Sun, 22 Aug 2010
mutt, urlview und Browsertabs
Eine komfortable Lösung um urls aus mutt in einem GUI-Browser zu öffnen, ist das kleine Helferlein urlview. Durch drücken der Tasten <Strg>+b in einer Mail in mutt werden alle enthaltenen urls extrahiert und nach Auswahl mit einem Browser angezeigt.
Nach meiner Neuinstallation von Debian Lenny wurde allerdings immer
Konqueror zum anzeigen der Adressen geöffnet. Dieser mag zwar ein guter
Browser sein, mein Favorit ist derzeit allerdings immer noch
Epiphany.
Die Lösung des Problems: Im Home-Verzeichnis
eine einfache Datei .urlview folgenden Inhalts anlegen:
COMMAND /usr/bin/epiphany --new-tab %s
Das --new-tab sorgt dafür, dass nicht jede url in einer komplett neuen Instanz des Browsers öffnet, sondern in einzelnen Tabs — %s steht für die zu öffnende Webseite.
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Mon, 16 Aug 2010
Debian - Sweet 17!
Vor 17 Jahren veröffentlichte Ian Murdock »the Debian Linux Release« - das heutige Debian GNU/Linux: Vor zehn Jahren wurde ich mit potato Benutzer dieser sehr stabilen, der freien Software verschriebenen Distribution.
Pünktlich zum Geburtstag startete nun auch Margarita Manterola den Debian Appreciation Day, um dem ganzen Projekt Dank zu sagen und diesen online zu sammeln. Da darf natürlich die Geburtstagstorte nicht fehlen, und auch eine kleine Selbstbeweiräucherung ist mal statthaft. Ansonsten ist das Debian-Projekt ja sehr zurückhaltend mit Prahlerei - und bietet immer wieder zuverlässig ein rundes, freies System.
Wer also auch den 117 Debian Maintainern und 873 Entwicklern für die inzwischen 14 Veröffentlichungen, 11 Debian Konferenzen, 12 offiziell unterstützten Architekturen und mehr als 40.000 Paketen danken möchte, schaue auf der Webseite zum Debian Appreciation Day vorbei - und hinterlasse ein großes »YAY - Well done«!
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Sat, 10 Jul 2010
Fluxbox und Ubuntu: Pidgin in Tabs anordnen
Eines der Killerfeatures meines geliebten Windowmanagers Fluxbox ist die Möglichkeit, Fenster einzelner oder auch mehrerer Programme in Tabs anzuordnen. Unter Debian auf meinem Desktoprechner hat es dazu bisher immer gereicht, in die Datei ~/.fluxbox/groups den/die Programmnamen anzugeben, die zusammen in Tabs angeordnet werden sollen. Das funktioniert nun auf meinem Netbook mit installiertem Ubuntu leider nicht mehr - zumindest nicht mit Pidgin.
Tatsächlich findet sich im Fluxbox-Wiki der Hinweis: »NOTE: the groups file is deprecated since version 0.9.1«. Allerdings half es auch nicht einfach weiter - wie in dem Wiki beschrieben - den Programmnamen in die nun dafür favorisierte Datei ~/.fluxbox/apps einzutragen: Das Fenster mit der Buddyliste erschien weiterhin immer wieder abgetrennt vom Chatfenster...
Auf die Lösung kam ich heute erst nach vielem rätselraten und herumprobieren. Zwar reicht es für eine Anwendung wie dem Gnome-Terminal, einen Eintrag vorzunehmen, wie:
[group] (workspace=[current])
[app] (name=gnome-terminal)
[end]
Bei Pidgin sieht das dann aber ein wenig anders aus: die einzelnen Fenster des Chatprogramms wollen benannt sein, um tatsächlich in Tabs angeordnet zu werden:
[group]
[app] (name=Pidgin) (class=Pidgin) (role=buddy_list)
[app] (name=Pidgin) (class=Pidgin) (role=conversation)
[end]
Schon sieht alles aus wie es soll: Buddyliste und Chatfenster sind getabbed, die Passwortabfrage, Einstellungsfenster etc. erscheinen weiterhin vom restlichen Programmfenster abgelöst.
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Sun, 04 Jul 2010
Epiphany-browser, Cookies und about:config
Nach einer leider nötigen Neuinstallation gehören natürlich auch die Cookie-Einstellungen der Browser wieder angepasst. Nur: in Debian Lenny funktioniert beim Browser Epiphany die Anpassung über das übersichtliche about:config nicht mehr (gibt's eigentlich schon einen Bugreport?).
Wenn man weiss, wie die zu ändernde Option genau heisst, kann man diese allerdings auch selbst in die Datei ~/.gnome2/epiphany/mozilla/epiphany/prefs.js eintragen.
Bei mir ging es vor allem erstmal wieder um das Cookie-Management, wie ich es schon einmal für Epiphany beschrieben hatte: Damit nun auch ohne funktionierendes about:config alle Cookies nach Beenden des Browsers gelöscht werden, trage man in oben genannte Datei nach:
user_pref("network.cookie.lifetimePolicy", 2);
Damit diese Option auch übernommen wird, darf Epiphany nicht geöffnet sein - sonst wird die Datei beim Schliessen wieder mit den vorherigen Werten überschrieben!
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Wed, 22 Jul 2009
Crash
Systemcrash.
Nach dem Hochfahren meldet sich Cron nett per mail, dass es einen Fehler in der Ausführung von logrotate
gab: Aus irgendwelchen Gründen konnte eine Logdatei von Exim nicht verarbeitet werden.
Erster Gedanke: »Ich bin root, ich darf das!« Aber nicht doch, fehlende Berechtigungen verhindern
das Löschen, signalisiert das System...
Tatsächlich zeigt ls:
ls -alh
-rw-r----- 1 Debian-exim 49145 1,9K 21. Nov 1932 mainlog.4.gz
Wobei es die Gruppe 49145 nicht gibt.
In einem solchen Fall sind durch den Crash die Dateiattribute
durcheinander geraten, und diese Dateien können dadurch (manchmal) nicht mehr bearbeitet werden.
Hilfe gibt es allerdings durch lsattr und
chattr. Ersteres zeigt die Attribute im ext-Dateisystem an,
während Zweiteres diese wieder gerade biegen kann: und zumindest logrotate ist nun wieder zufrieden.
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Sun, 04 Jan 2009
Privatix: Ein Debian Live-System
Auf das neue Debian GNU/Linux-basierte Live-System des Journalisten
Markus Mandalka bin ich schon während des 25. Chaos Communication Congress aufmerksam gemacht worden -
Zeit für einen kleinen Test habe ich mir heute mal genommen:
Hat man sich das iso-Image hier heruntergeladen und
auf CD gebrannt, fährt es ein auf den ersten Blick ganz normales Debian mit Gnome-Desktop als Live-System hoch
(d.h. das ansonsten installierte Betriebssystem bleibt dabei unberührt). Entscheidend anders ist hier
allerdings nun der erscheinende Installations-Button auf dem Desktop:
Einen mindestens 4GB großen usb-Stick oder eine externe Festplatte vorausgesetzt, kann durch Anklicken dieses
Buttons ein kleines portables Debian auf einen mobilen Datenträger kopiert werden. Der Clou dabei ist, dass
nach Auswahl des entsprechenden Mediums alle Daten in einen verschlüsselten Bereich kopiert werden.
In der Laufwerksauswahl werden dabei nur externe Laufwerke angezeigt um zu verhindern, dass man die Daten auf dem
Desktoprechner überschreibt: Ist also DAU-kompatibel das Ganze ;)
Mit meinem usb-Stick benötigte der Kopiervorgang etwa eine halbe Stunde - eine Prozedur, die sich jedoch
lohnt: Man erhält ein portables, verschlüsseltes Debian für unterwegs. Mit dem Stick kann man nun
das eigene Linuxsystem an fremden Rechnern booten und/oder diese warten.
Auf der Webseite trägt das Projekt den Untertitel: »USB-Live-System zum Selbstdatenschutz«. Das trifft
allerdings nur für die Verschlüsselung des Mediums zu. Zwar sind Programme mitgeliefert, um die
Privatsphäre des Users zu schützen - voreingestellt ist das alles jedoch nicht: Der Anonymisierungsdienst
Tor wird beim Systemstart geladen, andere Programme sind allerdings nicht
vorkonfiguriert, diesen Dienst auch zu nutzen. Auch lassen im Iceweasel/Firefox die Voreinstellungen JavaScript zu,
und Formulardaten/Passwörter werden gespeichert - wenn auch innerhalb des verschlüsselten Systems.
Verglichen mit einer anderen, auf Privatspähre achtenden Live-CD, Incognito,
wurde also weniger in die Konfigurationen der Software eingegriffen. Im auf Gentoo basierenden Incognito wurde
darauf geachtet, dass jegliche Kommunikation des Systems nach 'draussen' ausschliesslich anonymisiert durch Tor
geschieht. Im Internetcafe am Windows-Rechner lässt sich Incognito mit dem mitgelieferten qemu innerhalb einer
virtuellen Maschine starten - ein Vorteil, da man an solchen Rechnern eher nicht komplett neu starten darf.
Aber natürlich ist Privatix eine sehr feine Sache: Es ist nun kinderleicht sein/mein liebstes Betriebssystem auf eine mobile
Festplatte zu installieren, noch dazu komplett verschlüsselt. Mit ein paar kleinen Handgriffen sind auch die
Verbindungen durch Tor geroutet - ist halt ein etwas anderer Ansatz als bei Incognito.
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Mon, 17 Nov 2008
Java für Debian-amd64
Ein Java-Plugin (noch dazu komplett OpenSource) für ein 64-bit-Debian (x86_64), das in den
üblichen Browsern (getestet: Galeon/Epiphany/Firefox) gut funktioniert :
apt-get install icedtea-gcjwebplugin
Damit wird das Paket openjdk-6-jdk mitinstalliert, einem Open-Source-Beitrag
von Sun bezüglich Java.
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Sat, 25 Oct 2008
dvbcut
Wenn ich bisher per dvb-t aufgenommene Filme archivieren wollte,
war dies immer wieder ein recht mühsames Unterfangen: Das schneiden des Streams mit
Avidemux habe ich nie hinbekommen, da hierbei in der Zieldatei immer Audio
zu Video verschoben abgespielt wurde. Ich habe mich daher immer beholfen, indem ich nach der Encodierung
(s. m2t2mkv) mit dem Programm
mkvmerge weiterbearbeitet habe. Das Problem dabei:
1. mkvmerge kann nur nach dem Zeitstempel der Datei schneiden, was oft nicht perfekt genug wurde
2. Die a/v-Synchronisierung kann per Hand angegeben werden, war aber auch oft nicht 100%ig perfekt.
Durch Zufall stolperte ich nun vor ein paar Tagen über das Programm
DVBCUT: Das kann alles, woran es bisher haperte. Der Stream kann damit
bildgenau geschnitten werden, Audio/Video werden schon automatisch perfekt synchronisiert - und das alles in sehr
simpler Benutzeroberfl�e! Sieht so aus, als h�e ich endlich einen Ersatz für das ansonsten überall
erwähnte ProjectX ausfindig gemacht, das ich bei mir
bis jetzt nie lauffähig machen konnte.
Ab sofort werden also dvb-t-Streams vor dem encoden mit dvbcut vorbereitet... :)
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Thu, 23 Oct 2008
Debian Slogan Contest und Lenny-Veröffentlichung
Vor Veröffentlichung der neuen stabilen Debian-Version �Lenny�, startete das Debian-Art-Team einen Contest über den für Lenny zu verwendenden Slogan. Zur Auswahl stehen auf der Contest-Seite folgende Vorschläge:
- The Spiral Strikes Back!
- The Universal Operating System
- When code matters more than commercials
- Free never looked so good
- The universal operating system never looked so good!
- We build it the right way
- Wanna see new horizons?
- See Freedom Work
- One operating system. Infinite Freedom
Laut einer Einschätzung von Bastian
Venthur ist mit einer Veröffentlichung von Debian-Lenny etwa im Juni 2009 zu rechnen. Zu diesem Ergebnis
kam er durch einen Vergleich von derzeit noch offenen veröffentlichungskritischen Bugs für Lenny mit
denen der zwei vorangegangenen Debian-Versionen.
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Tue, 30 Sep 2008
Einführung für LVM unter Linux
Bis zu meiner kürzlich vorgenommenen Debian-Neuinstallation auf einem
Laptop habe ich mich nie um die mögliche Nutzung eines
Logical Volume Managers (LVM) gekümmert -
und immer die herkömmliche Partitionierung meiner Festplatten vorgenommen.
Diesmal aber nutzte ich die von Debian gebotene Möglichkeit, schon gleich während der Installation das
gesamte Dateisystem (bis auf /boot) mit
dm-crypt zu
verschlüsseln. Um nicht nach der Einrichtung für jede verschlüsselte Partition ein Passwort
eingeben zu müssen, ist die Nutzung von LVM durch den Debian-Installer sehr praktisch - und man muss nicht
mehr nach anderen Lösungen für das Problem suchen: Es wird einfach eine Volume Group angelegt, die die verschiedenen
Logical Volumes enthät...
Eine schöne kleine Einführung, was die Unterschiede und die Vorteile der Logical Volumes gegenüber
starrer Partitionierung sind, gab Matt vor ein paar Tagen in seinem Blog:
Standalone Sysadmin: Introduction to LVM in Linux
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Sat, 28 Jun 2008
DVDs rippen mit Mencoder
Vor ein paar Tagen fand ich eine ganz hervorragende Anleitung, wie man einfach mit
Mencoder DVDs rippen, und Audio-, und
Videospur sowie Untertitel in einen Matroska-Container packen kann:
HOWTO: Rip DVDs in MPEG-4 AVC (x264), multi audio, subtitles, Matroska
(lokale Kopie mit kleinen Änderungen)
Normalerweise benutzte ich für solche Zwecke immer dvd::rip.
Leider hatte dvd::rip aktuell einige Probleme mit einer meiner DVDs - vor allem mit den Untertiteln wollte das
Programm einfach nicht klar kommen. Ein Nachteil an dvd::rip ist auch, dass es für die Erstellung von
VobSub-Untertiteln das Paket rar-2.80 benötigt, das es für
Debian-amd64 nicht gibt.
In dem obigen Howto wird darauf verzichtet, das Video zu skalieren, was ich in meinem untenstehenden
Encodingbefehl neben dem Deinterlacing noch neu eingefügt habe. Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sollte man also das oben
verlinkte Howto durchgehen, und gegebenenfalls anstelle des dort benutzten encodings unter Schritt 5.2 (Start video encoding process)
meine Variante nehmen:
# First passSo entstand bei mir am Ende aus einem 100minütigen Film ein nur 685MB großes Matroska-Video in ganz hervorragender Qualität.
mencoder -v\
title.vob\
-vf crop=704:560:8:10,harddup,pp=lb\
-ovc x264 -x264encopts subq=4:bframes=3:b_pyramid:weight_b:turbo=1:pass=1:psnr:bitrate=850\
-oac copy\
-of rawvideo\
-o title.264
# Second pass
mencoder -v\
title.vob\
-vf crop=704:560:8:10,harddup,pp=lb,scale=-1:-2 -aspect 16:9\
-ovc x264 -x264encopts subq=6:partitions=all:8x8dct:frameref=5:bframes=3:b_pyramid:weight_b:pass=2:psnr:bitrate=850\
-oac copy\
-of rawvideo\
-o title.264
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Sat, 17 May 2008
very random
Gut, wenn man noch über sich selbst lachen kann... :)
gefunden bei loldebian via wolfgang.lonien.de
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Thu, 15 May 2008
Debian Openssl-Bug und Tor
Das Openssl-Problem
bei Debian-basierten Distributionen hat auch Folgen für die BenutzerInnen des Anonymisierungs-Tools
Tor, wie Entwickler Roger Dingledine in einer
ersten Mail darlegte. Welche
Folgen das Ignorieren der Sicherheitshinweise haben kann, beschreibt Dingledine im Tor-Blog:
The Debian OpenSSL flaw: what does it mean for Tor clients?
Alle betroffenen Tor-Server sollte man also ab sofort (am besten seit zwei Tagen ;-) nur noch mit neu generierten Keys betreiben!
Nur dadurch kann der worst case, dass nämlich jemand Tor-Verbindungen entschlüsseln und komplett mitlesen kann,
verhindert werden:
apt-get update
apt-get upgrade
/etc/init.d/tor stop
rm /var/lib/tor/keys/secret_*
/etc/init.d/tor start
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Mon, 12 May 2008
Bild des Tages
Ubuntu got fragged! :D
gefunden bei julien.danjou.info
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Thu, 08 May 2008
#480000
Gestern wurde der 480000ste Bugreport zu bugs.debian.org
übermittelt. Damit hält sich eine Rate von etwa 10000 Bugreports in zwei Monaten recht beständig -
Bug #470000 wurde am 8.3.2008 gemeldet, wie Christian Perrier in seinem Blog
schreibt.
Es gibt auch schon einen 500000th bug contest, den
nach Perriers Berechnungen Miguel Gea or Kartik Mistry gewinnen dürften...
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Mon, 05 May 2008
exim4
Nur so als kleine Anmerkung zu Mailclient-Problemchen:
Tödlich kann es beizeiten sein, bei einem System mit smtp_auth in der Client-Konfiguration von Exim4 die
Option Lokalen E-Mail-Namen in ausgehenden E-Mails verbergen? auf Ja zu setzen.
Dieser blöde Fehler kommt bei mir jedenfalls nicht nochmal vor... ;)
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Sun, 27 Apr 2008
goodbye-microsoft
Endlich den Windows-Desktop loswerden per einfachem Mausklick:
goodbye-microsoft.com
Die dort zu findende Datei debian.exe lädt den Debian-Installer herunter, installiert
anschließend ein frisches Debian-System... und schon sind solche
Fehlermeldungen Geschichte. Ein kleines Video
zeigt auch, wie die Installation vonstatten
geht. :)
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Mon, 21 Apr 2008
Debian Project News
Nun endlich gibt es wieder einen regelmäßigen Newsletter, der über aktuelle
Entwicklungen bezüglich des Debian-Projekts informiert. Gestern
hatte Tolimar das neue Projekt bereits
in seinem Blog angekündigt, und auch die
erste Nummer stand bereits im
Netz.
Heute nun wurde die Ausgabe auch an die Abonnenten der ehemaligen Debian Weekly News versandt, dem bisherigen Newsletter, der
allerdings leider Mitte des vergangenen Jahres eingestellt worden ist. Die Project News kommen im Grunde im
gleichen Gewand daher wie der Vorgänger - die Hinweise zu neuen/verwaisten/aufgegebenen Paketen
sind allerdings nicht mehr enthalten, und diesmal ist ein nur 14tägiges Erscheinen geplant.
Abonnieren lässt sich das Ganze einfach per Mail an debian-news-request@lists.debian.org?subject=subscribe.
Auch aktive Mithilfe ist wie immer gern gesehen, Hinweise dazu finden sich auf der Contribution-Page
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Mon, 14 Apr 2008
tresor-scripts für einfaches cryptsetup-luks
Heute wurde die erste Version des neuen Debian-Pakets tresor-scripts veröffentlicht. Die Skripte
die sich
dahinter verbergen, automatisieren und vereinfachen den Umgang mit bereits vorhandenen verschlüsselten
Partitionen erheblich: Installiert werden mit dem Paket einfache Bash-Skripte, mit denen anhand der
eindeutigen UUID einzelne Laufwerke erkannt, und
gegebenenfalls automatisch beim Systemstart entschlüsselt und gemountet werden können.
Nach der Installation der tresor-scripts sollten einfach alle durch dieses Paket zu verwaltenden
Partitionen auf lokalen und externen Festplatten entschlüsselt und eingebunden werden. Durch den
Befehl tresor-init werden anschliessend für alle Laufwerke, die nicht bereits durch die Datei
/etc/crypttab konfiguriert sind, die UUIDS ausgelesen und entsprechende Schlüssel und
Mountpunkte zum öffnen angelegt.
Ist nun während des Bootvorgangs beispielsweise eine verschlüsselte externe Festplatte
angeschlossen, wird diese automatisch geöffnet. Wird diese erst im laufenden Betrieb angeschlossen,
hilft das Skript tresor, mit dem sich entweder alle, oder einzelne Partitionen ganz leicht
zumounten lassen. Dadurch entfällt nun also endlich die mehrfache Passworteingabe beim
hochfahren des Systems, und auch die Eingabe mehrerer Befehle, um eine Krypto-Partition
einzubinden.
Die Details zu diesem Paket und eine Auflistung der möglichen Befehle finden sich
auf der Projektseite des Paketbetreuers.
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Thu, 27 Mar 2008
Cookie-Management Epiphany
Einer der Hauptgründe, warum ich in der Vergangenheit ja nie den Browser Epiphany
benutzt hab, war das fehlende Cookie-Management: Man konnte immer nur alle Cookies annehmen, oder alle abblocken - was wirklich nicht sehr
praktikabel ist. Vor ein paar Tagen probierte ich schließlich mal die Erweiterungen aus, die man über das Paket epiphany-extensions installieren kann... Beim durchprobieren aller Möglichkeiten
gelangte ich dann auch zu �Seitenrechte bearbeiten�, einer Erweiterung, die nicht mehr aktiv entwickelt wird, und im derzeitigen Zustand keinen Sinn
zu machen schien...
Gibt man nun allerdings in die Adresszeile des Browsers about:config ein, und ändert in der Preference-Spalte die
network.cookie.lifetimePolicy von 0 auf 1, wird man ab sofort gefragt, ob Cookies angenommen oder abgelehnt werden sollen, und ob diese
Entscheidung auch in Zukunft gelten soll. Unter �Bearbeiten� - �Seitenrechte� kann man anschliessend den Status für jede Webseite anschauen und
wieder verändern.
Ein Grund gegen diesen Browser ist nun also hinfällig geworden. Bleibt noch das von mir gewünschte Proxy-Management, das imho vom
restlichen Gnome-System abgekoppelt sein sollte, damit man beispielsweise nicht auf einmal durch einen Klick mit wirklich allen Programmen
durch Tor mit der Aussenwelt kommuniziert...
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Thu, 13 Mar 2008
Gnash 0.8.2 is out
Da ich darüber auch in der Vergangenheit immer berichtet habe, hole ich diese bereits zwei Tage
alte Info nun doch nochmal hervor... ;)
Miriam Ruiz gab die Veröffentlichung des Open Source Flashplayers Gnash 0.8.2 für Debian bekannt. Diese nach ganzen sieben Monaten gelieferte
Neuversion soll nun Flash 8 weit besser unterstützen, und kann inzwischen auch mit Container-Formaten
wie Ogg Vorbis/Theora umgehen. An der Unterstützung für Flash 9 und ActionScript 3 wird laut Ruiz
noch weiter gearbeitet. Gnash 0.8.2 Benötigt allerdings noch ein paar neue Versionen von
gstreamer-plugins für das Video-streaming - mitinstallieren also nicht vergessen...
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gelöschte Dateien wieder herstellen im ext3-FS
Immer wieder wird einem erklärt, man könne gelöschte Dateien in einem ext3-Dateisystem
nicht wieder herstellen... Das Gegenteil hingegen zeigt ein langes howto von Carlo Wood: Er beschreibt, wie
er kürzlich aus Versehen 3GB Daten gelöscht, und wieder hergestellt hatte. Das Skript, welches er
während seiner Wiederherstellungs-Erfahrungen schrieb, kann man per Mail bei ihm erfragen. Nebenbei
erklärt Wood auch, wie überhaupt in einem ext3-System Dateien abgespeichert werden, und wie man
sie mit diesen Informationen wiederholen kann.
Zu beachten ist allerdings, dass Woods Tool nur kürzlich gelöschte Daten wiederherstellt, und
nichts f� zerschossenes Dateisystem ist. Es werden auch nicht direkt alle Daten wieder hergestellt,
sondern Kopien der gel�ten Dateien auf einer anderen Partition gemacht - so bleibt das Ursprungs-System
erst einmal im Prinzip unangetastet.
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Wed, 20 Feb 2008
nicotine bug
Heute gabs meinen ersten Bugreport ;)
Nicotine 1.2.9+dfsg-1 startet, ein Fenster öffnet sich - aber ohne Inhalt.
Das Ganze stürzt ab und lässt sich nur noch durch ein killall beenden:
#466782: Starting nicotine, a window with no content comes up
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Sat, 26 Jan 2008
Mac-user = mutt-user?!
Vor ein paar Tagen ging eine Mail
über die Mailingliste mutt-users, die mich in Erstaunen
versetzte: Es gibt doch tatsächlich Klickibunti-Mac-User, die den textbasierten Mail-Client mutt benutzen!
Eigentlich nur logisch, dass bei einer System-Migration gerade hier etwas schief laufen musste:
-bash: mutt: command not found
hiess es nach dem Umzug auf ein neues MacBook - wenn da mal kein böser Wille der Mac-Welt dahinter
steckte... :D
sorry, splat...
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Thu, 24 Jan 2008
Debian sarge vs. Windows vista
Das Free Software Magazine hat heute einen
interessanten, eigentlich unmöglich scheinenden,
Vergleich
zwischen Windows vista und Debian sarge veröffentlicht. Der Autor
Terry Hancock geht in seinem Artikel �Impossible
thing #1: Developing efficient, well engineered free software like Debian GNU/Linux� der Frage nach,
inwieweit man die Entwicklung eines komplett freien Betriebssystems mit einem proprietären Gegenpart
vergleichen kann - in Bezug auf Entwicklungskosten, Komplexität und Bedienbarkeit.
Interessant ist dabei vor allem eine Grafik,
die jeweilige Komplexität und Kosten vergleichbarer Komponenten aufzeigt. Hancock schaute sich
dazu das Gesamtpaket Windows vista an, und stellt dem die jeweiligen Debian-Komponenten gegenüber
(nur eine Auswahl, da Debian als Gesamtheit eine ganze Menge mehr an Software mitbringt, als Windows).
Klares Ergebnis dabei: Windows vistas Code ist mehr als drei Mal so umfangreich, als der vergleichbarer Debian-Pakete (Kernel,
libc, X, KDE, Mozilla), und gleichzeitig noch um ein vielfaches teurer.
Fazit:
�So, not only does free software represent a vast amount of effort, but it is apparently very well-engineered and efficient effort leading to an even higher use value than equivalent proprietary products! Not only can free software manage large, complex projects, but it appears to do it better than proprietary methods.�
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Thu, 17 Jan 2008
nvidia-Treiber in Debian
Manchmal ist halt doch die proprietäre Software besser, als das Gegenstück von der
Open-Source-Seite. Bei den nvidia-Treibern liegt das allerdings auch an der mangelnden Zusammenarbeit des
Grafikkartenherstellers mit den EntwicklerInnen freier Software.
Will man also den leistungsfähigeren nvidia-Treiber unter Debian installieren, füge man zuerst
einmal non-free in die sources.list ein: (Um immer den aktuellsten Treiber zu bekommen, nutze ich
für diese Treiber den unstable/sid-Bereich. Das sollte je nach Wunsch abgeändert werden.)
/etc/apt/sources.list:
deb ftp://ftp.de.debian.org/debian/ sid main contrib non-free
deb-src ftp://ftp.de.debian.org/debian/ sid main contrib non-free
Danach führe man ein apt-get update aus, installiere module-assistant und das Paket nvidia-kernel-source:
Anschliessend wechsle man in das Verzeichnis /usr/src und führe den soeben installierten Assistenten aus:apt-get update && apt-get install module-assistant nvidia-kernel-source
cd /usr/src
m-a prepare nvidia
m-a a-i nvidia
Damit werden noch evtl. fehlende Pakete nachinstalliert, und ein fertiges nvidia-Treiber-Debianpaket erstellt und ebenfalls installiert. Damit der neue Treiber auch nach dem nächsen Systemstart benutzt wird, füge man in die Datei xorg.conf noch den Modulnamen ein:
/etc/X11/xorg.conf
Section "Device"
Identifier "nVidia Corporation"
Driver "nvidia"
Ausserdem muss noch der OpenSource-Treiber umbenannt werden, damit er eben nicht geladen wird:
cd /lib/modules/[uname -r]/kernel/drivers/video/nvidia/
mv nvidiafb.ko nvidiafb.ko.DONTUSEME
Danach sollte einem Neustart nichts mehr im Wege stehen, und das nvidia-Modul während des Bootvorgangs geladen werden. Möchte man noch ein wenig an den Feineinstellungen herumspielen, kann man auch noch nvidia-settings installieren:
apt-get install nvidia-settings
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Sun, 16 Dec 2007
procmail + dovecot
Wer einen eigenen Mailserver betreibt, und für das imap-Protokoll Dovecot einsetzt, bekommt unter Umständen Probleme mit dem Einsatz
des Mailfilters Procmail.
Die gestartete imap-Session wird nach Löschung einzelner Nachrichten unterbrochen, und man wird
aufgefordert, die entsprechende Mailbox neu zu öffnen. In mutt
beispielsweise erscheint die Meldung: �Mailbox is in inconsistent state, please relogin�, und
auch der Webmailer Squirrelmail muckt herum. In den
Dovecot-logs erscheinen Hinweise wie:
dovecot: 2007-12-16 16:10:18 Error: IMAP(user): Maildir /home/user/Maildir sync: UID inserted in the middle of mailbox (787 > 784, file = msg.cA8oG:2,)
dovecot: 2007-12-16 16:10:18 Info: IMAP(user): Disconnected: Mailbox is in inconsistent state, please relogin
Nachdem ich mich schon fast mit dem regelmäßigen re-login abgefunden hatte, gab's heute endlich die Lösung: in der Datei /etc/procmailrc muss einfach nur stehen:
MAILDIR = $HOME/Maildir
DEFAULT = $MAILDIR/
Nichts also mit dem vollständigen Pfad $MAILDIR/new oder $MAILDIR/cur, wie ich zuerst dachte. Das liegt daran, dass Procmail neue Mails - anders als Dovecot - im Format msg.inode_number ablegt. Markiert man nun eine Nachricht als gelöscht, wird die inode-Nummer frei und daraufhin sofort neu vergeben - was zu doppelten Dateinamen führt, und Mail-User-Agents verwirrt. Gibt man allerdings Procmail die Anweisung, in das oberste Maildir-Verzeichnis zu speichern, wird eine andere Nachrichtenbezeichnung gewählt, und das Problem behoben. :-)
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Thu, 06 Dec 2007
Debian + EeePC
Erstmal sah es ja eher schlecht aus, mit einem reinen Debian auf dem
neuen EeePC, wie Ben Armstrong in seinem Blog schrieb: Der verbaute
wlan-Chipsatz war nicht mit einem unter der GPL lizenzierten Treiber lauffähig... so musste
Armstrong Xandros-Kernel und Module mit seiner Debian-Installation benutzen.
Vor ein paar Tagen nun veröffentlichte Atheros allerdings einen Patch, der den nötigen Treiber
unter Debian zumindest installierbar
machte. Es geht also voran: Ethernet, wlan und Sound funktionieren offensichtlich ohne Probleme -
lange dürfte es also nicht mehr dauern mit einer Veröffentlichung auf debian-eeepc.alioth.debian.org, wo momentan leider noch
nicht viele Informationen zu finden sind...
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Sun, 02 Dec 2007
weird wlan
Dass ich mich in letzter Zeit ein wenig mit BSD-Systemen auseinandergesetzt habe, sollten aufmerksame
LeserInnen dieser Seite mitbekommen haben. Inzwischen habe ich auch erfolgreich ein FreeBSD (7.0-BETA3) auf meinem uralt ThinkPad i1200 installiert (bald
mehr dazu). Um nun mit Desktoprechner und Laptop gleichzeitig online sein zu können, legte ich mir
einen zweiten usb-wlan-Adapter zu - und da mein bisheriger usb-Adapter sowohl unter Debian als auch unter
FreeBSD so gut funktionierte, war es wieder ein D-Link DWL-G122.
Nicht beachtet hatte ich, dass die gleiche Kartenbezeichnung nicht automatisch den gleichen Chipsatz
bedeutet: Der alte Adapter war Rev. B1, der neue nun Rev. C1 - so dass die beiden Teile nicht mehr mit
demselben Treiber laufen. Arrrgh!
Nungut, unter FreeBSD läuft nun Rev. B1, wurde ja nativ unterstützt, für Debian und C1
suchte ich mir den neuen Treiber auf den Seiten von rt2x00.serialmonkey.com, und der rt73er
war's dann, der neu zu kompilieren war... beide Rechner sind immerhin wieder online.
Vor ein paar Tagen dann böses Erwachen: Mit Debian war keine Internetverbindung mehr zu machen! Aus
irgendeinem Grund sandte ifconfig meinen WEP-key nicht mehr mit, so dass die Verbindung nicht
hergestellt werden konnte. Dabei hatte mein Skript zuvor schon ewig funktioniert:
#! /bin/sh
ifconfig wlan0 up
iwconfig wlan0 essid "MY_AP"
iwconfig wlan0 key MY_WEP_KEY_HERE restricted
dhclient wlan0
Stundenlang probierte ich herum, drehte an den Einstellungen, schrieb in /etc/network/interfaces herum, wo obige Angaben noch einmal verzeichnet sind - nichts half. Später fiel mir der Befehl ifup ein, hatte jedoch wenig Hoffnung, da in der Manpage steht:
The program does not configure network interfaces directly; it runs low level utilities such as ifconfig and route to do its dirty work.
Ich probierte trotzdem damit weiter, und siehe da: Obwohl ifup irgendwie auch nur ifconfig aufruft, ging's damit plötzlich wunderbar:
ifconfig wlan0 up
iwconfig wlan0 essid "MY_AP"
iwconfig wlan0 key MY_WEP_KEY_HERE
ifup wlan0
Warum diese Änderungen auf einmal nötig waren? Absolut keine Ahnung. Mag an einem Upgrade
gelegen haben, bei dem ich nicht wirklich auf die Aktualisierungen geachtet hatte. Immerhin geht's nun
wieder - hat aber auch ein paar Stunden gedauert. Wer weiß wo der Haken war, mag mir gerne einen Tip
zukommen lassen...
Der Vollständigkeit halber hier noch die aktuellen Angaben in /etc/network/interfaces
Weird wlan: Solved.iface wlan0 inet dhcp
wireless_essid MY_AP
wireless_mode managed
wireless_key MY_WEP_KEY_HERE
wireless_enc restricted
address 192.168.1.1
netmask 255.255.255.255
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Wed, 21 Nov 2007
tail -f
Manchmal ist man ja ein wenig blöd und sucht lange nach den einfachsten Befehlen - wie ich gestern... Wer also auch mal eine Zeit lang die Ausgabe irgendwelcher logfiles quasi in Echtzeit verfolgen möchte, sich aber auch nicht unterm Xserver nerven lassen mag, gebe einfach in etwa sowas ein:
tail -f /var/log/syslog > /dev/tty2
Und schon wandert die syslog-Ausgabe fortwährend auf der zweiten Console mit... So einfach kann's doch sein, das /dev hatte ich anfangs vergessen - nun aber ist die Erinnerungsstütze ja online. ;)
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Fri, 16 Nov 2007
MiniLAN-howto
Da auf meinem uralt-Laptop noch immer nur ein Debian-sarge installiert war, musste nun doch endlich mal
ein kleines Upgrade her. Da aber die alte Sarge-Kiste meinen wlan-Adapter nicht erkennen mag - und mir die
Kernel-Header nicht vorliegen um den Treiber zu kompilieren - musste mal schnell und temporär mein
Desktop-Rechner als Router dienen:
Die beiden Rechner werden über ein Crossover-Kabel verbunden, und den jeweiligen Netzwerkkarten eine
IP zugewiesen. Auf dem Desktop-Rechner existieren die Schnittstellen eth0 und rausb0 - Erstere leitet den
Traffic vom Laptop zur wlan-Schnittstelle (rausb0) weiter. Auf dem Laptop heisst die Netzwerkkarte
eth1.
Nachdem die Rechner verbunden sind, wird den beiden eth-Karten über Shell-Kommandos eine IP
zugewiesen:
Desktop: ifconfig eth0 10.10.10.1
Laptop: ifconfig eth1 10.10.10.2
Dann wird dem Laptop das Gateway mitgeteilt:
route add default gw 10.10.10.1
Danach gabs auf dem Desktop einige Regeln für iptables. Default: Alle eingehenden/weiterzuleitenden
Pakete werden abgelehnt, rausgehende werden erlaubt.
iptables -P INPUT DROP
iptables -P FORWARD DROP
iptables -P OUTPUT ACCEPT
Vom Laptop dürfen die Pakete durch:
iptables -A INPUT -s 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
Masqueraden etc.:
iptables -A FORWARD -i eth0 -s 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
iptables -t nat -A POSTROUTING -o rausb0 -j MASQUERADE
iptables -A FORWARD -i rausb0 -d 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
iptables -A INPUT -m state --state ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT
Dann muss nur noch in der Datei /proc/sys/net/ipv4/ip_forward die 0 durch eine 1 ersetzt werden:
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
Danach konnte ich mit dem Laptop wunderbar ins Internet. In die Datei /etc/resolv.conf wurden noch die
Nameserver eingetragen, die dort auch beim Desktop-Rechner eingetragen waren - und alles lief bestens, das
Upgrade konnte starten.
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Mon, 12 Nov 2007
Debian-EeePC
Ein wenig verliebt hatte ich mich ja schon vor einiger Zeit in diesen coolen neuen Mini-PC von Asus: EeePC@Asus / EeePC@Wikipedia
Das einzige, was allerdings zur annähernden Perfektion noch fehlte, war ein vernünftiges OS -
und just heute lese ich hier: Debian-eeepc: the little next big
thing:
GEIL!So no one will or can stop you from booting into whatever you like. The good news? Debian developer Ben Armstrong has realized that this is the perfect text editing device for himself and his wife, bought two of them, and is currently porting Debian to it!
Fehlen jetzt also nur noch 299€ für das kleine neue �Spielzeug�.
UP Einen ausführlichen Test des Subnotebooks gibt's bei golem.de
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Thu, 25 Oct 2007
Todo: GNU screen
Durch diesen Blogeintrag von Steve Kemp
wurde ich heute mal wieder aufmerksam auf GNU screen -
einem sehr coolen Programm, das ich in jedem Fall bald mal testen muss. Ein älteres howto dazu findet
sich auf den Seiten von debian-administration.org.
Mit GNU screen können auf einem entfernten Server mehrere Terminal-Prozesse in nur einer
Session gestartet, und zwischen ihnen hin- und hergeschaltet werden. So wird es beispielsweise
möglich, per ssh-Verbindung entfernte Programme zu starten und nach einem Logout weiter laufen zu
lassen.
screen is a terminal multiplexor that runs several separate "screens" on a single physical character-based terminal.
packages.debian.org
*schnellausprobierengeh*
UP funzt wunderbar! Wer mich ab sofort 24/7 jabbern/IRCen sieht: nicht wundern, ich schlafe
trotzdem zwischendurch :)
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Mon, 22 Oct 2007
quote of the day
Ubuntu is an ancient African word, meaning �I can't install Debian�.
lucas-nussbaum.net
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ubuntu.com mit bug
Die Ubuntu-Welt freut sich gerade über die Veröffentlichung einer neuen Version, und schon finden gestandene DebianerInnen, ubuntu.com durchforstend, einen gewichtigen Bug: Bug #154274 in Ubuntu Website:
Website does not reference Debian visibly
Stefano Zacchiroli hatte den �Fehler� am 19.10. in seinem Blog erwähnt
und daraufhin den Bugreport losgeschickt, der inzwischen immerhin im Status �confirmed� verharrt, und - wie
zu erwarten war - einige Reaktionen hervorgerufen hat. Wie einige Andere auch, springt Jose Luis Rivas
Contreras in das Ubuntu-Bashing mit ein:
I can see my packages there and I'm not a volunteer of Ubuntu (at least not directly) so they're definetely still based on Debian and just copying a lot of packages from debian to their repos.
Die alte Leier also: Sie übernehmen von debian, geben aber nichts
zurück...
UP Bug fixed
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Tue, 02 Oct 2007
Ubuntu <-> Debian
Noch gut erinnere ich mich an den abschätzigen Kommentar eines Freundes, Ubuntu sei ein
Betriebssystem für Hippies...
Dazu mag allerdings so gar nicht der Vorwurf der Debianer passen, Ubuntu profitiere zwar eine Menge vom
Debian-Projekt, gebe aber nichts zurück. Erstaunt musste daher
Julien Danjou feststellen, dass es den Bugfix eines Ubuntu-Entwicklers gab, der ihm weiterhelfen könnte!
Aber stop: Juliens Beitrag trägt nicht umsonst den Titel Ubuntu:
not contributing to Debian, and even doing bad work
Achja, der Hippie-Vorwurf bezog sich damals eigentlich auch eher auf die standardmäßige
sudo-Handhabe in Ubuntu... :-D
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Tue, 18 Sep 2007
release-critical bugs mit bug
Ist ja schon ein wenig lustig, dass ausgerechnet der Code hinter der Seite release-critical bugs selbst einen Bug aufweist (#431299: RC bug status graph timescale is
too long)... Auf der Seite wird ein Graph angezeigt, der den Verlauf der Anzahl kritischer Bugs in
Debian verdeutlicht. Leider macht er das aber für einen Zeitraum von 2003 bis heute - was eine
detailliertere, aktuelle Ansicht des Verlaufs unmöglich macht.
Dem hat nun Lucas Nussbaum abgeholfen: Er präsentiert in seinem Blog eine korrigierte Fassung. Nicht unbedingt die Meldung
des Jahrzehnts, just funny, anyhow.
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Wed, 12 Sep 2007
mutt und gpg...
Da ärgere ich mich seit Wochen schon darüber, dass mein Mail-Client mutt keine mit GPG signierten Nachrichten einfach automatisch überprüft... Früher hatte das mal wunderbar funktioniert, aber seit einiger Zeit wurde immer nur diese Meldung angezeigt:
gpgkeys: HTTP fetch error 7: couldn't connect: eof
gpg: Signature made Di 28 Aug 2007 12:48:39 CEST using DSA key ID XXXXXXXX
gpg: requesting key XXXXXXXX from hkp server keyserver.noreply.org
gpg: no valid OpenPGP data found.
gpg: Can't check signature: public key not found
Nach ewigem Herumgesuche, und allen möglichen Einstellungen in der ~/.gnupg/gpg.conf kam
nun die Erleuchtung: Die Option keyserver-options auto-key-retrieve war ja schon immer gesetzt, und
alle in der conf-Datei vorgestellten Optionen hatte ich durchprobiert, auch das Setzen von
honor-http-proxy...
Dass es dann umgekehrt jedoch auch die Option no-honor-http-proxy geben müsste - auf die Idee
war ich bis jetzt nie gekommen.... sie war aber die entscheidende. Also:
keyserver-options no-honor-http-proxy,auto-key-retrieve,include-revoked,include-disabled,include-subkeys
Das hat endlich alles gelöst. OMFG!
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Tue, 11 Sep 2007
R-E-I-S-U-B
Eine kleine, sehr feine Linkliste fand ich soeben bei the
debian user. Für alle, die immer mal wieder aus irgendwelchen Gründen diesen oder jenen
Hardware-Treiber geladen haben, der dann wegen eines Bug das ganze System einfriert:
Nein, nicht
die Reset-Taste drücken!
Die in den untenstehenden Links vorgestellte Methode zeigt, wie ein Linux-System trotz eines Crashs
einigermaßen sauber rebootet werden kann - auch wenn z.B. [STRG]+[ALT]+[BACKSPACE] nicht mehr
funktioniert:
Man drücke einfach eine Tastenkombination aus [ALT]+[SysRq]+[eine Buchstabenfolge] (SysRq = die
�Print�-Taste).
Während man nun [ALT]+[SysRq] gedrückt hält, gebe man die Buchstabenfolge (kleingeschrieben!)
REISUB ein - und schon startet der Rechner neu! Man merke also:
R-E-I-S-U-B, oder:
�Raising Elephants Is So Utterly Boring�
Die entsprechenden Links, geklaut von the debian
user, enthalten noch weitere Erläuterungen und nützliche Tasten in einer scheinbar
ausweglosen Crash-Situation:
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Tue, 28 Aug 2007
Debian auf dem OpenMoko
Auf dem OpenMoko lässt sich so einiges installieren - unter
anderem natürlich auch Debian.
Jan Lübbe stellte vor zwei Tagen einen tarball seines chroot
zur Verfügung. In seinem Blog erläutert er, dass
es sich dabei um einen Debian ARM EABI port handelt, und er
nun via Aptitude im Prinzip alle verfügbaren Debian-Pakete auf das Mobiltelefon installieren
könnte... :)
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Sat, 25 Aug 2007
closed source ist böse
Wolfgang Lonien nahm einen Beitrag Jabari Zakiyas (�Beware of Skype�) zum Anlaß,
ein starkes Plädoyer (�Why proprietary code is bad
for security�) für die Nutzung von Open-Source-Produkten zu verfassen.
Zakiya hatte in seinem Beitrag die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass der Skype-Crash vom 16. August
etwas mit einem neuen Gesetz in den USA zu tun haben könnte, das den Behörden dort die
Überwachung elektronischer Kommunikation erlaubt. Er schreibt daher:
�Since Skype is a proprietary commercial enterprise, it doesn't allow for open source auditing of their code; so they can tell us anything without providing any independent means of verification. And I put nothing past the people in the government to deliberately compromise it.�
Lonien weist nun noch einmal darauf hin, dass keinE NutzerIn wirklich wissen könne, was die proprietäre Software auf ihren Rechnern überhaupt genau mache:
Bleibt also nur eins: Endlich einmal ein vernünftiges OS installieren!�How often have I heard users claiming that they �don't know what that PC is trying to do� - they don't trust their own machines, and have a reason not to. That reason is called �proprietary code� - a black box which does magic, and no one knows how. No one except the makers, of course.
[...] Say no to companies, or even governments who treat you like this. Start using open sourced products and protocols wherever you can. Even if *you* could still never understand the code used in these systems, there are still lots of people who can, and who will examine it.�
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Thu, 23 Aug 2007
Linus und Debian
In einem Interview mit dem apcmag erzählt Linus Torvalds ein wenig aus dem Nähkästchen, und erklärt uns doch tatsächlich, dass er noch nie Debian ausprobiert habe:
�Before Fedora had PowerPC support, I ran YDL for a while, and before that I had SuSE. Funnily enough, the only distributions I tend to refuse to touch are the "technical" ones, so I've never run Debian, because as far as I'm concerned, the whole and only point of a distribution is to make it easy to install (so that I can then get to the part I care about, namely the kernel), so Debian or one of the "compile everything by hand" ones simply weren't interesting to me.�
Der Mann hat wohl schon seit längerem keine entsprechenden Images mehr in der Hand gehabt...
Ausgerechnet SuSE... ojeoje!
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Tue, 21 Aug 2007
Alles über procmail
Wer schon immer alles über den �Mail Delivery Agent� procmail wissen wollte, sollte sich einmal diese
großartige Dokumentation ansehen:
Dokumentation, Tips, Tricks, how-to - alles was man schon immer wieder über procmail nachschauen
und/oder dazulernen wollte!
via Martin F. Krafft
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Sat, 18 Aug 2007
Hardware-Support unter Linux
Gerade noch berichtete ich, dass
es durchaus gelegentlich Probleme geben kann mit der Hardware-Untzerstützung unter Linux... Prompt finde
ich auch schon einen Erfahrungsbericht von John Goerzen zu diesem
Thema. Sein Ergebnis: �Linux
Hardware Support Better Than Windows�
Er schreibt:
I have been unpleasantly surprised lately by just how difficult hardware support in Windows really is, especially since everyone keeps saying how good it is. It's not good. Debian's is better, in my opinion.
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Tue, 14 Aug 2007
System Monitor Conky
|
Bevor ich tatsächlich vor einiger Zeit fluxbox zu meinem alltäglichen Window-Manager machte, fragte ich mich immer wieder, was denn das für ein abgefahrener System-Monitor sein könnte, den man - wie nebenstehend - auf nahezu jedem Screenshot dieses WM sieht. Ich suchte eine Ewigkeit, fand GKrellM, deinstallierte das aber schnell wieder. Es musste irgendetwas anderes sein. Irgendwann später dann stieß ich auf Conky, und hatte endlich dieses feine Teil gefunden! |
Conky war also dieses kleine Fenster auf dem Desktop, das so ziemlich alles überwachen kann, was passiert auf dem PC: Natürlich CPU-,
Platten-, RAM-, Netzwerkauslastung, aber auch die laufenden Prozesse, die eingehenden und ausgehenden Netzwerkverbindungen, undundund... Conky bietet
die Möglichkeit die Ausgabe von Shell-Scripten darzustellen, so dass man sich auch gleich rss-Feeds, irc-Chats oder Wettervorhersagen anzeigen
lassen kann!
Gesteuert wird all das, genauso wie das Aussehen und Verhalten (Position, Transparenz, Aktualisierung), in der Datei ~/.conkyrc. Da ich eine
ganze Weile nach einer Konfiguration gesucht habe, stelle ich meine mal zur Verfügung. Den
Schlussteil mit den Pfaden zu den Partitionen muss jedeR noch für die eigenen Bedürfnisse angleichen... und schon kann's losgehen.
Achja: Damit der Monitor bei jedem Start des Window-Managers erscheint, trägt man für fluxbox einfach in die Datei
~/.fluxbox/startup als vorletzten Punkt conky & ein. have fun!
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Mon, 13 Aug 2007
Aptitude vs Apt-Get
Einen kleinen Vergleich zwischen den beiden Paket-Managern Aptitude und apt-get, vermutlich in Debian und seinen diversen Varianten die beliebtesten Tools um Programme zu
installieren, findet man im Blog von
Aaron Toponce.
Leider gibt der Autor Aptitude den Vorzug vor dem einfachen apt-get... lesenswert ist der Artikel
aber trotzdem. Man erfährt bspw., dass Aptitude beim Deinstallieren von Paketen klüger ist, als
apt-get:
The problem is in removing packages. You see, apt-get does a great job of indentifying what dependencies need to be installed when you want a certain package, but it fails miserably when you want to remove that package. If dependencies were required, 'apt-get remove' will remove your packages, but leave orphaned dependencies on your system. Psychocats.net has a great writeup on this very phenomenon, by simply installing and removing the package kword. The solution? Aptitude.
Wie er allerdings in seinem Beitrag erwähnt, kann man für's Entfernen unbenötigter Pakete auch einfach Deborphan benutzen. Ob das Aptitude für Linux-Neulinge so sehr viel einfacher zu bedienen ist als ein paar Kommandozeilen-Befehle, wage ich auch zu bezweifeln - ich jedenfalls fand das Verhalten von Aptitude schon mehrmals auch ein wenig seltsam... ist wohl mal wieder auch Geschmacksache das Ganze.
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Thu, 09 Aug 2007
Debian wird 14...
...berichtet Thijs Kinkhorst in seinem Blog. Wirft man einen
Blick auf das weltweit-Party-Wiki, werden die
Niederländer da ziemlich allein feiern: Bis jetzt sind nur noch Parties in Rennes (F) und Zürich
(CH) angekündigt...
Dabei steht doch �celebration is done worldwide� im Wiki! :-)
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Tue, 31 Jul 2007
DebConf7 Videos online
Die DebConf7, die seit dem Jahr 2000
alljährlich stattfindende Konferenz für
Debian-EntwicklerInnen,
fand in diesem Jahr vom 17.-23. Juni in Edinburgh statt.
Nun sind so langsam die Video-Mitschnitte der Vorträge im Netz gelandet: Die schwedische
Umeå University stellte ihre Server und Bandbreite zu Verfügung,
damit die Videos - im ogg-Format vorliegend - in zwei Qualitätsstufen
angeboten werden
können. In naher Zukunft soll die Sammlung auch komplett sein, und sogar DVDs zur Verfügung
stehen.
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Fri, 20 Jul 2007
Debian-Gründer geht zu Sun
Ian Murdock, der Gründer des Debian GNU/Linux Betriebssystems berichtet in seinem Blog, dass er ein Jobangebot von Sun angenommen hat.
Damit verlässt der Debian-Vater die Linux-Foundation, und wird sich
in Zukunft um die Betriebssystem-Strategie bei Sun kümmern - die Entwicklung von Solaris also. In seinem Blog schreibt er dazu:
I believe Solaris needs to change in some ways, I also believe deeply in the importance of backward compatibility; and that even with Solaris front and center, I'm pretty strongly of the opinion that Linux needs to play a clearer role in the platform strategy.
Schauen wir also, was dieser Wechsel so zu Tage bringt: für Solaris, Linux, und uns alle natürlich! :)
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Sat, 07 Jul 2007
apt-key
Immer mal wieder werden die gpg-keys der offiziellen und inoffiziellen Debian-repositories erneuert. Nach einem 'apt-get update'
beschwert sich apt dann, dass ein oder mehrere Schlüssel nicht mehr lokal am Schlüsselbund zu finden sind.
Die Fehlermeldung sieht dann in etwa so aus:
Reading package lists... Done
W: GPG error: deb http://www.debian-multimedia.org lenny main:
The following signatures couldn't be verified because the public key is not available:
NO_PUBKEY 1F41B907
W: You may want to run apt-get update to correct these problems
Ein 'apt-get update' bringt in diesem Fall aber mal gar nichts. Was wir brauchen, ist zuerst einmal gpg und dann ein 'apt-key add':
gpg --keyserver pgp.mit.edu. --recv-keys 1F41B907Und schon ist nach dem nächsten 'apt-get update' alles in Ordnung, und nichts meckert mehr herum...
gpg -armor --export 1F41B907 | apt-key add -
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