Thu, 25 Oct 2007
Microsoft sorgt für Freizeit
Heute war mal wieder ein ganz großartiger Tag, der durchgehend zu freudigem Microsoft-bashing
einlud: Ein am Mittwoch eingespieltes Windows-Update führte heute in unzähligen Unternehmen zu
unbrauchbar langsamen Rechnern, zu zahlreichen Abstürzen - in jedem Fall aber zu phänomenal
überlasteten Netzwerken...
Grund des Übels: Das aktuelle Update installierte �Windows Desktop Search 3.01� auf allen Rechnern,
und veranlasste diese nach dem Systemstart auch sofort zur Indizierung des Desktops... Auf einen Schlag
indizierten in entsprechenden Unternehmen also MitarbeiterInnen ihre serverseitig gespeicherten Profile und
Nutzerdaten sowie gemeinsame Netzlaufwerke. Das führte im Lauf des Tages zu einem völlig
überlasteten Netzwerk, und machte eine Anmeldung an angebundene Thin Clients unmöglich.
Dabei ist diese Lahmlegung nicht einmal den jeweiligen Admins anzulasten, diesem Update war
anscheinend nicht so einfach zu entkommen:
Something seems to have gone horribly wrong in an untold number of IT departments on Wednesday after Microsoft installed a resource-hogging search application on machines company-wide, even though administrators had configured systems not to use the program.
theregister.co.uk
Unter obigem Link sind noch weitere Verweise zu Seiten angeführt, auf denen sich zahlreiche Windows-User über diese aktuelle Installation aufregen. Dieses Desaster folgt just ein paar Wochen, nachdem die Redmonter Berichten im Netz zufolge ungefragte Updates eingespielt, daraufhin aber Besserung gelobt hatten:
Autsch! Was soll man dazu noch sagen?! Außer mal wieder einen altbekannten, aber dennoch wahren Spruch abzulassen:Microsoft said the patch was installed on machines only to make sure Windows Update worked properly in the future. Managers promised to be more transparent in the future.
The box said: »Requires Windows 95, NT, or better...«
So I installed UNIX!
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Todo: GNU screen
Durch diesen Blogeintrag von Steve Kemp
wurde ich heute mal wieder aufmerksam auf GNU screen -
einem sehr coolen Programm, das ich in jedem Fall bald mal testen muss. Ein älteres howto dazu findet
sich auf den Seiten von debian-administration.org.
Mit GNU screen können auf einem entfernten Server mehrere Terminal-Prozesse in nur einer
Session gestartet, und zwischen ihnen hin- und hergeschaltet werden. So wird es beispielsweise
möglich, per ssh-Verbindung entfernte Programme zu starten und nach einem Logout weiter laufen zu
lassen.
screen is a terminal multiplexor that runs several separate "screens" on a single physical character-based terminal.
packages.debian.org
*schnellausprobierengeh*
UP funzt wunderbar! Wer mich ab sofort 24/7 jabbern/IRCen sieht: nicht wundern, ich schlafe
trotzdem zwischendurch :)
posted at: 01:36 | path: /2007 | permanent link to this entry
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Damn Small Linux 4.0
Nach mehreren Monaten Entwicklungszeit ist nun endlich die Version 4.0 der mini Linux-Distribution Damn Small Linux (DSL) erschienen. Der Entwickler dieses »Biz-Card
Desktop OS« schafft es immer wieder, eine vielseitige LiveCD in ein nur 50MB großes Image
unterzubringen - damit passt DSL auch in dieser Version noch auf eine Mini-CD, oder auf einen kleinen
USB-Stick.
Enthalten sind weiterhin Programme wie beispielsweise Firefox,
Dillo, Sylpheed,
xpdf, XMMS, emelFM... und als Windowmanager fluxbox. Dabei ist DSL darauf ausgelegt möglichst wenig
Speicher zu verbrauchen, und läft auch auf älteren Rechnern meistens problemlos - ab 128MB
vorhandenem RAM ist dieses OS komplett im Arbeisspeicher lauffähig. Weitere Informationen zu den
aktuellen Neuerungen finden sich im Changelog.
posted at: 01:14 | path: /2007 | permanent link to this entry
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