Tue, 22 Apr 2008
m2t2mkv
Die letzten Tage hatte ich mich leider mit dem encoden von aufgenommenen dvb-t-streams zu beschäftigen, was doch weit mehr Zeit in Anspruch nahm als gewollt. Eine funktionierende Befehlskette für ffmpeg bekam ich zwar von einem Kumpel - diese brachte bei mir allerdings nur ein sehr pixeliges Ergebnis zustande, obwohl es bei ihm hervorragend geklappt hatte:
ffmpeg -i input.m2t -b 600k -s vga -aspect 16:9 -f avi -vcodec mpeg4 -bf 2 -acodec libmp3lame -ab 96k output.avi
Also probierte ich einige Codecs und Containerformate aus, und landete schließlich bei dieser Befehlskette, die bei mir die bisher besten Ergebnisse erzielte:
ffmpeg -i input.m2t -b 1100k -s vga -aspect 16:9 -f matroska -vcodec libx264 -bf 2 -acodec libmp3lame -ab 96k -async 1 output.mkv
Das Ergebnis ist ein gegenüber dem Original um etwas mehr als die Hälfte geschrumpftes
Matroska-File, das auch noch relativ komfortabel mit mkvmerge aus dem
Paket mkvtoolnix geschnitten werden kann.
Falls das Ganze mal schnell gehen muss, kann man auch noch auf mencoder
zurückgreifen - damit reduzierte sich die Bearbeitungszeit bei mir auf nur eine Stunde, gegenüber ca. drei Stunden zuvor.
Das Ergebnis ist von der Qualität allerdings bei weitem nicht so gut, lässt sich aber
geniessen. Die Dateigröße halbiert sich auch mit dieser Methode in etwa:
mencoder input.m2t -ovc lavc -lavcopts vcodec=h263p:vhq:vbitrate=1100:vqblur=1:vhq:vqmax=6:vqsquish=1 -vf scale=-1:-2 -aspect 16:9 -ofps 25 -o output.avi -oac mp3lame
Leider liess sich das Ergebnis des mencoders bei mir nicht durch Avidemux weiterbearbeiten, und
auch avisplit hat nicht sonderlich gut damit gearbeitet. Aufgrund der Schnelligkeit des mencoders lässt sich das allerdings beizeiten trotzdem
gebrauchen.
Da die Ergebnisse imho aber auf alle Fälle noch besser sein könnten, bin ich für Tips und
Codec-Beratung jederzeit dankbar... ;)
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