Sun, 27 Apr 2008
goodbye-microsoft
Endlich den Windows-Desktop loswerden per einfachem Mausklick:
goodbye-microsoft.com
Die dort zu findende Datei debian.exe lädt den Debian-Installer herunter, installiert
anschließend ein frisches Debian-System... und schon sind solche
Fehlermeldungen Geschichte. Ein kleines Video
zeigt auch, wie die Installation vonstatten
geht. :)
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Tue, 22 Apr 2008
m2t2mkv
Die letzten Tage hatte ich mich leider mit dem encoden von aufgenommenen dvb-t-streams zu beschäftigen, was doch weit mehr Zeit in Anspruch nahm als gewollt. Eine funktionierende Befehlskette für ffmpeg bekam ich zwar von einem Kumpel - diese brachte bei mir allerdings nur ein sehr pixeliges Ergebnis zustande, obwohl es bei ihm hervorragend geklappt hatte:
ffmpeg -i input.m2t -b 600k -s vga -aspect 16:9 -f avi -vcodec mpeg4 -bf 2 -acodec libmp3lame -ab 96k output.avi
Also probierte ich einige Codecs und Containerformate aus, und landete schließlich bei dieser Befehlskette, die bei mir die bisher besten Ergebnisse erzielte:
ffmpeg -i input.m2t -b 1100k -s vga -aspect 16:9 -f matroska -vcodec libx264 -bf 2 -acodec libmp3lame -ab 96k -async 1 output.mkv
Das Ergebnis ist ein gegenüber dem Original um etwas mehr als die Hälfte geschrumpftes
Matroska-File, das auch noch relativ komfortabel mit mkvmerge aus dem
Paket mkvtoolnix geschnitten werden kann.
Falls das Ganze mal schnell gehen muss, kann man auch noch auf mencoder
zurückgreifen - damit reduzierte sich die Bearbeitungszeit bei mir auf nur eine Stunde, gegenüber ca. drei Stunden zuvor.
Das Ergebnis ist von der Qualität allerdings bei weitem nicht so gut, lässt sich aber
geniessen. Die Dateigröße halbiert sich auch mit dieser Methode in etwa:
mencoder input.m2t -ovc lavc -lavcopts vcodec=h263p:vhq:vbitrate=1100:vqblur=1:vhq:vqmax=6:vqsquish=1 -vf scale=-1:-2 -aspect 16:9 -ofps 25 -o output.avi -oac mp3lame
Leider liess sich das Ergebnis des mencoders bei mir nicht durch Avidemux weiterbearbeiten, und
auch avisplit hat nicht sonderlich gut damit gearbeitet. Aufgrund der Schnelligkeit des mencoders lässt sich das allerdings beizeiten trotzdem
gebrauchen.
Da die Ergebnisse imho aber auf alle Fälle noch besser sein könnten, bin ich für Tips und
Codec-Beratung jederzeit dankbar... ;)
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Mon, 21 Apr 2008
Debian Project News
Nun endlich gibt es wieder einen regelmäßigen Newsletter, der über aktuelle
Entwicklungen bezüglich des Debian-Projekts informiert. Gestern
hatte Tolimar das neue Projekt bereits
in seinem Blog angekündigt, und auch die
erste Nummer stand bereits im
Netz.
Heute nun wurde die Ausgabe auch an die Abonnenten der ehemaligen Debian Weekly News versandt, dem bisherigen Newsletter, der
allerdings leider Mitte des vergangenen Jahres eingestellt worden ist. Die Project News kommen im Grunde im
gleichen Gewand daher wie der Vorgänger - die Hinweise zu neuen/verwaisten/aufgegebenen Paketen
sind allerdings nicht mehr enthalten, und diesmal ist ein nur 14tägiges Erscheinen geplant.
Abonnieren lässt sich das Ganze einfach per Mail an debian-news-request@lists.debian.org?subject=subscribe.
Auch aktive Mithilfe ist wie immer gern gesehen, Hinweise dazu finden sich auf der Contribution-Page
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unixfreunde, wir kommen!
In den Logfiles fiel mir heute ein immerwiederkehrender Planet auf, der zu mir Kontakt aufgenommen hatte - der planet.unixfreunde.de. Und siehe da, ich bin doch tatsächlich irgendwie auf diesem Planeten gelandet... Ich bin begeistert, und bedanke mich ganz herzlich dafür! Vielleicht schaffe ich es nun endlich mal wieder ein wenig kontinuierlicher, hier auch Inhalte beizutragen. Have fun!
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Mon, 14 Apr 2008
tresor-scripts für einfaches cryptsetup-luks
Heute wurde die erste Version des neuen Debian-Pakets tresor-scripts veröffentlicht. Die Skripte
die sich
dahinter verbergen, automatisieren und vereinfachen den Umgang mit bereits vorhandenen verschlüsselten
Partitionen erheblich: Installiert werden mit dem Paket einfache Bash-Skripte, mit denen anhand der
eindeutigen UUID einzelne Laufwerke erkannt, und
gegebenenfalls automatisch beim Systemstart entschlüsselt und gemountet werden können.
Nach der Installation der tresor-scripts sollten einfach alle durch dieses Paket zu verwaltenden
Partitionen auf lokalen und externen Festplatten entschlüsselt und eingebunden werden. Durch den
Befehl tresor-init werden anschliessend für alle Laufwerke, die nicht bereits durch die Datei
/etc/crypttab konfiguriert sind, die UUIDS ausgelesen und entsprechende Schlüssel und
Mountpunkte zum öffnen angelegt.
Ist nun während des Bootvorgangs beispielsweise eine verschlüsselte externe Festplatte
angeschlossen, wird diese automatisch geöffnet. Wird diese erst im laufenden Betrieb angeschlossen,
hilft das Skript tresor, mit dem sich entweder alle, oder einzelne Partitionen ganz leicht
zumounten lassen. Dadurch entfällt nun also endlich die mehrfache Passworteingabe beim
hochfahren des Systems, und auch die Eingabe mehrerer Befehle, um eine Krypto-Partition
einzubinden.
Die Details zu diesem Paket und eine Auflistung der möglichen Befehle finden sich
auf der Projektseite des Paketbetreuers.
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