Thu, 20 Sep 2007
Zwiebel-Routen im Jungle
Heute erschien mal wieder ein lesenswerter Artikel in der Jungle World, in dem erklärt wird, wie man sich möglichst anonym im Internet bewegen kann. Meine 4cent dazu:
Es gibt Firefox-Extensions, die die Anonymität im Netz gefährden. Momentan sind nur noch Flagfox II und Google Toolbar verzeichnet. Es gab allerdings auch mal Warnungen vor Show MyIP. Desweiteren wurde neben der Benutzung von NoScript immer dringend zum zusätzlichen Gebrauch der Extension QuickJava geraten.
Im Artikel erwähntes JAP, welches nun in der kommerziellen Variante JonDo heisst, sollte trotz kinderleichter Bedienung nicht der Vorzug vor Tor gegeben werden! Schliesslich wurde schon einmal eine einstweilige Verfügung umgesetzt, und eine Protokollfunktion eingebaut. Außerdem verfügt Tor über eine viel grössere Anzahl an dezentralen Servern überall auf der Welt, was eine Überwachung nahezu unmöglich macht.
Bezüglich TorParks gab es schon Ende 2006 einige unbeantwortete Fragen an dessen Entwickler, gestellt von Roger Dingledine, einem der Tor-Maintainer. Bei Interesse verfolge man einfach den verlinkten Thread weiter. Die Entwicklung von TorPark wurde zudem schon vor längerer Zeit aufgegeben, und in ein kommerzielles Projekt (XeroBank Browser) umgewandelt.
btw: schön, dass der Autor des Artikels meinen alten Lieblingsbrowser Galeon erwähnt... :) Wenn auch der leider seit über einem Jahr nicht mehr weiter entwickelt wird...
Tor ist im übrigen auch nur so intelligent, wie die User, die es benutzen: Anonym heisst natürlich nicht verschlüsselt, wie bspw. hundert Botschaftsangehörige verschiedener Staaten erfahren durften. :-D
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