Wed, 03 Sep 2008

Googles chromfarbener Keylogger

Nur einen Tag ist er alt, der neue Googlesche Browser, für den schon von Beginn an die Monopol-Frage gestellt wird. Nur einen Tag hat es auch gedauert, bis sich die Angst vor der Datenkrake wieder einmal bewahrheitet: Es handelt sich bei dem neuen Browser um einen phantastischen Datensammler, einen großen Keylogger!

Wie Andreas Krennmair dort berichtet, muss nicht einmal die Return-Taste gedrückt werden - nein, jedes Zeichen, das auch nur in die Adresszeile eingegeben wird, wandert ungefragt in die Google-Datenbanken. Feine Sache ist das, besonders da jede Chrome-Installation eine eigene Identifikations-Nummer zugewiesen bekommt, damit auch ja die Eingaben eindeutig zurückzuverfolgen sind. Anhand der Browser-Daten, der Nutzung von Google-Apps und nun noch aller Daten aus der Adresszeile lassen sich sicher prima Nutzerprofile erstellen. Bei den Big-Brother-Awards hat Google schon einmal gewonnen, oder? Geht das eigentlich auch ein zweites Mal?

Achja, die Daten-Sammel-Funktion lässt sich auch ausschalten, ist aber natürlich erst einmal per Default auf �senden� eingestellt.

via fefe


posted at: 20:13 | path: /2008 | permanent link to this entry | Tags: ,