Wed, 26 Sep 2012

Debian: Browser will pdf in Gimp öffnen?!

Seit dem letzten Update von Debian Wheezy schlagen Browser wie Firefox oder Opera nach anklicken einer PDF-Datei neben dem direkten Download immer die Option vor, diese mit Gimp zu öffnen: Wer will das schon standardmäßig?

Das scheint ein Bug zu sein, der nach jedem Update von Gimp wieder neu auftaucht. Schnelle Abhilfe gibt da das Editieren der Datei /usr/share/applications/mimeinfo.cache, die anscheinend nach jeder Aktualisierung des Systems neu generiert wird.

Ändert man in dieser Datei die mit application/pdf beginnende Zeile ab, lässt sich die Standardanwendung leicht setzen: Einfach die Einträge des bevorzugten PDF-Betrachters nach vorne setzen — und schon wird diese Anwendung im Betrachten/Herunterladen-Dialog als Standard angeboten.

Wer eine dauerhafte Lösung kennt, möge diese in den Kommentaren posten...


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Thu, 10 May 2012

The Debian Administrator’s Handbook

Einer der Debian-Entwickler, Raphaël Hertzog, hat heute in seinem Blog darauf hingewiesen, dass nun endlich das »Debian Administrator’s Handbook« erschienen ist. Veröffentlicht wurde es von Raphaël Hertzog und Roland Mas unter Lizenzen, die mit den »Debian Free Software Guidelines« vereinbar sind: Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported und GNU General Public License.

Damit liegt nun das durch eine große Spendenkampagne ermöglichte Buch als kaufbares Paperback, und in einigen (kostenlosen) elektronischen Formaten vor.

NutzerInnen von Debian unstable beziehen es per einfachem

apt-get install debian-handbook


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Tue, 30 Sep 2008

Einführung für LVM unter Linux

Bis zu meiner kürzlich vorgenommenen Debian-Neuinstallation auf einem Laptop habe ich mich nie um die mögliche Nutzung eines Logical Volume Managers (LVM) gekümmert - und immer die herkömmliche Partitionierung meiner Festplatten vorgenommen.

Diesmal aber nutzte ich die von Debian gebotene Möglichkeit, schon gleich während der Installation das gesamte Dateisystem (bis auf /boot) mit dm-crypt zu verschlüsseln. Um nicht nach der Einrichtung für jede verschlüsselte Partition ein Passwort eingeben zu müssen, ist die Nutzung von LVM durch den Debian-Installer sehr praktisch - und man muss nicht mehr nach anderen Lösungen für das Problem suchen: Es wird einfach eine Volume Group angelegt, die die verschiedenen Logical Volumes enthät...

Eine schöne kleine Einführung, was die Unterschiede und die Vorteile der Logical Volumes gegenüber starrer Partitionierung sind, gab Matt vor ein paar Tagen in seinem Blog:
Standalone Sysadmin: Introduction to LVM in Linux


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Mon, 18 Aug 2008

Byebye Apple Computer

Die Seite Bye-bye Apple Computer darf es eigentlich gar nicht geben... Mac-User sind ihren Produkten doch so treu wie sonst nur die Katholen ihrer Kirche - dachte ich zumindest immer (wenn auch - natürlich - in ihrem Kult viel stylischer und trendiger).

Wen dieser unsägliche Hype um die ganzen i*-Produkte auch schon immer nervte, wird das neue Blog als Bestätigung lesen, man habe es ja schon immer gewusst. Treue Mac-Enthusiasten könnten ein wenig ins grübeln kommen, wenn sie die ausführliche Begründung für einen hier nun als nötig erachteten Wechsel vom Mac zu Linux studieren.

Dreizehn Jahre lang war der Blogger ein begeisterter Mac-User, und schreibt nun über seine Erfahrungen mit dem Wechsel zu einer Linux-Distribution. Bisher sind Vergleiche zwischen beiden OSes zu lesen, über Systemverschlüsselung (dm-crypt statt FileVault) und Dateiverwaltung (Nautilus vs. Finder). Das Ganze ist als Work-in-Progress zu verstehen, parallel zu den jeweiligen Wechselerfahrungen wird berichtet - und das bisher sehr lesenswert und informativ.


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Wed, 18 Jun 2008

Proxy-Leid

Die hauptsächliche Frage schonmal vorweg: Warum um alles in der Welt sind diese bescheuerten Desktop-Umgebungen wie Gnome und KDE eigentlich auf die Idee gekommen, fast nur noch zentrale Proxy-Einstellungen zuzulassen?

In Ktorrent funktioniert neuerdings die Funktion des �HTTP-Tracker-Proxy� nicht mehr, die muss man nun zentral im Konqueror eingeben. Ebenso der Newsreader Akregator: benutzt auch die Einstellungen Konquerors.

Im Gnome-Desktop das gleiche Bild: Ändert man in Galeon den Proxy, benutzt diesen die gesamte Umgebung mitsamt aller Programme. Der einzige Webbrowser, den ich bisher gesehen habe, der überhaupt ohne jegliche Möglichkeit eines Proxy-Managements daherkommt: der Gnome-Browser Epiphany - man kann das ja schließlich zentral steuern...

Einziges Positiv-Beispiel, das mir bisher aufgefallen ist, ist der Newsreader Liferea. Eines der wenigen Programme, das sich noch unabhängig einstellen lässt!

Bleibt noch zu Erwähnen, dass mich der Kram besonders aufregt, weil diese �Vereinfachungen�, die sie vermutlich sein sollen, absolut keinen Sinn machen, will man Verbindungen einzelner Programme auch mal über Tor anonymisieren.
Es nervt einfach gewaltig, wenn mit einer Einstellungsänderung in nur einem Programm immer gleich die gesamte Desktopumgebung betroffen ist!


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Mon, 02 Jun 2008

Vorstellung: Fluxbox

Heute wurde ich auf einen Bericht bei pro-linux aufmerksam gemacht: �Meine Welt mit Fluxbox�

Dort berichten Adrian B�hmichen und Thorsten Schmidt über die grundlegende Konfiguration des schnellen, sehr flexiblen und sympathischen Windowmanagers Fluxbox. Sie gehen dabei ausschließlich auf die Einstellungsmöglichkeiten durch editieren der Konfig-Dateien ein, zeigen dabei jedoch auch schon die wichtigsten Features - ohne zu vergessen mehrmals anzumerken: es geht noch viel mehr! ;)

Neu war mir der Umfang der gezeigten Gruppierungs-Datei, in der hier auch gleich die Fensterposition und der zu benutzende Workspace der entsprechenden Programme angegeben wird... Eine simple Angabe des Programmnamens ohne weitere Attribute reicht hier zumindest aus, um bspw. Gimp oder Pidgin gruppiert im aktuellen Workspace zu starten.

Grafische Tools gibt es übrigens auch für einfache Fluxbox-Einstellungen, wie fluxconf, fluxmenu oder fluxkeys... das sollte vielleicht doch zumindest erwähnt werden. ;)

Danke, Splat!


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Mon, 14 Apr 2008

tresor-scripts für einfaches cryptsetup-luks

Heute wurde die erste Version des neuen Debian-Pakets tresor-scripts veröffentlicht. Die Skripte die sich dahinter verbergen, automatisieren und vereinfachen den Umgang mit bereits vorhandenen verschlüsselten Partitionen erheblich: Installiert werden mit dem Paket einfache Bash-Skripte, mit denen anhand der eindeutigen UUID einzelne Laufwerke erkannt, und gegebenenfalls automatisch beim Systemstart entschlüsselt und gemountet werden können.

Nach der Installation der tresor-scripts sollten einfach alle durch dieses Paket zu verwaltenden Partitionen auf lokalen und externen Festplatten entschlüsselt und eingebunden werden. Durch den Befehl tresor-init werden anschliessend für alle Laufwerke, die nicht bereits durch die Datei /etc/crypttab konfiguriert sind, die UUIDS ausgelesen und entsprechende Schlüssel und Mountpunkte zum öffnen angelegt.

Ist nun während des Bootvorgangs beispielsweise eine verschlüsselte externe Festplatte angeschlossen, wird diese automatisch geöffnet. Wird diese erst im laufenden Betrieb angeschlossen, hilft das Skript tresor, mit dem sich entweder alle, oder einzelne Partitionen ganz leicht zumounten lassen. Dadurch entfällt nun also endlich die mehrfache Passworteingabe beim hochfahren des Systems, und auch die Eingabe mehrerer Befehle, um eine Krypto-Partition einzubinden.

Die Details zu diesem Paket und eine Auflistung der möglichen Befehle finden sich auf der Projektseite des Paketbetreuers.


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Thu, 24 Jan 2008

Debian sarge vs. Windows vista

Das Free Software Magazine hat heute einen interessanten, eigentlich unmöglich scheinenden, Vergleich zwischen Windows vista und Debian sarge veröffentlicht. Der Autor Terry Hancock geht in seinem Artikel �Impossible thing #1: Developing efficient, well engineered free software like Debian GNU/Linux� der Frage nach, inwieweit man die Entwicklung eines komplett freien Betriebssystems mit einem proprietären Gegenpart vergleichen kann - in Bezug auf Entwicklungskosten, Komplexität und Bedienbarkeit.

Interessant ist dabei vor allem eine Grafik, die jeweilige Komplexität und Kosten vergleichbarer Komponenten aufzeigt. Hancock schaute sich dazu das Gesamtpaket Windows vista an, und stellt dem die jeweiligen Debian-Komponenten gegenüber (nur eine Auswahl, da Debian als Gesamtheit eine ganze Menge mehr an Software mitbringt, als Windows). Klares Ergebnis dabei: Windows vistas Code ist mehr als drei Mal so umfangreich, als der vergleichbarer Debian-Pakete (Kernel, libc, X, KDE, Mozilla), und gleichzeitig noch um ein vielfaches teurer.

Fazit:

»So, not only does free software represent a vast amount of effort, but it is apparently very well-engineered and efficient effort leading to an even higher use value than equivalent proprietary products! Not only can free software manage large, complex projects, but it appears to do it better than proprietary methods.«


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Tue, 08 Jan 2008

Open Voices - Podcast

Ab sofort wird die Linux Foundation nun in unregelmäßigen Abständen im neuen Blog Open Voices bekannte Leute aus dem Open-Source und Linux-Bereich interviewen. Das erste Interview führte der Geschäftsführer der Linux Foundation mit dem Linux-Gründer Linus Torvalds. Die Aufnahme steht seit gestern im ogg-, und mp3-Format zum Download bereit. Außerdem wird ein Transkript des ersten Teils angeboten. Die Fortsetzung dieses Interviews soll dann Anfang Februar erscheinen.

Weitere Gespräche sind bereits angekündigt, geführt werden sollen diese unter anderem mit Ron Hovsepian (Novell), Marten Mickos (MySQL) und Mark Shuttleworth (Ubuntu-Gründer).


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Mon, 10 Dec 2007

Seagate vergrault Linuxer

Eigentlich habe ich ja immer große Stücke auf Seagate und deren Festplatten gehalten: Immerhin gewährt dieser Hersteller eher ungewöhnliche 5 Jahre Garantie, und falls mal etwas defekt war, war der Support schnell und ein Ersatz fix vor Ort... nicht, dass dieser Service oft in Anspruch genommen werden musste.

Heute aber darf ich auf pro-linux.de lesen, dass die neuesten externen Festplatten der Reihe »FreeAgent« unter Linux und MacOS X Probleme bereiten: Nach gewisser Inaktivitätszeit schaltet sich das Laufwerk aus Stromspargründen aus, und unterbricht laut pro-linux.de damit auch die usb-Verbindung zum Rechner. Greifen Mac- und Linux-User nun wieder auf die Hdd zu, meldet sich diese nur noch als lahmes usb1-Gerät zurück.

Seagate selbst hat angeblich noch keine Lösung für das Problem gefunden, wie auch theinquirer.net schreibt. In den Kommentaren zum Inquirer-Artikel wird der Einsatz von sdparm vorgeschlagen, wodurch sich der Standby-Modus anscheinend abschalten lässt (Eintrag: Farid, 07 December 2007).

Wie TheInquirer richtig feststellt: ausgerechnet eine als »FreeAgent« betitelte Produktlinie wird nicht voll vom OpenSource Betriebssystem Linux unterstützt. :-D
Peinliche Sache, das - und vielleicht schon bald ein Grund, den Hersteller zu wechseln...?!


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Sun, 28 Oct 2007

linux-openbook

Linux: Das distributionsunabhängige Handbuch

Dieses umfassende Handbuch bietet Ihnen nahezu vollständiges Linux-Wissen. Von der Administration des Systems, über die Shell, bis hin zur Netzwerkkonfiguration und Sicherheitsthemen und einem ausführlichen BSD-Teil werden Sie nichts missen. Das Buch ist geeignet f�r Nutzer aller gängigen Linux-Distributionen. Sowohl Einsteiger als auch Profis werden von ihm profitieren.
http://www.galileocomputing.de/openbook/linux/

Das über 1100 Seiten umfassende Buch steht als HTML-Version und zum Download als zip-Datei zur Verfügung. Ausserdem findet sich im Netz eine Volltextsuche für diesen Band.


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Thu, 25 Oct 2007

Damn Small Linux 4.0

Nach mehreren Monaten Entwicklungszeit ist nun endlich die Version 4.0 der mini Linux-Distribution Damn Small Linux (DSL) erschienen. Der Entwickler dieses »Biz-Card Desktop OS« schafft es immer wieder, eine vielseitige LiveCD in ein nur 50MB großes Image unterzubringen - damit passt DSL auch in dieser Version noch auf eine Mini-CD, oder auf einen kleinen USB-Stick.

Enthalten sind weiterhin Programme wie beispielsweise Firefox, Dillo, Sylpheed, xpdf, XMMS, emelFM... und als Windowmanager fluxbox. Dabei ist DSL darauf ausgelegt möglichst wenig Speicher zu verbrauchen, und läft auch auf älteren Rechnern meistens problemlos - ab 128MB vorhandenem RAM ist dieses OS komplett im Arbeisspeicher lauffähig. Weitere Informationen zu den aktuellen Neuerungen finden sich im Changelog.


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Wed, 10 Oct 2007

Links für Terminaluser

Das SysAd Blog verfolge ich ja schon seit einiger Zeit, und immer wieder wollte ich es an dieser Stelle mal erwähnen... esofthub veröffentlicht auf dieser Seite immer wieder recht nützliche Befehle für die UNIX-Kommandozeile: Wie man aus Textdateien überflüssige Leerzeichen entfernt, Zeilenabstände verändert und immer wieder auch andere nützliche Tips für Admins.

Der Grund, warum ich das gerade heute poste, war die thematisch passende Entdeckung aus Lamby's Blog. In einem aktuellen Beitrag stellt er die Top 10 interactive shell anti-patterns vor. Auch hier finden sich ein paar (zehn halt) Befehle, die einem die Arbeit durchaus erleichtern können.


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Tue, 09 Oct 2007

Fluxbox wird erwachsen

Cheriooo! Nach über vier Jahren des Verharrens in der Version 0.9.* wurde gestern endlich die Veröffentlichung einer neuen, stabilen Version - diesmal der 1.0! - meines favorisierten Windowmanagers FluxBox bekannt gegeben.

Das Release enthält eine Menge Bugfixes, einen neuen Standard-Stil, und nun auch Erreichbarkeit der FluxBox-Funktionalitäten durch Scripte.

FluxBox bleibt weiterhin ein kleiner, sehr schneller und ressourcensparender Windowmanager, der ein paar coole Features liefert, vor allem die Möglichkeit, verschiedene Anwendungen in einem Fenster mit Tabs zu gruppieren....

Was man alles mit FluxBox machen kann, zeigen diese zahlreichen Screenshots. Zur Zeit wird die offizielle Homepage komplett überarbeitet... bis dahin also am besten immer mal wieder vorbeischauen.


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Mon, 08 Oct 2007

Richard Stallman als Software...

Vor zwei Tagen erst las ich über virtual Richard M. Stallman (vrms), einem Tool, das seinen Namen der Gallionsfigur der Free Software Foundation verdankt. Der virtuelle Stallman analysiert die unter Debian oder dessen Derivaten (wie Ubuntu) installierten Programme auf ihre Lizenzrichtlinien.

Im Grunde wird durch das Ausführen des vrms einfach überprüft, welche auf dem System vorhandenen Programme aus den non-free Repositories stammen, um sie anschließend zu löschen. Wer also den Verfechter der freien Software glücklich machen will, führe schonmal vorbereitend ein apt-get install vrms aus.

Achja, und nicht nur das: Bald kann man auch noch etwas lernen:

Future versions of vrms will include an option to also display text from the public writings of RMS and others that explain why use of each of the installed non-free packages might cause moral issues for some in the Free Software community. This functionality is not yet included. http://packages.debian.org/etch/vrms

:-D


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Tue, 28 Aug 2007

UMTS unter Linux

Wer auch desöfteren einmal mit dem Laptop im Zug unterwegs ist, aber nicht aufs Internet verzichten mag, findet in Ganneffs little Blog einen interressanten Beitrag. Ganneff beschreibt hier kurz, wie man komfortabel eine stabile Internet-Verbindung über UMTS (3G) hinbekommt.
Er schreibt:

And from what I could read about the windows software that comes with the card - I am glad to have Linux. After all the only thing I had to figure out was the fact that everything just works and I just have to point my dialup app at the right interface... In Windows you have to install tons of megabytes of bullshit, possibly with ten reboots. Ha.


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Sat, 25 Aug 2007

closed source ist böse

Wolfgang Lonien nahm einen Beitrag Jabari Zakiyas (�Beware of Skype�) zum Anlaß, ein starkes Plädoyer (�Why proprietary code is bad for security�) für die Nutzung von Open-Source-Produkten zu verfassen.

Zakiya hatte in seinem Beitrag die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass der Skype-Crash vom 16. August etwas mit einem neuen Gesetz in den USA zu tun haben könnte, das den Behörden dort die Überwachung elektronischer Kommunikation erlaubt. Er schreibt daher:

�Since Skype is a proprietary commercial enterprise, it doesn't allow for open source auditing of their code; so they can tell us anything without providing any independent means of verification. And I put nothing past the people in the government to deliberately compromise it.�

Lonien weist nun noch einmal darauf hin, dass keinE NutzerIn wirklich wissen könne, was die proprietäre Software auf ihren Rechnern überhaupt genau mache:

�How often have I heard users claiming that they �don't know what that PC is trying to do� - they don't trust their own machines, and have a reason not to. That reason is called �proprietary code� - a black box which does magic, and no one knows how. No one except the makers, of course.

[...] Say no to companies, or even governments who treat you like this. Start using open sourced products and protocols wherever you can. Even if *you* could still never understand the code used in these systems, there are still lots of people who can, and who will examine it.�

Bleibt also nur eins: Endlich einmal ein vernünftiges OS installieren!


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Tue, 21 Aug 2007

Alles über procmail

Wer schon immer alles über den �Mail Delivery Agent� procmail wissen wollte, sollte sich einmal diese großartige Dokumentation ansehen: Dokumentation, Tips, Tricks, how-to - alles was man schon immer wieder über procmail nachschauen und/oder dazulernen wollte!
via Martin F. Krafft


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Sat, 18 Aug 2007

Hardware-Support unter Linux

Gerade noch berichtete ich, dass es durchaus gelegentlich Probleme geben kann mit der Hardware-Untzerstützung unter Linux... Prompt finde ich auch schon einen Erfahrungsbericht von John Goerzen zu diesem Thema. Sein Ergebnis: �Linux Hardware Support Better Than Windows�
Er schreibt:

I have been unpleasantly surprised lately by just how difficult hardware support in Windows really is, especially since everyone keeps saying how good it is. It's not good. Debian's is better, in my opinion.


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Thu, 16 Aug 2007

Linux-kompatible Hardware

Im Normalfall kann man inzwischen auf jedem handelsüblichen PC auch Linux installieren - würd' ich mal zu sagen wagen. Oft genug habe ich mich allerdings schon gefragt, warum auf den Verpackungen verschiedener Hardware immer nur steht, dass sie unter Windows- und Apple-Betriebssystemen funktioniert, in den seltensten Fällen aber ein Hinweis zu Linux dabei ist?!

Mein einziger Fehler war bis jetzt ein �blinder� Scanner-Kauf: der brachte mir ein Gerät ein, das nicht funktionieren wollte - es gab einfach noch keinen Linux-Treiber dafür... Wer das verhindern, und sich vorher im Netz schlau machen möchte, welche Hardware von Linux unterstützt wird, oder am unkompliziertesten und besten funktioniert, findet über diverse Suchmaschinen meistens auch entsprechende Listen unterstützter Geräte.

Als einen ersten Einstieg kann man seit zwei Tagen aber auch einfach diesen Artikel auf den Seiten von linux.com nutzen. Dort beschreibt Bruce Byfield, wo man überall erste Hilfe bekommt. Sucht man Grafik-, oder Soundkarten, Drucker, Scanner oder Digitalkameras, findet ein paar Links mit entsprechenden Kompatibilitäts-Listen und Tips.
Praktische Sache, das. Also: vormerken und bei Bedarf reinschauen!


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Tue, 14 Aug 2007

System Monitor Conky

Conky

Bevor ich tatsächlich vor einiger Zeit fluxbox zu meinem alltäglichen Window-Manager machte, fragte ich mich immer wieder, was denn das für ein abgefahrener System-Monitor sein könnte, den man - wie nebenstehend - auf nahezu jedem Screenshot dieses WM sieht. Ich suchte eine Ewigkeit, fand GKrellM, deinstallierte das aber schnell wieder. Es musste irgendetwas anderes sein. Irgendwann später dann stieß ich auf Conky, und hatte endlich dieses feine Teil gefunden!

Conky war also dieses kleine Fenster auf dem Desktop, das so ziemlich alles überwachen kann, was passiert auf dem PC: Natürlich CPU-, Platten-, RAM-, Netzwerkauslastung, aber auch die laufenden Prozesse, die eingehenden und ausgehenden Netzwerkverbindungen, undundund... Conky bietet die Möglichkeit die Ausgabe von Shell-Scripten darzustellen, so dass man sich auch gleich rss-Feeds, irc-Chats oder Wettervorhersagen anzeigen lassen kann!

Gesteuert wird all das, genauso wie das Aussehen und Verhalten (Position, Transparenz, Aktualisierung), in der Datei ~/.conkyrc. Da ich eine ganze Weile nach einer Konfiguration gesucht habe, stelle ich meine mal zur Verfügung. Den Schlussteil mit den Pfaden zu den Partitionen muss jedeR noch für die eigenen Bedürfnisse angleichen... und schon kann's losgehen.

Achja: Damit der Monitor bei jedem Start des Window-Managers erscheint, trägt man für fluxbox einfach in die Datei ~/.fluxbox/startup als vorletzten Punkt conky & ein. have fun!


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Mon, 13 Aug 2007

Leiden an GNOME...

...durfte Fefe heute und in den letzten Tagen offensichtlich ausgiebigst. Sein gehässiger Blog-Eintrag wirft dabei weder ein gutes Licht auf Gnome noch auf KDE - also bleibt fast so etwas wie ein Gleichgewicht gewahrt. :)

Zum Glück allerdings hat Fefe's Blog keine Kommentarfunktion, ansonsten wäre sicher längst ein langwieriger Flame-War entbrannt...

...achja: Ich persönlich benutze ja übrigens eh viel lieber Fluxbox... *duck*

:)


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Fri, 27 Jul 2007

Linux 0.01

Auf kerneltrap.org findet sich eine kleine Geschichte über den ersten veröffentlichten Linux-Kernel von Linus B. Torvalds. Dokumentiert ist auf dieser Seite sowohl das erste Usenet-Posting über Linux (»Hello netlanders«), als auch das erste Announcement vom 25 August 1991 mitsamt erster Reaktionen darauf:

I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing since april, and is starting to get ready.

Außerdem kann man den ersten Installation-Guide und die »Realease Notes 0.01« durchlesen. Als kleines Schmankerl gibt es noch die erste Version zum Download: linux-0.01.tar.gz - 71.38 KB

Viel Erfolg bei der Installation und dem Ausprobieren des kleinen unprofessionellen Hobbies! ;)


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