Sat, 28 Jun 2008
DVDs rippen mit Mencoder
Vor ein paar Tagen fand ich eine ganz hervorragende Anleitung, wie man einfach mit
Mencoder DVDs rippen, und Audio-, und
Videospur sowie Untertitel in einen Matroska-Container packen kann:
HOWTO: Rip DVDs in MPEG-4 AVC (x264), multi audio, subtitles, Matroska
(lokale Kopie mit kleinen Änderungen)
Normalerweise benutzte ich für solche Zwecke immer dvd::rip.
Leider hatte dvd::rip aktuell einige Probleme mit einer meiner DVDs - vor allem mit den Untertiteln wollte das
Programm einfach nicht klar kommen. Ein Nachteil an dvd::rip ist auch, dass es für die Erstellung von
VobSub-Untertiteln das Paket rar-2.80 benötigt, das es für
Debian-amd64 nicht gibt.
In dem obigen Howto wird darauf verzichtet, das Video zu skalieren, was ich in meinem untenstehenden
Encodingbefehl neben dem Deinterlacing noch neu eingefügt habe. Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sollte man also das oben
verlinkte Howto durchgehen, und gegebenenfalls anstelle des dort benutzten encodings unter Schritt 5.2 (Start video encoding process)
meine Variante nehmen:
# First passSo entstand bei mir am Ende aus einem 100minütigen Film ein nur 685MB großes Matroska-Video in ganz hervorragender Qualität.
mencoder -v\
title.vob\
-vf crop=704:560:8:10,harddup,pp=lb\
-ovc x264 -x264encopts subq=4:bframes=3:b_pyramid:weight_b:turbo=1:pass=1:psnr:bitrate=850\
-oac copy\
-of rawvideo\
-o title.264
# Second pass
mencoder -v\
title.vob\
-vf crop=704:560:8:10,harddup,pp=lb,scale=-1:-2 -aspect 16:9\
-ovc x264 -x264encopts subq=6:partitions=all:8x8dct:frameref=5:bframes=3:b_pyramid:weight_b:pass=2:psnr:bitrate=850\
-oac copy\
-of rawvideo\
-o title.264
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Wed, 18 Jun 2008
Proxy-Leid
Die hauptsächliche Frage schonmal vorweg: Warum um alles in der Welt
sind diese bescheuerten Desktop-Umgebungen wie Gnome und KDE eigentlich auf
die Idee gekommen, fast nur noch zentrale Proxy-Einstellungen zuzulassen?
In Ktorrent funktioniert neuerdings die Funktion des �HTTP-Tracker-Proxy�
nicht mehr, die muss man nun zentral im Konqueror eingeben. Ebenso der
Newsreader Akregator: benutzt auch die Einstellungen Konquerors.
Im Gnome-Desktop das gleiche Bild: Ändert man in Galeon den Proxy, benutzt
diesen die gesamte Umgebung mitsamt aller Programme. Der einzige Webbrowser,
den ich bisher gesehen habe, der überhaupt ohne jegliche Möglichkeit eines
Proxy-Managements daherkommt: der Gnome-Browser Epiphany - man kann das ja schließlich zentral steuern...
Einziges Positiv-Beispiel, das mir bisher aufgefallen ist, ist der Newsreader
Liferea. Eines der wenigen Programme, das sich noch unabhängig
einstellen lässt!
Bleibt noch zu Erwähnen, dass mich der Kram besonders aufregt, weil diese
�Vereinfachungen�, die sie vermutlich sein sollen, absolut keinen Sinn machen,
will man Verbindungen einzelner Programme auch mal über Tor anonymisieren.
Es nervt einfach gewaltig, wenn mit einer Einstellungsänderung
in nur einem Programm immer gleich die gesamte Desktopumgebung betroffen ist!
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Sat, 14 Jun 2008
New Tor is out
Heute gab einer der Tor-Entwickler, Roger Dingledine, die
Veröffentlichung einer neuen Version der Anonymisierungssoftware
bekannt.
Die Version 0.2.0.28-rc schließt einen anonymitätsrelevanten Bug, verbessert die Performance der
Hidden Services und bietet
einige kleinere Fehlerbehebungen. Entsprechende Installationspakete finden sich im
Downloadbereich des Torprojektes.
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Tue, 10 Jun 2008
Anonymes Postfach im Netz
Die German Privacy Foundation stellte gestern ihr neues anonymes
Kontaktsystem vor, die PrivacyBox.
Für die Nutzung dieses Systems muss lediglich ein Accountname registriert werden, und schon können
über die PrivacyBox anonym Nachrichten empfangen werden. Dazu bietet die Privacy Foundation ein
Kontaktformualar, über das Nachrichten und kleine Dateien für bekannte Accounts hinterlegt werden.
Die Daten werden entweder verschlüsselt auf den Servern hinterlegt, oder per Mail an den/die
EmpfängerIn weitergeleitet. Hinterlegte Nachrichten können außerdem per POP3s abgerufen werden.
Um die Anonymität aller Beteiligten zu gewährleisten, wird die Nutzung des Dienstes über das
Tor-Netzwerk empfohlen - insbesondere, da im Zuge der
Vorratsdatenspeicherung ab dem 1.1.2009 die
IP-Adressen der NutzerInnen gespeichert werden müssen. Der Dienst kann daher sowohl per Webinterface
im www sowie über einen
Tor Hidden Service erreicht
werden.
UPDATE: Natürlich sollte bei der Benutzung dieses Systems immer auf eigens verschlüsselte
Dateien und Texte geachtet werden. Ansonsten können die AdministratorInnen dieses Dienstes - ohne
böses unterstellen zu wollen - die erst serverseitig verschlüsselten Inhalte einsehen.
Verwiesen sei an dieser Stelle auch noch auf einen Dienst des CCC: Durch
deren anonbox lassen sich völlig anonyme
Wegwerf-Email-Adressen generieren, die maximal 24 Stunden lang gültig sind.
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Mon, 02 Jun 2008
Vorstellung: Fluxbox
Heute wurde ich auf einen Bericht bei pro-linux aufmerksam gemacht: �Meine Welt mit Fluxbox�
Dort berichten Adrian B�chen und Thorsten Schmidt über die grundlegende Konfiguration des schnellen, sehr
flexiblen und sympathischen Windowmanagers Fluxbox. Sie gehen dabei
ausschließlich auf die Einstellungsmöglichkeiten durch editieren der Konfig-Dateien ein, zeigen dabei
jedoch auch schon die wichtigsten Features - ohne zu vergessen mehrmals anzumerken: es geht noch viel mehr! ;)
Neu war mir der Umfang der gezeigten Gruppierungs-Datei, in der hier auch gleich die Fensterposition und der
zu benutzende Workspace der entsprechenden Programme angegeben wird... Eine simple Angabe des Programmnamens ohne
weitere Attribute reicht hier zumindest aus, um bspw. Gimp oder Pidgin gruppiert im aktuellen Workspace zu starten.
Grafische Tools gibt es übrigens auch für einfache Fluxbox-Einstellungen, wie
fluxconf, fluxmenu oder fluxkeys... das sollte vielleicht
doch zumindest erwähnt werden. ;)
Danke, Splat!
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