Wed, 18 Jun 2008
Proxy-Leid
Die hauptsächliche Frage schonmal vorweg: Warum um alles in der Welt
sind diese bescheuerten Desktop-Umgebungen wie Gnome und KDE eigentlich auf
die Idee gekommen, fast nur noch zentrale Proxy-Einstellungen zuzulassen?
In Ktorrent funktioniert neuerdings die Funktion des �HTTP-Tracker-Proxy�
nicht mehr, die muss man nun zentral im Konqueror eingeben. Ebenso der
Newsreader Akregator: benutzt auch die Einstellungen Konquerors.
Im Gnome-Desktop das gleiche Bild: Ändert man in Galeon den Proxy, benutzt
diesen die gesamte Umgebung mitsamt aller Programme. Der einzige Webbrowser,
den ich bisher gesehen habe, der überhaupt ohne jegliche Möglichkeit eines
Proxy-Managements daherkommt: der Gnome-Browser Epiphany - man kann das ja schließlich zentral steuern...
Einziges Positiv-Beispiel, das mir bisher aufgefallen ist, ist der Newsreader
Liferea. Eines der wenigen Programme, das sich noch unabhängig
einstellen lässt!
Bleibt noch zu Erwähnen, dass mich der Kram besonders aufregt, weil diese
�Vereinfachungen�, die sie vermutlich sein sollen, absolut keinen Sinn machen,
will man Verbindungen einzelner Programme auch mal über Tor anonymisieren.
Es nervt einfach gewaltig, wenn mit einer Einstellungsänderung
in nur einem Programm immer gleich die gesamte Desktopumgebung betroffen ist!
posted at: 21:15 | path: /2008 | permanent link to this entry
|