Thu, 04 Aug 2011

Anruf von O2 (oder...?) wegen künftiger Kontaktaufnahme

Heute erreichte mich nach schon mehrfachen Versuchen ein Anrufer aus der Umgebung Dresdens (Vorwahlnummer +49351), angeblich aus einem Call-Center des Telefonanbieters O2. Der Mann auf der anderen Seite meinte, er müsse nun aufgrund einer kürzlich geänderten Gesetzeslage meine Zustimmung einholen, dass O2 mich künftig auf irgendeine Weise kontaktieren darf.

Meiner stutzigen Nachfrage warum er mich denn kontaktiere, da ich dem schon früher immer widersprochen hätte, folgte nur wieder der Hinweis auf die Gesetzeslage: Er müsse nun noch einmal nachfragen. Er betonte, dass es nicht um ein irgendwie geartetetes Angebot oder um Werbung gehe: ich müsse nur angeben, ob und wie sie mich zur Not kontaktieren dürften, falls etwas mit meinem Vertrag oder meiner Verbindung nicht stimme.

Auf mein bitten, mir das doch per Mail zu senden, bat er um ein klar geäußertes »Ja« von mir, das er dann auf Tonband aufnehme. Stutzig meinte ich nur, nein, ich wolle ja gar nicht zustimmen. Die Antwort: »Aber ich benötige Ihre Zustimmung, um Ihnen eine Mail senden zu dürfen« — geänderte Gesetzeslage...

Ich wies darauf hin, dass mir eine solche Methode unbekannt sei, und mir das Ganze doch etwas zwielichtig vorkomme. Anschließend bat ich darum, die Vermerke so zu belassen, dass ich keinerlei Kontaktaufnahme von seiten O2 wünsche. (Dazu brauchte er merkwürdigerweise auch kein »Nein« von mir auf Tonband und das Gespräch war schnell beendet...)

Bisher war O2 das einzige Unternehmen, das mich auf dieses angeblich neue Gesetz hinwies — und mich noch dazu trotz vorliegendem Widerspruch kontaktierte: um zu erbitten, mich künftig anrufen zu dürfen. Wenn es denn überhaupt O2 war — oder nicht irgendwer, der zu irgendwas mein »Ja« aufnehmen wollte. Mehr als meinen Namen sagte der Anrufer nämlich letztendlich nicht.


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