Mon, 14 Nov 2011

Ilya Zhitomirskiy 1989-2011


Diaspora Co-Founder Ilya Zhitomirskiy Passes Away At 22


posted at: 23:27 | path: /2011 | permanent link to this entry | Tags:

Thu, 04 Aug 2011

Anruf von O2 (oder...?) wegen künftiger Kontaktaufnahme

Heute erreichte mich nach schon mehrfachen Versuchen ein Anrufer aus der Umgebung Dresdens (Vorwahlnummer +49351), angeblich aus einem Call-Center des Telefonanbieters O2. Der Mann auf der anderen Seite meinte, er müsse nun aufgrund einer kürzlich geänderten Gesetzeslage meine Zustimmung einholen, dass O2 mich künftig auf irgendeine Weise kontaktieren darf.

Meiner stutzigen Nachfrage warum er mich denn kontaktiere, da ich dem schon früher immer widersprochen hätte, folgte nur wieder der Hinweis auf die Gesetzeslage: Er müsse nun noch einmal nachfragen. Er betonte, dass es nicht um ein irgendwie geartetetes Angebot oder um Werbung gehe: ich müsse nur angeben, ob und wie sie mich zur Not kontaktieren dürften, falls etwas mit meinem Vertrag oder meiner Verbindung nicht stimme.

Auf mein bitten, mir das doch per Mail zu senden, bat er um ein klar geäußertes »Ja« von mir, das er dann auf Tonband aufnehme. Stutzig meinte ich nur, nein, ich wolle ja gar nicht zustimmen. Die Antwort: »Aber ich benötige Ihre Zustimmung, um Ihnen eine Mail senden zu dürfen« — geänderte Gesetzeslage...

Ich wies darauf hin, dass mir eine solche Methode unbekannt sei, und mir das Ganze doch etwas zwielichtig vorkomme. Anschließend bat ich darum, die Vermerke so zu belassen, dass ich keinerlei Kontaktaufnahme von seiten O2 wünsche. (Dazu brauchte er merkwürdigerweise auch kein »Nein« von mir auf Tonband und das Gespräch war schnell beendet...)

Bisher war O2 das einzige Unternehmen, das mich auf dieses angeblich neue Gesetz hinwies — und mich noch dazu trotz vorliegendem Widerspruch kontaktierte: um zu erbitten, mich künftig anrufen zu dürfen. Wenn es denn überhaupt O2 war — oder nicht irgendwer, der zu irgendwas mein »Ja« aufnehmen wollte. Mehr als meinen Namen sagte der Anrufer nämlich letztendlich nicht.


posted at: 20:24 | path: /2011 | permanent link to this entry | Tags: ,

Sun, 17 Jul 2011

Byebye Google+? [7. UPDATE]

Google+ suspended

Nicht einmal eine Woche nach meiner erfolgten Anmeldung bei Google+ bin ich auch schon wieder weg. Ganz freiwillig passierte das allerdings nicht. Nachdem ich mich bisher voller Überzeugung von Facebook fern gehalten habe, machten mich die begeisterten Berichte über Google+ doch neugierig — insbesondere wegen der nutzerfreundlichen Möglichkeit darüber zu entscheiden, wer genau was von mir lesen darf.

Doch nach ein paar Tagen Pflege verschiedener Circles war's auf einmal aus mit dem schönen Networking: Mein Account wurde gesperrt. Offenbar ist irgendwer darauf aufmerksam geworden, dass mein Nutzername »cypher punk« eher nicht auch in meinem Personalausweis steht.

Nach Angabe einer Handynummer bei Google konnte ich mich wenigstens wieder einloggen — benutzen durfte ich Google+ aber nicht: Es folgte die Aufforderung, mein Profil gemäß der Community-Richtlinien zu überarbeiten. Meinen Realnamen anzugeben kam für mich weiterhin nicht in Frage — stattdessen fügte ich meinem Profil Hinweise auf dieses Blog (cpunk.de) und auf meinen Account bei identi.ca (cpunk) hinzu. Schließlich durfte beispielsweise Die Ennomane seinen Account auch unter Pseudonym behalten... Meinen Accountnamen änderte ich entsprechend in »c punk« um.

Google ließ sich nicht darauf ein: Nach der ersten Überprüfung meines Accounts wurde dieser nun auf »suspended« gesetzt:

»After reviewing your profile, we determined that some of the posted content (e.g. text, images) violates our Community Standards.« [Screenshot]

Nun ist es also nicht mehr der Nutzername, sondern meine gemachten Äußerungen bei Google+? Welche Inhalte das auf einmal gewesen sein sollen kann ich leider nicht nachvollziehen, schließlich ist der Account gesperrt, meine Postings sind für mich nicht mehr einsehbar. Welcher meiner Beiträge Google gestört haben könnte, ist mir völlig schleierhaft: Der Hinweis auf neue Versionen der Tor Browser Bundles etwa? Oder ein Hinweis auf Orbot?

Derzeit befindet sich mein Profil zum zweiten Mal in der Überprüfungsschleife. Mein Pseudonym habe ich derweil in »Peter Müller« geändert. Man wird sehen, ob ein zumindest real klingender Name für Google ausreicht, um von den »Türstehern« durchgewunken zu werden. Falls sie sich tatsächlich an meinen Inhalten stören, kann ich das nun nicht mehr ändern — dank Sperre kann ich diese ja nicht einmal mehr einsehen.

Warum Google auf einen real klingenden Namen besteht, bleibt erstmal ein Firmengeheimnis. Auf das Profil und den darunter generierten Inhalten zugeschnittene Werbung kann Google auch ohne Realnamen einblenden. Sie lernen die Nutzerinteressen kennen, mit wem ich wann worüber kommuniziere: Wozu brauchen sie also meinen Personalausweis-Namen? Leute die mich kennen, werden mich auch unter dem allen bekannten Pseudonym finden. Nur Google anscheinend nicht.

1. UPDATE 18.7.2011
Auch mit dem Namen »Peter Müller« lässt mich Google nicht teilnehmen. Mein Account ist nach der zweiten Prüfung weiterhin »suspended«. Wie zuvor heißt es: »some of the posted content (eg. text, images) violates our Community Standards.«

Darüber, welche Inhalte das sein könnten, schweigt Google sich aus. Ich habe nicht gespamt, und auch keine illegalen Inhalte gepostet. Es bleibt ein Rätsel, wie Google zu diesem Ergebnis kommt.

2. UPDATE 18.7.2011
Da mein Profil nun seit über drei Tagen nicht mehr erreichbar ist, habe ich es nun erst einmal löschen lassen (soweit bei Google überhaupt etwas gelöscht werden kann). Bis auf weiteres bin ich nun als neuer Nutzer mit Namen »/me cpunk« auffindbar. Don't be evil.

3. UPDATE 20.7.2011
Nach Löschung des Profils kann kein neues mehr erstellt werden: »Your profile is suspended« erscheint. Zum Freischalten wird man auf ein Kontaktformular umgeleitet. Dort muss man den Namen angeben, kann eine Kopie des Personalausweises hochladen, und/oder vertrauenswürdige Webseiten angeben, auf denen man mit diesem Namen agiert. Als Beispiel für eine solche Seite gilt laut Google erstaunlicherweise ausgerechnet Facebook... Genannt werden aber auch Homepages von Universitäten, oder Zeitungsartikel.

Auf ein Neues also. Name: cpunk; Webseiten: www.cpunk.de und identi.ca/cpunk. Der Personalausweis kommt nicht in Frage.

4. UPDATE 21.7.2011
Heute ist auch mein Ersatzprofil »/me cpunk« von Google gesperrt worden. Der Name verstoße gegen die Community-Richtlinien. Der Titel dieses Beitrags könnte nun also guten Gewissens in »Byebye Google+!« umbenannt werden. Für diesen Account will Google schon bei der ersten Sperre einen Identitätsnachweis in Form eines Personalausweises, oder »vertrauenswürdiger« Referenz-Webseiten:

»Geben Sie einen Link zu einer seriösen Website an, auf der unter diesem Namen auf Sie Bezug genommen wird. Beispielsweise: Facebook, LinkedIn, ein Studentenverzeichnis einer Schule bzw. Universität oder ein Zeitungsartikel.«

Google, don't be evil.

5. UPDATE 28.7.2011
Googleplus macht sich keine Mühe mehr mit den Profilen. Nach ausfüllen des Kontakt-Formulars bleibt die Anzeige auf »suspended«.

6. UPDATE 30.7.2011
Ein Bug bei Google+?
Da es nun schon ein paar Stunden gut gegangen ist, wage ich mal ein vorsichtiges: Ich bin wieder da.

Nach einigem hin und her konnte ich also heute meinen ursprünglichen Account »c punk« wieder in Betrieb nehmen: Sei es nun, dass Google auch bei mir eine Ausnahme gemacht hat, oder weil die Sperrliste nach Löschung des Profils immer wieder mal genullt wird...

Es hat schon etwas ironisches, dass ich wieder freigeschaltet worden bin, nachdem ich mich nun gerade an die Alternative Diaspora gewöhnt habe. Immerhin hat mich Google für über zehn Tage nicht mehr gemocht.

Schauen wir also, wie lange mich die Realname-Türsteher lassen - derweil lerne ich mit Genuss weiter Diaspora kennen: Dort gibt es wenigstens eine eindeutige Ansage in den FAQs:

»Can we use pseudonyms on Diaspora?«
»Sure.«
diaspora.shapado.com/questions

So lange man bei Google+ damit rechnen muss, jederzeit ohne Vorwarnung wieder gegangen zu werden, verlasse ich mich also eher auf die Alternativen und spiele bei Google nur weiter herum.

Nur der Vollständigkeit halber: mein Ersatzaccount »/me cpunk« ist weiterhin gesperrt.

7. UPDATE 24.08.2011
Nun gibt es schon wieder ein Ich bin wieder weg zu verkünden. Google fordert mich in Denglisch quasi auf zu gehen:

Es gibt ein Problem mit Ihrem Google-Profil

It appears that the name you entered does not comply with the Google+ Names Policy.

The Names Policy requires that you use the name that you are commonly referred to in real life in your profile. Nicknames, previous names, and so on, should be entered in the Other Names section of the profile. Profiles are currently limited to individuals; we will be launching profiles for businesses and other entities later this year.

If you do not edit your name to comply with the Names Policy by 27. August 2011, your profile will be suspended: you will not be able to make full use of Google services that require an active profile, such as Google+, Buzz, Reader, and Picasa. This will not prevent you from using other Google services, like Gmail.

We understand that Google+ and its Names Policy may not be for everyone at this time. We'd be sad to see you go, but if you do choose to leave, make a copy of your Google+ data first. Then, click here to disable Google+.

Sagt mir Google heute. Vermutlich war das der letzte noch fehlende Schritt für mich, nun vollständig zu Diaspora* zu wechseln.


posted at: 17:46 | path: /2011 | permanent link to this entry | Tags: , , ,

Thu, 16 Sep 2010

Diaspora - erster Preview-Test

Seit heute ist es also endlich so weit: Das schwer gehypte OpenSource Pendant zu Facebook, ein Soziales Netzwerk, das zur Abwechslung Wert auf den Schutz der Nutzerdaten legt/legen will, ist in einer ersten Preview-Version erschienen. Pre-Alpha und weit entfernt vom Status »geeignet für den Produktiveinsatz«: Diaspora

Zunächst einmal: Man muss Zeit und Geduld mitbringen. Der Testserver http://pivots.joindiaspora.com/ nimmt Registrierungen an, und man kann sich einloggen. Der Server jedoch ist völlig überlastet, das System arbeitet offensichtlich an seiner absoluten Grenze: Möglicherweise ist der Ansturm an Interessenten verantwortlich für den noch oft erscheinenden Hinweis: »The page you are looking for is temporarily unavailable.«

Hat man den Sprung über diese Seite einmal geschafft, gelangt man in sein Nutzerverzeichnis und kann erst einmal — nicht viel machen: Die Suche nach anderen Accounts funktioniert zwar, man kann Freunde einladen und erste Nachrichten veröffentlichen. Wie man sich die Accounts anderer Leute allerdings anschauen kann? Keine Ahnung: In der Adresszeile stehen die Usernamen momentan nur als Hashwert, und keine Informationen zum Nutzer werden angezeigt.

Die Freundeslisten können nach »Aspects« sortiert, und neue Listen angelegt werden. Bildergalerien sind zwar angelegt, funktionieren allerdings noch nicht. Auch die versprochenen detaillierten Datenschutzeinstellungen sind noch nicht eingebaut: Momentan kann das Passwort geändert werden, mehr nicht.

Wie gesagt: Das System ist weit davon entfernt, benutzbar zu sein - dazu ist es aber auch noch nicht gedacht. Eine Vorstellung davon, wie es einmal werden könnte, kann man sich allerdings durchaus machen — und es sieht recht schick aus: Simples Layout, Kontaktlistenpflege per Drag&Drop, Bildergalerien und Kommentarfunktionen.

Spannend allerdings ist, ob es tatsächlich machbar sein wird, schon im Oktober ein Alpha-Release hinzubekommen, das schon in zwei bis sechs Wochen ein wenig rund laufen könnte. Eine echte Chance dürfte das Projekt wohl eh nur haben, wenn die »Burner«-Funktion kommt, dass BenutzerInnen ihre Daten von Facebook übernehmen, und auch wieder dorthin zurückspielen können.

Bis dahin wird es für die meisten wohl heißen: »Warum Diaspora? Alle meine Freunde sind doch bei Facebook.«


posted at: 21:57 | path: /2010 | permanent link to this entry | Tags:

Thu, 09 Sep 2010

QOTD about Debian

»!Debian doesn't care about world domination. Ubuntu can have it. We'll just make better software.«

gomerx today at identi.ca


posted at: 21:00 | path: /2010 | permanent link to this entry | Tags:

Sun, 22 Aug 2010

mutt, urlview und Browsertabs

Eine komfortable Lösung um urls aus mutt in einem GUI-Browser zu öffnen, ist das kleine Helferlein urlview. Durch drücken der Tasten <Strg>+b in einer Mail in mutt werden alle enthaltenen urls extrahiert und nach Auswahl mit einem Browser angezeigt.

Nach meiner Neuinstallation von Debian Lenny wurde allerdings immer Konqueror zum anzeigen der Adressen geöffnet. Dieser mag zwar ein guter Browser sein, mein Favorit ist derzeit allerdings immer noch Epiphany.
Die Lösung des Problems: Im Home-Verzeichnis eine einfache Datei .urlview folgenden Inhalts anlegen:

COMMAND /usr/bin/epiphany --new-tab %s

Das --new-tab sorgt dafür, dass nicht jede url in einer komplett neuen Instanz des Browsers öffnet, sondern in einzelnen Tabs — %s steht für die zu öffnende Webseite.


posted at: 23:16 | path: /2010 | permanent link to this entry | Tags: , , ,

Tue, 17 Aug 2010

Skype lässt mithören - ach, echt?

Da wird nun also bekannt, dass Skype das Abhören von Gesprächen zulässt, und die Spatzen pfeifen es von den Dächern...
Wundert sich tatsächlich jemand ernsthaft darüber? Warum sollte gerade diese eine Firma mit dem most closed-source-Angebot nicht mit den Behörden zusammen arbeiten? Steht nicht in allen Datenschutzrichtlinien von Firmen immer das Gleiche:

»Skype, der örtliche Skype-Partner oder der Betreiber bzw. das Unternehmen, der/das die Kommunikation ermöglicht, stellt personenbezogene Daten, Kommunikationsinhalte und/oder Verkehrsdaten Justiz-, Strafvollzugs- oder Regierungsbehörden zur Verfügung, die derartige Informationen rechtmäßig anfordern. Skype wird zur Erfüllung dieser Anforderung angemessene Unterstützung und Informationen bereitstellen, und Sie stimmen hiermit einer derartigen Offenlegung zu.«
Unsere Offenlegung Ihrer personenbezogenen Daten

Ausdrücklich steht dort also auch seit jeher: »Kommunikationsinhalte« und eine »zur Erfüllung angemessene Unterstützung« der Justiz etc. Warum genau also wundert sich auf einmal alle Welt darüber, dass es sich $Firma nicht mit $Behörde verscherzt, sondern vielmehr noch kooperiert?


posted at: 21:09 | path: /2010 | permanent link to this entry | Tags: ,

Mon, 16 Aug 2010

QOTD: Tor

»Research, attack, and improve the Tor design. [...]
Turn the research into code.«

Tor-Entwickler Andrew Lewmann auf der Mailingliste or-talk.


posted at: 22:11 | path: /2010 | permanent link to this entry | Tags: ,

Debian - Sweet 17!

Vor 17 Jahren veröffentlichte Ian Murdock »the Debian Linux Release« - das heutige Debian GNU/Linux: Vor zehn Jahren wurde ich mit potato Benutzer dieser sehr stabilen, der freien Software verschriebenen Distribution.

Pünktlich zum Geburtstag startete nun auch Margarita Manterola den Debian Appreciation Day, um dem ganzen Projekt Dank zu sagen und diesen online zu sammeln. Da darf natürlich die Geburtstagstorte nicht fehlen, und auch eine kleine Selbstbeweiräucherung ist mal statthaft. Ansonsten ist das Debian-Projekt ja sehr zurückhaltend mit Prahlerei - und bietet immer wieder zuverlässig ein rundes, freies System.

Wer also auch den 117 Debian Maintainern und 873 Entwicklern für die inzwischen 14 Veröffentlichungen, 11 Debian Konferenzen, 12 offiziell unterstützten Architekturen und mehr als 40.000 Paketen danken möchte, schaue auf der Webseite zum Debian Appreciation Day vorbei - und hinterlasse ein großes »YAY - Well done«!


posted at: 20:25 | path: /2010 | permanent link to this entry | Tags:

Sat, 10 Jul 2010

Fluxbox und Ubuntu: Pidgin in Tabs anordnen

Eines der Killerfeatures meines geliebten Windowmanagers Fluxbox ist die Möglichkeit, Fenster einzelner oder auch mehrerer Programme in Tabs anzuordnen. Unter Debian auf meinem Desktoprechner hat es dazu bisher immer gereicht, in die Datei ~/.fluxbox/groups den/die Programmnamen anzugeben, die zusammen in Tabs angeordnet werden sollen. Das funktioniert nun auf meinem Netbook mit installiertem Ubuntu leider nicht mehr - zumindest nicht mit Pidgin.

Tatsächlich findet sich im Fluxbox-Wiki der Hinweis: »NOTE: the groups file is deprecated since version 0.9.1«. Allerdings half es auch nicht einfach weiter - wie in dem Wiki beschrieben - den Programmnamen in die nun dafür favorisierte Datei ~/.fluxbox/apps einzutragen: Das Fenster mit der Buddyliste erschien weiterhin immer wieder abgetrennt vom Chatfenster...

Auf die Lösung kam ich heute erst nach vielem rätselraten und herumprobieren. Zwar reicht es für eine Anwendung wie dem Gnome-Terminal, einen Eintrag vorzunehmen, wie:

[group] (workspace=[current])
[app] (name=gnome-terminal)
[end]

Bei Pidgin sieht das dann aber ein wenig anders aus: die einzelnen Fenster des Chatprogramms wollen benannt sein, um tatsächlich in Tabs angeordnet zu werden:

[group]
[app] (name=Pidgin) (class=Pidgin) (role=buddy_list)
[app] (name=Pidgin) (class=Pidgin) (role=conversation)
[end]

Schon sieht alles aus wie es soll: Buddyliste und Chatfenster sind getabbed, die Passwortabfrage, Einstellungsfenster etc. erscheinen weiterhin vom restlichen Programmfenster abgelöst.


posted at: 22:36 | path: /2010 | permanent link to this entry | Tags: , , ,