Sun, 22 Aug 2010

mutt, urlview und Browsertabs

Eine komfortable Lösung um urls aus mutt in einem GUI-Browser zu öffnen, ist das kleine Helferlein urlview. Durch drücken der Tasten <Strg>+b in einer Mail in mutt werden alle enthaltenen urls extrahiert und nach Auswahl mit einem Browser angezeigt.

Nach meiner Neuinstallation von Debian Lenny wurde allerdings immer Konqueror zum anzeigen der Adressen geöffnet. Dieser mag zwar ein guter Browser sein, mein Favorit ist derzeit allerdings immer noch Epiphany.
Die Lösung des Problems: Im Home-Verzeichnis eine einfache Datei .urlview folgenden Inhalts anlegen:

COMMAND /usr/bin/epiphany --new-tab %s

Das --new-tab sorgt dafür, dass nicht jede url in einer komplett neuen Instanz des Browsers öffnet, sondern in einzelnen Tabs — %s steht für die zu öffnende Webseite.


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Sun, 04 Jul 2010

Epiphany-browser, Cookies und about:config

Nach einer leider nötigen Neuinstallation gehören natürlich auch die Cookie-Einstellungen der Browser wieder angepasst. Nur: in Debian Lenny funktioniert beim Browser Epiphany die Anpassung über das übersichtliche about:config nicht mehr (gibt's eigentlich schon einen Bugreport?).

Wenn man weiss, wie die zu ändernde Option genau heisst, kann man diese allerdings auch selbst in die Datei ~/.gnome2/epiphany/mozilla/epiphany/prefs.js eintragen.

Bei mir ging es vor allem erstmal wieder um das Cookie-Management, wie ich es schon einmal für Epiphany beschrieben hatte: Damit nun auch ohne funktionierendes about:config alle Cookies nach Beenden des Browsers gelöscht werden, trage man in oben genannte Datei nach:

user_pref("network.cookie.lifetimePolicy", 2);

Damit diese Option auch übernommen wird, darf Epiphany nicht geöffnet sein - sonst wird die Datei beim Schliessen wieder mit den vorherigen Werten überschrieben!


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Sun, 10 Aug 2008

Epiphany-Browser

Über das lästige Cookie-Management des Browsers Epiphany habe ich ja schon einmal geschrieben...
Nun habe ich zufälligerweise auch mal eine Liste der möglichen Optionen gefunden: Auf den Seiten von Mozilla.org finden sich die entsprechenden Hinweise. Gebe man also einfach in die Adresszeile about:config ein und ändere die Optionen wie gewünscht.

�network.cookie.lifetimePolicy 2 = Accept for current session only� und
�network.cookie.cookieBehavior 1 = only accept from the originating site�
klingt doch mal nach nem annehmbaren Verhalten... :)


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Thu, 27 Mar 2008

Cookie-Management Epiphany

Einer der Hauptgründe, warum ich in der Vergangenheit ja nie den Browser Epiphany benutzt hab, war das fehlende Cookie-Management: Man konnte immer nur alle Cookies annehmen, oder alle abblocken - was wirklich nicht sehr praktikabel ist. Vor ein paar Tagen probierte ich schließlich mal die Erweiterungen aus, die man über das Paket epiphany-extensions installieren kann... Beim durchprobieren aller Möglichkeiten gelangte ich dann auch zu �Seitenrechte bearbeiten�, einer Erweiterung, die nicht mehr aktiv entwickelt wird, und im derzeitigen Zustand keinen Sinn zu machen schien...

Gibt man nun allerdings in die Adresszeile des Browsers about:config ein, und ändert in der Preference-Spalte die network.cookie.lifetimePolicy von 0 auf 1, wird man ab sofort gefragt, ob Cookies angenommen oder abgelehnt werden sollen, und ob diese Entscheidung auch in Zukunft gelten soll. Unter �Bearbeiten� - �Seitenrechte� kann man anschliessend den Status für jede Webseite anschauen und wieder verändern.

Ein Grund gegen diesen Browser ist nun also hinfällig geworden. Bleibt noch das von mir gewünschte Proxy-Management, das imho vom restlichen Gnome-System abgekoppelt sein sollte, damit man beispielsweise nicht auf einmal durch einen Klick mit wirklich allen Programmen durch Tor mit der Aussenwelt kommuniziert...


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Mon, 01 Oct 2007

Jabbern mit dem Firefox

Auf linux.com erschien heute ein Artikel unter dem Titel SamePlace: A Jabber client for Firefox. Sieht auf den ersten Blick recht schick aus, das Ganze: SamePlace wird nach der Installation in der Navigationszeile des Firefox-Browsers integriert, und ermöglicht so den Chat via Jabber direkt aus dem Browser heraus.

Allerdings nicht nur das: Mit SamePlace lässt sich nebenbei auch noch gleich über »shared applications« mit Leuten aus der Kontaktliste Schach spielen oder per »drag and drop« Inhalte aus dem Browser-Fenster teilen. Ausserden kann man gemeinsam an Dokumenten arbeiten, oder über das Addon »SamePlace Agent« einfach Dateien austauschen.

Und wer den Browser lieber doch nicht mit weiteren Funktionalitäten aufblähen will, starte SamePlace einfach als alleinstehenden Client - wobei diese Möglichkeit bisher noch im Status 'experimental' steckt...


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Mon, 20 Aug 2007

FF-Block

Also die erste Seite war am Freitag slashdot.org, die mich auf so etwas wie eine Kampagne gegen den Webbrowser Firefox aufmerksam machte... Ein paar Spinner, die etwas gegen bestimmte Browser und ihre Add-ons haben, dachte ich. Tatsächlich geht es bei diesem Protest auf der Seite whyfirefoxisblocked um den Werbeblocker Adblock Plus als Erweiterung für den Firefox-Browser, und dass die Mozilla-Leute dessen Entwicklung auch noch zulassen..

Heute nun las ich die gleiche Geschichte auch noch auf den Seiten von golem - und war schon ein wenig genervt.

Und zum krönenden Abschluss fand ich auch noch die erste Seite in meinem Leben, die tatsächlich gegen Adblocker protestiert: http://www.masterbootrecord.de/
Hier wird zwar anders protestiert, als auf whyfirefoxisblocked, nervig ist's aber auch hier. Immerhin ist der eingeblendete Spruch �AdBlocker töten Webseiten! Ändere das.� nicht so schlimm, wie dieser ganze bunt-blinkend-tollanimierte Flash-Werbekram - den Totenkopf kann man sich schonmal ne Weile angucken, ohne gleich Augenkrebs zu bekommen.


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Wed, 08 Aug 2007

Zwei Browsertode...

Heute stieß ich gleich auf zwei bemerkenswerte Blogeinträge: Der eine betrifft ein Problem mit Java-Popups, der andere zwingt mit nur minimalstem Aufwand den Internet Explorer in die Knie.

Giorgio Maone, Autor des NOscript-Addons für Firefox, zeigt in seinem Blog, wie durch bestimmten Java-Code ein Popup-Fenster geöffnet werden kann, das den gesamten Desktop überlagert.
Durch den auf seiner Webseite dokumentierten Code, könnten beispielsweise Phisher ein mächtiges Desktop-großes Popup öffnen, und einen Fake-Browser darstellen - um dann alle Eingaben des Users mitzuschneiden. Sein Blogeintrag zeigt unter anderem auch zwei Demos, die für alle Browserarten gelten sollen.

Kelly Yancey dokumentiert auf seiner Seite den sehr einfachen Weg, wie man die meisten BenutzerInnen des Internet Explorer von den eigenen Webseiten fernhalten kann: Dazu braucht es einfach nur ein paar HTML-Tags und eine CSS-Regel:

<style>*{position:relative}</style><table><input></table>

Das war's! Bringt - zumindest den meisten - Internet Explorern den Tod. Achja, wer das am eigenen IE testen möchte: Hier klicken! :)


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Tue, 07 Aug 2007

Firefox/Iceweasel. Oder doch nicht?!

Immer mal wieder - hier wie dort - liest man von Leuten, die dem immer beliebter werdenden Browser Firefox abschwören, und eine Alternative suchen... Sei es nun, weil er zu oft abstürzt, oder einem sonstwas nicht an ihm gefällt.

Der Standard Browser im Gnome-Desktop ist ja nun seit einiger Zeit schon Epiphany, der mit dem Paket epiphany-extensions auch sowas feines wie Adblocker, Mausgesten und �Intelligente Lesezeichen� anbietet. Was mich allerdings immer extrem nervt, ist das nahezu fehlende Cookie-Management in diesem Browser - hier gilt nur alles oder nichts blocken. Einzelne Seiten ausnehmen? Geht nicht.

Ich greife ja immer wieder gerne auf den schönen, schlanken Galeon zurück. Obwohl die Entwicklung dieses ehemals Gnome-Sandardbrowsers - leiderleider!! - faktisch eingestellt wurde, kann der fast alles, was Epiphany seit noch gar nicht so langem kann: Für mich wichtig, die ausgeklügeltere Cookie-Verwaltung, Mausgestiken, Smart Bookmarks, Proxy-Einstellungen.

An beiden Gnome-Browsern nervt allerdings gewaltig, dass eingestellte Proxies gleich das gesamte Gnome-System betreffen, bspw. also auch RSS-Reader wie Liferea. (In dieser Hinsicht ist vielleicht Epiphany noch konsequenter als Galeon, da man hier gar keinen Proxy einstellen kann - das muss im Gnome-Control-Center getan werden.) Dummerweise haben sich die verbliebenen Galeon-Entwickler dazu entschlossen, zur Epiphany-Entwicklung überzugehen...

Der sympathischste Browser, ist aber auch weiterhin für mich der Galeon-Browser - und man mag mir Spinnerei vorwerfen, aber er ist oftmals auch immer noch der schnellere. Findet sich nicht noch einmal ein schlauer Mensch, der dieses feine Programm aktiv weiterentwickeln kann/will?!

�the web, only the web!�


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Thu, 19 Jul 2007

Internet Explorer - Firefox exploit: solved

Am 11. Juli wurde auf mozillazine.org über eine Sicherheitslücke berichtet, die bei Windows-Usern den Internet Explorer benutzt, um Schadcode über den Mozilla Firefox auszuführen.

Thor Larholm hatte in seinem Blog berichtet, dass der Internet Explorer beim Besuch einer Website, die bspw. in einem iFrame eine firefoxurl://url enthält, ohne irgendeinen Hinweis Firefox öffnet, um diese Url aufzurufen. Weder der Internet Explorer, noch Firefox überprüfen dabei den Inhalt des auszuführenden Codes - es kann also auch schädlicher JavaScript-Code eingeschleust werden.

Eine Woche nach Bekanntwerden dieser Sicherheitslücke wurde nun eine neue Firefox-Version veröffentlicht, die das Problem behebt. Larholm weist allerdings darauf hin, dass das Problem so nur im Browser aus der Mozilla-Familie behoben sei, nicht aber in anderer Software, die weiterhin gefährdet ist.

Diskutiert wurde darüber, wer denn nun die Schuld an diesem Exploit trage. Larholm beschuldigte jedenfalls Microsoft, da der Internet Explorer hier einfach irgendwelche Programme ausgeführe. Er beschreibt, dass es hier anscheinend auch noch keine großen Bemühungen in Redmond gab, die Lücke zu schließen:

However, I can still automatically launch a wide range of external applications from Internet Explorer and provide them with arbitrary command line arguments. AcroRd32.exe (Adobe Acrobat PDF Reader), aim.exe (AOL Instant Messenger), Outlook.exe, msimn.exe (Outlook Express), netmeeting.exe, HelpCtr.exe (Windows Help Center), mirc.exe, Skype.exe, wab.exe (Windows Address Book) and wmplayer.exe (Windows Media Player) - just to name a few :D
[...]

That reminds me, outlook.exe is an interesting application to pick apart... ;)

Bei mozillazine.org freuen sich die Firefox-Liebhaber jedenfalls schon, dass die Mozilla-Entwickler so rasch reagiert haben, und Microsoft nun doch ein wenig lächerlich aussehen lassen - ganz egal, wer die »Schuld« an dem Problem denn nun trägt.


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Wed, 04 Jul 2007

Proprietärer Mist

Gerade höre ich, dass diese Seite mit dem Internet Explorer 7 nicht so toll aussieht. Dazu kann ich nur sagen:

Take back the Web!

The Web, only the Web

oder meinetwegen auch:

"Konqueror, which also has a very nice "About" screen", höhö


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