerbung ja �The best blogging system ever�



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Sun, 28 Oct 2007

linux-openbook

Linux: Das distributionsunabhängige Handbuch

Dieses umfassende Handbuch bietet Ihnen nahezu vollständiges Linux-Wissen. Von der Administration des Systems, über die Shell, bis hin zur Netzwerkkonfiguration und Sicherheitsthemen und einem ausführlichen BSD-Teil werden Sie nichts missen. Das Buch ist geeignet f�zer aller gängigen Linux-Distributionen. Sowohl Einsteiger als auch Profis werden von ihm profitieren.
http://www.galileocomputing.de/openbook/linux/

Das über 1100 Seiten umfassende Buch steht als HTML-Version und zum Download als zip-Datei zur Verfügung. Ausserdem findet sich im Netz eine Volltextsuche für diesen Band.



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Thu, 25 Oct 2007

Microsoft sorgt für Freizeit

Heute war mal wieder ein ganz großartiger Tag, der durchgehend zu freudigem Microsoft-bashing einlud: Ein am Mittwoch eingespieltes Windows-Update führte heute in unzähligen Unternehmen zu unbrauchbar langsamen Rechnern, zu zahlreichen Abstürzen - in jedem Fall aber zu phänomenal überlasteten Netzwerken...

Grund des Übels: Das aktuelle Update installierte �Windows Desktop Search 3.01� auf allen Rechnern, und veranlasste diese nach dem Systemstart auch sofort zur Indizierung des Desktops... Auf einen Schlag indizierten in entsprechenden Unternehmen also MitarbeiterInnen ihre serverseitig gespeicherten Profile und Nutzerdaten sowie gemeinsame Netzlaufwerke. Das führte im Lauf des Tages zu einem völlig überlasteten Netzwerk, und machte eine Anmeldung an angebundene Thin Clients unmöglich.

Dabei ist diese Lahmlegung nicht einmal den jeweiligen Admins anzulasten, diesem Update war anscheinend nicht so einfach zu entkommen:

Something seems to have gone horribly wrong in an untold number of IT departments on Wednesday after Microsoft installed a resource-hogging search application on machines company-wide, even though administrators had configured systems not to use the program.
theregister.co.uk

Unter obigem Link sind noch weitere Verweise zu Seiten angeführt, auf denen sich zahlreiche Windows-User über diese aktuelle Installation aufregen. Dieses Desaster folgt just ein paar Wochen, nachdem die Redmonter Berichten im Netz zufolge ungefragte Updates eingespielt, daraufhin aber Besserung gelobt hatten:

Microsoft said the patch was installed on machines only to make sure Windows Update worked properly in the future. Managers promised to be more transparent in the future.

Autsch! Was soll man dazu noch sagen?! Außer mal wieder einen altbekannten, aber dennoch wahren Spruch abzulassen:

The box said: �Requires Windows 95, NT, or better...�
So I installed UNIX!



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Todo: GNU screen

Durch diesen Blogeintrag von Steve Kemp wurde ich heute mal wieder aufmerksam auf GNU screen - einem sehr coolen Programm, das ich in jedem Fall bald mal testen muss. Ein älteres howto dazu findet sich auf den Seiten von debian-administration.org.

Mit GNU screen können auf einem entfernten Server mehrere Terminal-Prozesse in nur einer Session gestartet, und zwischen ihnen hin- und hergeschaltet werden. So wird es beispielsweise möglich, per ssh-Verbindung entfernte Programme zu starten und nach einem Logout weiter laufen zu lassen.

screen is a terminal multiplexor that runs several separate "screens" on a single physical character-based terminal.
packages.debian.org

*schnellausprobierengeh*

UP funzt wunderbar! Wer mich ab sofort 24/7 jabbern/IRCen sieht: nicht wundern, ich schlafe trotzdem zwischendurch :)



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Mon, 22 Oct 2007

quote of the day

Ubuntu is an ancient African word, meaning �I can't install Debian�.
lucas-nussbaum.net



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ubuntu.com mit bug

Die Ubuntu-Welt freut sich gerade über die Veröffentlichung einer neuen Version, und schon finden gestandene DebianerInnen, ubuntu.com durchforstend, einen gewichtigen Bug: Bug #154274 in Ubuntu Website: Website does not reference Debian visibly

Stefano Zacchiroli hatte den �Fehler� am 19.10. in seinem Blog erwähnt und daraufhin den Bugreport losgeschickt, der inzwischen immerhin im Status �confirmed� verharrt, und - wie zu erwarten war - einige Reaktionen hervorgerufen hat. Wie einige Andere auch, springt Jose Luis Rivas Contreras in das Ubuntu-Bashing mit ein:

I can see my packages there and I'm not a volunteer of Ubuntu (at least not directly) so they're definetely still based on Debian and just copying a lot of packages from debian to their repos.

Die alte Leier also: Sie übernehmen von debian, geben aber nichts zurück...

UP Bug fixed



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Mon, 08 Oct 2007

Richard Stallman als Software...

Vor zwei Tagen erst las ich über virtual Richard M. Stallman (vrms), einem Tool, das seinen Namen der Gallionsfigur der Free Software Foundation verdankt. Der virtuelle Stallman analysiert die unter Debian oder dessen Derivaten (wie Ubuntu) installierten Programme auf ihre Lizenzrichtlinien.

Im Grunde wird durch das Ausführen des vrms einfach überprüft, welche auf dem System vorhandenen Programme aus den non-free Repositories stammen, um sie anschließend zu löschen. Wer also den Verfechter der freien Software glücklich machen will, führe schonmal vorbereitend ein apt-get install vrms aus.

Achja, und nicht nur das: Bald kann man auch noch etwas lernen:

Future versions of vrms will include an option to also display text from the public writings of RMS and others that explain why use of each of the installed non-free packages might cause moral issues for some in the Free Software community. This functionality is not yet included. http://packages.debian.org/etch/vrms

:-D



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Thu, 27 Sep 2007

Don't read this...

Diesmal nur ein Link und eine Nummer:
09 F9 11 02 9D 74 E3 5B D8 41 56 C5 63 56 88 C0



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Wed, 26 Sep 2007

Pimlico

Vor ein paar Tagen gab Ross Burton die Veröffentlichung von �Tasks 0.12� bekannt. �Tasks� ist Teil des Pimlico Projekts, einer kleinen �Personal Information Management� Tool-Sammlung.

Das Projekt umfasst vier Programme: Contacts - ein Adresbuch; Dates - einen Kalender; Tasks, einer 'to do list'; und Sync, einem Tool zur Synchronisierung mit anderer Software. Pimlico basiert auf GTK+ und ist vor allem zur Verwendung auf Smartphones, wie bspw. dem OpenMoko vorgesehen. Auf der Projektseite finden sich schonmal ein paar Screenshots (auch vom OpenMoko). Die Pakete sind momentan noch Teil von Debian 'sid'.



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Mon, 24 Sep 2007

Trojaner in der ZEIT

Wer noch nicht die Glosse �Trojanische Herde� in der ZEIT gelesen hat, möge das doch schnell nachholen. Lesenswert, und außerdem verfasst vom Medienkoordinator der Free Software Foundation Europe, Joachim Jakobs.

[...] Seit dem 11. August ist allein der Besitz oder die Entwicklung von Software strafbar, mit der Kriminelle unberechtigt in elektronische Netze eindringen können.

Hoffen wir, dass der Denkanstoß Wellen bis ins Reich der Mitte schlägt, von wo deutsche Regierungscomputer ausspioniert werden. Sicher ist bis jetzt nur, dass hiesige IT-Sicherheitsberater ab sofort mit Knast rechnen müssen, wenn sie bei Merkel & Co virtuelle Löcher stopfen wollen. [...]



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Tue, 18 Sep 2007

release-critical bugs mit bug

Ist ja schon ein wenig lustig, dass ausgerechnet der Code hinter der Seite release-critical bugs selbst einen Bug aufweist (#431299: RC bug status graph timescale is too long)... Auf der Seite wird ein Graph angezeigt, der den Verlauf der Anzahl kritischer Bugs in Debian verdeutlicht. Leider macht er das aber für einen Zeitraum von 2003 bis heute - was eine detailliertere, aktuelle Ansicht des Verlaufs unmöglich macht.

Dem hat nun Lucas Nussbaum abgeholfen: Er präsentiert in seinem Blog eine korrigierte Fassung. Nicht unbedingt die Meldung des Jahrzehnts, just funny, anyhow.



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Fri, 14 Sep 2007

TOFU sucks!

Auf einer von mir abonnierten Mailingliste wurde heute schon wieder gefragt, warum man in Antwortmails denn immer erst unter dem Zitat des Vorposters den eigenen Kommentar schreiben solle... Die Antwort kann auf nur zwei Zeilen gebracht werden:

A: No.
Q: Should I include quotations after my reply?


Wie ich finde, eine lustige, aber treffende Erklärung, die im Grunde alles auf den Punkt bringt. Sie entstammt übrigens dieser Seite. Dort wird auch darauf hingewiesen, dass besagtes �Text Over, Fullquote Under� besonders beliebt ist bei �Microsoft addicts� :-D

This term is generally used pejoratively with the implication that the offending person is a newbie, a Microsoft addict (Microsoft mail tools produce a similar format by default), or simply a common-and-garden-variety idiot.

Wie wahr, wie wahr...



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Sat, 08 Sep 2007

Google besitzt alles, die 2.

Ich hatte ja schon vor einer Woche über die zweifelhaften AGBs von Google berichtet... Nun las ich gerade auf den Seiten von Golem, dass es von der Datenkrake eine Distanzierung von den eigenen Bestimmungen gegeben hat.

In der Stellungnahme gegenüber Golem schreibt Google:

Google wird kein Dokument in Google Text & Tabellen anders verwenden als es der Anwender freigegeben hat.

In den AGBs heisst es jedoch weiterhin, dass man Google eine umfassende Lizenz zur allgemeinen Verwendung aller über ihre Services übermittelten und eingestellten Inhalte gibt. Wann diese Passage geändert werden wird, wurde Golem nicht mitgeteilt. Bis dahin gibt es nur die Stellungnahme:

Google beansprucht keinerlei Eigentumsrechte oder Kontrolle an den mit Google Text & Tabellen erstellten Inhalten.

Die Bedingungen, denen man für die Benutzung der Google-Apps zustimmen muss, besagen etwas anderes...



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Thu, 06 Sep 2007

Broken Link Checker

Wer als BetreiberIn einer Webseite einmal all die schon vor Urzeiten gesetzten Links überprüfen möchte, aber keine Lust hat diese manuell durchzuklicken, hat nun eine Möglichkeit gefunden:

Der Free Broken Link Checker überprüft online alle auf der anzugebenden Adresse gesetzten Links auf ihre Erreichbarkeit. Sehr praktische Sache, das - auch wenn der Check meiner Seite ein paar Links fälschlicherweise als �404 not found� auswies... die Fehlerliste lässt sich anschließend ja schnell überprüfen.

Hinweis gefunden in Russell Coker's Blog



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Tue, 28 Aug 2007

12.000 Windows-Raubkopien

Ich hatte vor drei Tagen über den Ausfall der Microsoft-WGA-Server berichtet, die inzwischen wieder zu laufen scheinen. Wie golem meldet, waren die Server, die die Echtheit der Software-Lizenzen während der Installation von Windows XP und Vista überprüfen, nicht tagelang, aber doch ganze 19 Stunden nicht erreichbar. Weltweit waren daraufhin nach Angaben von Microsoft 12.000 Windows-Systeme quasi als Raubkopien eingestuft worden, da sie sich nicht dieser Online-Prüfung stellen konnten.

Die Folge war, dass diese Installationen nur im �reduced functionality mode� liefen, d.h. einige Funktionen wurden einfach deaktiviert:

Neben der Aero-Oberfläche betrifft dies die Funktionen ReadyBoost sowie Windows Defender. Letzterer erkennt dann zwar alle Schadensroutinen weiterhin, bereinigt aber nur noch die schwerwiegenden Fälle. Zudem können Programm-Updates über Windows Update nicht mehr bezogen werden. Einzige Ausnahme sind hier Sicherheits-Updates.
golem.de

Warum benutzt das nochmal jemand?!



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Sat, 25 Aug 2007

Windows in �reduced functionality mode�

Das kann auch nur der großen Firma mit ihrem proprietären Angebot passieren:
Seit heute sind offensichtlich die WGA-Server von Microsoft down - was für Leute, die in diesen Tagen Windows XP oder Vista installieren wollten, unangenehme Folgen hat. Bei jeder Installation dieser Betriebssysteme funken diese Angaben zu Big Brother Microsoft, um die �Echtheit� der Installationssoftware zu überprüfen. Scheitert dieser Test, schaltet Windows in einen �reduced functionality mode� um, d.h. einige Features funktionieren einfach nicht - DirectX beispielsweise wird in diesem Modus abgeschaltet.

Hinzu kommt noch, dass die Microsoft-Leute ihre installierwilligen Kunden sogar auf den 28.08. vertrösten - erst dann sollen diese einen neuen Versuch starten. :)
Bleiben also genau drei Tage Zeit, sich vom überlegenen Betriebssystem zu überzeugen! Da gibt's dann auch kein Leid mit beklopptem DRM...



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Thu, 23 Aug 2007

Abteilung Windows-Fehlermeldungen

Dumme Fehlermeldungen gibt es unter Windows eine ganze Menge...
Ein wenig zu genau nehmen die Redmonter es hier mit der Sicherheit des zu wählenden Passworts:

Ihr Kennwort muss aus mindestens 18870 Zeichen bestehen und darf mit keinem der vorherigen 30689 Kennwörter identisch sein. Bitte geben Sie ein anderes Kennwort ein. Geben Sie ein Kennwort ein, das die Anforderungen für beide Textfelder erfüllt.

Die Meldung entstammt Microsofts Support-Seiten. Gefunden habe ich das auf aptgetupdate.de



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Wed, 15 Aug 2007

Eine Uhr, die alles kann!

Da hatte ich mich vor kurzem noch mit Soli über diese coolen alten Casio-Uhren unterhalten, und darüber, dass es diese früher noch mit allerlei Schnickschnack und Spielerei gab - sich aber nichts davon wirklich durchgesetzt habe: Taschenrechner, Spiele, Kompass, Thermometer, Höhenmesser, undundund...
Wer hat so'n Spielzeug heutzutage noch in seiner Digitaluhr?!?

Nun aber lese ich bei golem.de, dass es noch im September dieses Jahres eine Uhr geben wird, die ALLES (tm) kann! Diese Uhr kann telefonieren, fotografieren, radiospielen, mp3spielen, 1GByte speichern, und auf ihrem Touchscreen-Display 65.000 Farben anzeigen...!
Achja, ein drahtloses Headset gibt's auch.
Von nem Taschenrechner steht da irgendwie gar nichts, und der Preis ist auch noch unklar - aber man kann ja schließich nicht alles auf einmal haben....



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Thu, 09 Aug 2007

Geld loswerden! Spenden!

Wer bei einem Blick ins Portemonnaie bemerkt, dass zu viel Geld drinnen steckt, hat nun eine feine Gelegenheit, die überschüssigen Scheine loszuwerden: Der FoeBuD ersucht momentan alle Datenschutzinteressierten um Spenden zur Finanzierung seiner Arbeit gegen die anstehende Vorratsdatenspeicherung. Der Aufruf beginnt folgendermaßen:

Liebe B�echts- und Datenschutzinteressierte,
liebe FoeBuD-Unterst�nnen und -Unterst�

wir brauchen dringend Geld, um unsere Aktivit�n gegen die Vorratsdatenspeicherung weiter finanzieren zu k�n. Daf�ten wir um Ihre Spenden. Denn jetzt gilt's: Im Herbst soll im Bundestag die Entscheidung �as "Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikations�chung" fallen.
[...]

Den vollständigen Text inkl. Spendenkontonr. findet man auf dieser Seite.



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Lauschen mit dem IMSI-Catcher

Die Frankfurter Allgemeine liefert in ihrer Online-Ausgabe einen Bericht, wie man ganz einfach die Gespräche Dritter mithören kann, die diese über ihr Mobiltelefon führen.

Es braucht nur den IMSI-Catcher: Damit gaukelt man der Basisstation vor, man sei das abzuhörende Handy, und diesem Handy gibt man sich als Basisstation aus. Klingt alles recht einfach - und tatsächlich wurden mit dieser Methode im Jahre 2006 ganze 40.915 Anschlüsse überwacht. Für UMTS-Handys braucht man zwar noch zusätzlich einen Störsender, der dafür sorgt, dass das Gerät auf das GSM-Band wechselt - aber wenn man schon dabei ist, macht das ja auch keine großen Umstände mehr.

Ein Blick auf meinen Kontoauszug sagt mir allerdings, dass das 200.000€ günstige Gerät nicht unbedingt meiner Preisklasse entspricht... aber da gibt's sicher genügend andere Kundschaft.



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Mailflut!

Auf der Mailingliste des AK Vorratsdatenspeicherung klagen ja immer wieder Leute über das gewaltige Mailaufkommen:

Nun habe ich mich doch auch endlich einmal dazu durchgerungen, all die ungelesenen Mails aus meinem Ordner �akvorrat� zu löschen...
Nach meiner Aufräumaktion fragte mein mutt sicherheitshalber noch einmal nach:

Entferne 1186 als gel�t markierte Nachrichten? ([ja]/nein):

Wow. Fast 1200 ungelesene(!) Mails. In nur einem Monat. Von nur einer Mailingliste.
Vielleicht sollte auch ich das Abo nochmal überdenken?!



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Thu, 02 Aug 2007

Netzeitung ganz schön lahm

Wenn ich mich richtig erinnere, war die Netzeitung doch einmal angetreten, um schneller zu reagieren als herkömmliche Printmedien, und dann hochaktuell im seriösen Zeitungsstil online zu berichten.

Die aktuellste Pressemitteilung des AK Vorratsdatenspeicherung brauchte allerdings schonmal drei Tage Zeit, bis sie zu einem Artikel der Netzeitung wurde. Sogar die ansonsten als so langsam verschriene tageszeitung war diesmal schneller.

Mir geht es dabei gerade um die Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, in der über den Stand der Dinge bezüglich der geplanten Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung berichtet wird. In der Mitteilung heisst es, dass sich fünf Monate vor dem geplanten Beginn der allumfassenden Telekommunikations-Überwachung der Menschen in D-land bereits 5000 Personen dieser Klage angeschlossen haben.

Nach einer vergangenen Mini-Demo mit nur 1000-2000 TeilnehmerInnen in Frankfurt am Main ist dies wohl mal ein Erfolg für den Arbeitskreis.
Ein kleiner Pressespiegel zum Thema findet sich übrigens unter vorratsdatenspeicherung.de



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Thu, 26 Jul 2007

YaCy - beste Suchmaschine der Welt

YaCy

Durch ein paar Einträge in den logfiles meines Webservers wurde ich heute auf YaCy aufmerksam. YaCy, fragte ich mich - haste doch schonmal gehört?! Also, auf deren Seite gesurft - und tatsächlich: YaCy, das ist die peer-to-peer Suchmaschine, die ich mir vor geraumer Zeit angeschaut, dann aber wieder vergessen hatte. Die Suchergebnisse schienen mir nicht sonderlich gut zu sein....

Heute probierte ich noch einmal das verfügbare Demo auf der Seite aus, war ja schließlich schon vor Ort - und siehe da: ich war begeistert! Suchen nach »cpunk« liefern dieses kleine, feine Blog an erster Stelle, die Anfrage nach »cypherpunk« immerhin noch an dritter Stelle!

Wow. YaCy - best search engine ever!

Wer sich - auch nach meiner Begeisterung - das Prinzip der P2P-Suche einmal genauer anschauen möchte, findet natürlich ein bisschen bei Wikipedia, und ausführliches auf einer deutschsprachigen YaCy-Seite.

YaCy (von Yet another Cyberspace) ist eine völlig neue Art von Suchmaschine, die aus den Computern ihrer Nutzer besteht. YaCy ähnelt damit einer Tauschbörse - jeder kann das Netz aus YaCy-Installationen durchsuchen, ihm aber auch selbst Inhalte hinzufügen.

Auf obigen Seiten kann man die Suchmaschine erst einmal ausgiebigst online testen, bevor man dann selbst zur Indexierung beiträgt und zum YaCy-User und -Bot gleichzeitig wird! ;)
Das Programm ist GPL-lizenziert, und sollte - da in Java geschrieben - auf nahezu allen Betriebssystemen lauffähig sein.



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Wed, 25 Jul 2007

FBI vermiest Microsoft das Geschäft

Gerade einmal fünf Tage, nachdem Microsoft-Mitbegründer Bill Gates das Hinnehmen von Software-Piraterie als die beste Strategie des Mega-Unternehmens gegen Konkurrenten auf dem chinesischen Markt benannt hatte, nimmt das FBI zusammen mit chinesischen Ermittlern einen Ring von Softwarekopierern hops.

Gates hatte geäussert, dass es für Microsoft gegenüber Linux von Vorteil sei, dass das proprietäre Betriebssystem mit seinen Office-Anwendungen in China aufgrund der geringeren Zahl an benötigten Datenträgern günstiger gehandelt werde.

Ausgerechnet jetzt versaut also das FBI diese langfristige Strategie der Redmonter, und macht ihnen durch den Schlag gegen Softwarekopierer, die Microsoft-Produkte im Wert von zwei Milliarden Dollar vertrieben haben sollen, das Geschäft kaputt! ;)

Danken wir also dem FBI für die nette kleine Unterstützung der Open Source Software!
Knapp werden die kursierenden Kopien vermutlich dennoch nicht so schnell. Aber der Zeitpunkt... der passte. *g*



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Wed, 18 Jul 2007

Google ein bisschen weniger böse...

Wie gulli.com meldet, versucht sich die Datenkrake Google nun ein wenig im Respektieren anderer Leute Privatssphähre:
Hatten die Cookies der Riesen-Suchmaschine bisher eine Lebensdauer bis ins Jahr 2038, so sollen diese nun bereits nach zwei Jahren ihre Gültigkeit verlieren.

Angeblich nutzt Google diese Cookies nur dazu, um den Usern bei jedem neuerlichen Besuch ihrer Seiten die Neueinabe entsprechender Daten und Einstellungen zu ersparen. Die überlange Lebensdauer der kleinen netten »Helferlein« war jedoch immer auch schon Synonym für die Datensammelwut der »bösen Krake« Google.

Ach, ein kleiner Hinweis fehlt noch: Auch wenn die Cookies nun nur noch zwei Jahre lang leben sollen, so werden sie jedoch natürlich bei jedem Besuch Googlescher Seiten wieder aufgefrischt - und die Lebensdauer auf neuerliche zwei Jahre zurückgesetzt. Nichts als ein Werbegag also....

Bleibt im Grunde nur, Google mindestens zwei Jahre lang komplett fern zu bleiben - oder aber gleich auf scroogle.org umzusteigen. Dieser Dienst leitet Suchanfragen anonymisiert an Google weiter, und zeigt dann die erste Ergebnisseite an. Ganz ohne Cookies, und ganz ohne Sammelleidenschaft.



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Mon, 16 Jul 2007

c-base will gerettet werden....!

Die c-base in Berlin hat momentan massive finanzielle Probleme, und steht womöglich sogar vor dem Aus. Wie ich gerade im hauptstadtblog lesen durfte, wurde der "Raumstation an der Jannowitzbrücke" aufgrund von Zahlungsrückständen der Mietvertrag gekündigt. Seit sich die Mieten infolge der Renovierungen des Hauses verdoppelt haben, Stromkosten und Ansprüche der Gema immer weiter steigen, sind die Probleme, die kultige Station auch kostendeckend zu betreiben, immer größer geworden.

Genutzt wurden die Räumlichkeiten bisher von unterschiedlichsten Gruppen und Projekten rund um Kunst und Musik sowie von Computerfreaks. BesucherInnen des alljährlichen Chaos Communication Congress kennen die c-base auf jeden Fall auch aufgrund ihrer coolen Congress-Party.

Trotz der 200 Mitglieder, die bisher hauptsächlich für die Finanzierung der Rämlichkeiten verantwortlich waren, wird es nun sehr eng. Das Projekt sucht dringend UnterstützerInnen, neue Mitglieder und SpenderInnen, die einen weiteren Betrieb noch sichern könnten!

Auf der Homepage der c-base zeigt der Spendenmonitor momentan 5.800€ von den benötigten 30.000€, und 245 von benötigten 400 Mitgliedern an. Um die Raumstation noch zu retten, fehlt also noch so einiges!

Den aktuellen Stand der Dinge, und Angaben zum Spendenkonto findet man auf den Seiten der c-base



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Als die taz noch cool war....

tazwerbung

... reagierte sie auf Anfragen ungenehmer Werbeträger noch mit treffenden Anzeigenvorlagen. (Bitte auf nebenstehendes Bild klicken, und den Anzeigentext komplett durchlesen!)
Nebenstehende Anzeige kam mir am Wochenende in einem Sammelsurium alter Zeitungsausschnitte mal wieder unter die Augen, und ich fand die Aktion doch verdammt cool...

Die Zeitschrift Der Gardist hatte 1995 die taz gefragt, ob sie nicht in diesem "Mitteilungsblatt für den Semper Talis Bund und das Wachbataillon des Bundesministeriums der Verteidigung" eine Anzeige schalten wolle.

Die Redaktion der tageszeitung übersandte nebenstehende Vorlage. Man konnte sich wundern, oder auch nicht - sie wurde leider abgelehnt, aus "redaktionellen Gründen." :-D

Nun, ich las den Artikel und erfreute mich an einer schönen Aktion einer ehemals tollen Zeitung - bis ich schließlich bemerkte, dass der Ausschnitt nur der "Wahrheit" entstammte - der Satireseite der taz also...

Tja, Pech gehabt - aber toller war der Output der kleinen Berliner Redaktion trotzdem noch bis vor ein paar Jahren. Als es eben noch keine tazzwei gab, kein tazmag - und keine Titelseite im Bild-Design.



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Fri, 13 Jul 2007

BMI - Alt-Moabit 101 - 10559 Berlin

Soli sandte mir gerade den kleinen Hinweis auf ein Blog namens streim.de... Der Blogger Andreas Streim greift in seinem Beitrag die Idee Karans auf, man möge doch schnell noch einmal ein Grundgesetz in gedruckter Form bestellen - so lange es das überhaupt noch gibt.

Sven Scholz schreibt darüber:

Sollte ich mal Enkel haben möchte ich ihnen nämlich schwarz auf weiß beweisen können, was es hier mal gab und dass sowas überhaupt wirklich möglich ist. Die denken sonst, ich erzähle romantische Märchen und der alte Knacker verklärt die Vergangenheit ins Phantastische. Wenn die dann kommen und sagen "Wie, man galt als Unschuldig bis zum Beweis einer Schuld? Das widerspricht doch der generellen Verdachtsvermutung, die allein unsere Freiheit gewährleistet, ohne gäbe es Anarchie und Terror, das haben wir in der Schule gelernt, das geht doch garnicht! Und wie kann man jemanden einsperren, wenn vorher eine solche Schuld festgestellt werden muss? Und wie kann eine Gesellschaft überleben, die ihre potentiellen Feinde nicht liquidiert, bevor die ein potentielles Verbrechen begehen können? Nein, Opa, das ist doch Quatsch, das geht nicht!" dann will ich was in der Hand haben, das beweist: Aber klar! Geht doch! Püh!

Die maximale Bestellmenge liegt übrigens bei drei Exemplaren, Porto wird übernommen. ;)
Bundesministerium des Innern
Alt-Moabit 101
10559 Berlin

Soli hatte im übrigen noch die super Idee, doch auch einfach mal Schäuble himself ein solches Büchlein zukommen zu lassen... kann der Große Bruder mal nachlesen, was momentan noch alles da drinsteht.

UP Gerade habe ich noch diesen Beitrag auf Karans Seite gesehen. Die Aktion ist bereits zu einer kleinen Lawine gereift - mitsamt Banner: "AKTION GG AN SCHAEUBLE"



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Tue, 03 Jul 2007

HAVE FUN!

Das bloggen beginnt hier....!



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