Sun, 25 Nov 2007
*BSD
Bald habe ich sie alle durch.... Da ich auf meinem alten Thinkpad i1200 endlich mal ein aktuelles System
haben wollte, ein aktuelles Linux aber nicht mehr zu laufen scheint, nahm ich diesen Hinweis
gerne als Empfehlung, und probierte PC-BSD.
Das lief soweit ja auch wunderbar - allerdings störte mich das eigene Paketmanagement dieses kleinen FreeBSD-Abkömmlings. Zusätzlich zur Ports-Collection gibt es
für PC-BSD nämlich vorgefertigte Pakete im pbi-Format, die sich wie exe-Dateien unter Windows
installieren lassen.
Ein Grund für mich also, einmal das Original auszuprobieren: FreeBSD war allerdings schon eine Menge
komplizierter... Wer sagt, Debian sei schwer zu installieren, die/der hat noch kein FreeBSD ausprobiert!
;)
Irgendwie hab ich das alles gemeistert, und startete nach einiger Irritation darüber, dass ich am
Schluss des Installationsvorgangs wieder zum Anfangsmenü geführt wurde,
tatsächlich erfolgreich das System.
ABER: es kostete mich ca. eine Stunde, bevor ich endlich den Xserver mit akzeptablen Einstellungen starten
konnte, und noch einmal eine halbe Ewigkeit, bis die wlan-Karte funktionierte. Immerhin hatte ich nun einen
lauffähigen Gnome-Desktop - aus dessen Menüs heraus ich allerdings nichts konfigurieren konnte,
da die root-Passwortabfrage nicht funktionierte. Nicht einmal das englische Tastaturlayout ließ sich
in ein deutsches ändern... Immerhin habe ich während all dieser Prozeduren mehr über BSD
gelernt, als in den Tagen davor mit PC-BSD - aber so langsam hatte ich nun auch keine Lust mehr.
Also ging ich über zum nächsten BSD, DesktopBSD. Dieses
System besitzt ebenso ein paar eigene Konfigurationstools, die für eine einfache Bedienung sorgen
sollen. Anders als PC-BSD allerdings wird hier nur auf die Ports-Collection von FreeBSD gesetzt, und
alles so weit wie möglich mit FreeBSD kompatibel gehalten.
ABER: DesktopBSD installierte sich zwar ganz einfach und unkompliziert, erkannte alle Hardware etc. -
leider bootete das System nach der Installation nicht mehr, sondern blieb an einer Stelle des
Startvorgangs immer stehen.
Bleiben also anscheinend nur zwei aktuelle lauffähige Betriebssysteme für einen Thinkpad i1200:
Ein supereinfaches, aber irgendwie unsympathisches PC-BSD, und ein kompliziertes, viel Einarbeitungszeit
erforderndes FreeBSD...
Ach, OpenBSD habe ich noch gar nicht ausprobiert
;) Das dürfte allerdings ähnlich kompliziert sein, wie FreeBSD.
Immerhin lief die Dummy-Variante PC-BSD auf der alten Mühle ja erstaunlich schnell....
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Wed, 21 Nov 2007
tail -f
Manchmal ist man ja ein wenig blöd und sucht lange nach den einfachsten Befehlen - wie ich gestern... Wer also auch mal eine Zeit lang die Ausgabe irgendwelcher logfiles quasi in Echtzeit verfolgen möchte, sich aber auch nicht unterm Xserver nerven lassen mag, gebe einfach in etwa sowas ein:
tail -f /var/log/syslog > /dev/tty2
Und schon wandert die syslog-Ausgabe fortwährend auf der zweiten Console mit... So einfach kann's doch sein, das /dev hatte ich anfangs vergessen - nun aber ist die Erinnerungsstütze ja online. ;)
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Tue, 20 Nov 2007
PC-BSD > Thinkpad
In gewisser Weise ist dieser Artikel eine kleine Fortsetzung zu meinem MiniLAN-howto vom
16.11.: Das Ziel der Vernetzerei war ja ein Debian-Upgrade auf meinem �uralten� Laptop zu wagen.... Das
Gerät ist ein IBM ThinkPad i1200, auf
dem Neuinstallationen aktueller Distributionen immer fehl schlugen: Ausprobiert wurden Debian Etch und
Xubuntu 7.10 - auch aktuelle Knoppix-Versionen blieben während des Bootvorgangs einfach stehen.
In einem Artikel las
ich, dass aktuellere Kernel als die Version 2.6.15 auf dem Gerät nicht laufen würden - an anderer
Stelle (sorry, Link vergessen), dass ebendies am verbauten buggy ALi-Chipsatz liege. Im Grunde lief das
Upgrade vom 16.11. ohne Probleme durch, und ich hatte auch darauf geachtet, dass der Kernel (2.6.3) nicht
mit aktualisiert wurde....
ABER: unter Debian Etch lief nun kein Xserver mehr - keine
Ahnung, ob das am installierten hotplug lag,
und dem daher nicht installierten udev (das
einen Kernel >2.6.15 benötigt).
Da nun Liam Proven im besagten Artikel seine
positiven Erfahrungen mit PC-BSD zusammen mit dem i1200 schildert,
lud auch ich mir gleich die zwei Images herunter - schien ja die einfachste Möglichkeit zu
sein, ein aktuelles OS auf den ThinkPad zu bekommen.
Und tatsächlich: Die Installation war kinderleicht mit nur wenigen Mausklicks vollzogen, dauerte
weniger als eine halbe Stunde. Angetan war ich von der Schnelligkeit der Distribution, trotz der nur
vorhandenen 700MHz... Eine Enttäuschung allerdings war der nur vorhandene KDE-Desktop, auf den
alles optimiert zu sein scheint. Fluxbox wurde zwar standardmäßig mit installiert, hier fehlen
jedoch leider sehr viele Einträge in den Menüs.
Die ersten Eindrücke bisher:
Positiv
- supereinfache Installation
- Schnelligkeit auch auf altem System
- automatische Erkennung meines usb-wlan-Adapters (D-Link DWL G122), der unter Debian noch in keiner Version nativ unterstützt wird
- KDE
- Installation für absolute AnfängerInnen lässt wenig/keine Konfigurationsmöglichkeiten
- es werden nur ganze Programm-Pakete installiert, keine Einzel-Software (außer OpenOffice und Firefox)
Mit dem Paket-Management muss ich mich nun allerdings erst noch beschäftigen: PC-BSD bringt das eigene Paket-Format PBI mit, in dem es allerdings nur eine begrenzte Auswahl an Software gibt - immerhin kann jedoch auch auf die Ports Collection von FreeBSD zurückgegriffen werden, so dass sich das Ganze wohl noch weiter ausbauen/anpassen lässt....
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Fri, 16 Nov 2007
MiniLAN-howto
Da auf meinem uralt-Laptop noch immer nur ein Debian-sarge installiert war, musste nun doch endlich mal
ein kleines Upgrade her. Da aber die alte Sarge-Kiste meinen wlan-Adapter nicht erkennen mag - und mir die
Kernel-Header nicht vorliegen um den Treiber zu kompilieren - musste mal schnell und temporär mein
Desktop-Rechner als Router dienen:
Die beiden Rechner werden über ein Crossover-Kabel verbunden, und den jeweiligen Netzwerkkarten eine
IP zugewiesen. Auf dem Desktop-Rechner existieren die Schnittstellen eth0 und rausb0 - Erstere leitet den
Traffic vom Laptop zur wlan-Schnittstelle (rausb0) weiter. Auf dem Laptop heisst die Netzwerkkarte
eth1.
Nachdem die Rechner verbunden sind, wird den beiden eth-Karten über Shell-Kommandos eine IP
zugewiesen:
Desktop: ifconfig eth0 10.10.10.1
Laptop: ifconfig eth1 10.10.10.2
Dann wird dem Laptop das Gateway mitgeteilt:
route add default gw 10.10.10.1
Danach gabs auf dem Desktop einige Regeln für iptables. Default: Alle eingehenden/weiterzuleitenden
Pakete werden abgelehnt, rausgehende werden erlaubt.
iptables -P INPUT DROP
iptables -P FORWARD DROP
iptables -P OUTPUT ACCEPT
Vom Laptop dürfen die Pakete durch:
iptables -A INPUT -s 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
Masqueraden etc.:
iptables -A FORWARD -i eth0 -s 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
iptables -t nat -A POSTROUTING -o rausb0 -j MASQUERADE
iptables -A FORWARD -i rausb0 -d 10.10.10.0/24 -j ACCEPT
iptables -A INPUT -m state --state ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT
Dann muss nur noch in der Datei /proc/sys/net/ipv4/ip_forward die 0 durch eine 1 ersetzt werden:
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
Danach konnte ich mit dem Laptop wunderbar ins Internet. In die Datei /etc/resolv.conf wurden noch die
Nameserver eingetragen, die dort auch beim Desktop-Rechner eingetragen waren - und alles lief bestens, das
Upgrade konnte starten.
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Mon, 12 Nov 2007
Debian-EeePC
Ein wenig verliebt hatte ich mich ja schon vor einiger Zeit in diesen coolen neuen Mini-PC von Asus: EeePC@Asus / EeePC@Wikipedia
Das einzige, was allerdings zur annähernden Perfektion noch fehlte, war ein vernünftiges OS -
und just heute lese ich hier: Debian-eeepc: the little next big
thing:
GEIL!So no one will or can stop you from booting into whatever you like. The good news? Debian developer Ben Armstrong has realized that this is the perfect text editing device for himself and his wife, bought two of them, and is currently porting Debian to it!
Fehlen jetzt also nur noch 299€ für das kleine neue �Spielzeug�.
UP Einen ausführlichen Test des Subnotebooks gibt's bei golem.de
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50 Tage...
...vor der kompletten Protokollierung der Kommunikation in D-Land hat auch /me nun mal einen Brief
abgeschickt, und sich so der Sammel-Verfassungsbeschwerde
gegen Vorratsdatenspeicherung angeschlossen....
Kost' ja nix:
Das Gerichtsverfahren und Ihre Vertretung vor Gericht ist für Sie kostenfrei. Ihnen entstehen also keinerlei Gerichts-, Anwalts- oder sonstige Kosten. Dies gilt auch dann, wenn die Verfassungsbeschwerde keinen Erfolg haben sollte.
Fast 25.000 Leute haben sich auch schon online bereit erklärt, die Klage mitzutragen - die
Vollmacht erteilt haben davon bisher über 7000.
Also ab die Post: �Registrierungen und Vollmachten werden nur noch bis zum 19.11.2007 (Poststempel)
angenommen.� ;)
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Fri, 09 Nov 2007
Aus gegebenem Anlass...
Aus gegebenem Anlass sei hier noch einmal
ausdrücklich auf das Anonymisierungstool Tor hingewiesen. Ausserdem
gibt
es seit ein paar Tagen wieder eine
neue Version der LiveCD/USB Incognito.
Mit den Incognito-Images kann man sich anonymisiert im Netz bewegen, da alle Verbindungen automatisch durch
Tor �geschleust� werden. Gerade jetzt, da in bälde die gesamte Telekommunikation in
D-Land überwacht wird, ist eine Anonymisierung schließlich wichtiger denn je.
Auch �Scharfe Reaktionen auf Absegnung der
Vorratsdatenspeicherung� werden das neue Gesetz, das alle Menschen erstmal unter
Generalverdacht stellt, nicht mehr stoppen - bleibt nur noch die Hoffnung auf einen Erfolg der
angekündigten Verfassungsbeschwerde, der sich bisher
bereits über 7000 Leute angeschlossen haben.
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Ohne Worte
Vorratsdatenspeicherung
im Bundestag beschlossen
Schäuble,
zurücktreten!
Neue
Interpretation für die informationelle Selbstbestimmung?
Dann steht dem Auswandern ja jetzt nichts mehr im
Wege
Bundestag verabschiedet Gesetz zur
Vorratsdatenspeicherung und TK-Überwachung
Hier ist die Liste, wer wie abgestimmt hat.
Das war
zu erwarten - VDS mit großer Mehrheit angenommen
Vorratsdatenspeicherung ist durch:
Tschüss, Grundgesetz, war schön mit dir
Bundestag stimmt für
Vorratsdatenspeicherung
RIP
Telekommunikationsgeheimnis.
Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung zur Verabschiedung des Gesetzentwurfs
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Tue, 06 Nov 2007
freie Hörbücher
Durch einen Artikel
auf den Seiten von gulli.com wurde ich heute auf die Hörbuchsammlung LibriVox aufmerksam. Wer sich gerne etwas vorlesen lässt, findet dort
über 1000 freie Titel zum download bereit. Die Texte sind allesamt Public Domain und daher wohl eher
Klassiker als aktuellste Literatur.
Wie die Qualität der von den Usern selbst vorgelesenen und
aufgenommenen Werke ist, wurde von mir (noch) nicht überprüft - laut gulli.com wird jedoch
�gegebenenfalls Korrektur gehört�, bevor ein Titel zum download bereitgestellt wird.
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Das OpenMoko-Keyboard
Heute stellt Chris Lord die von ihm fertiggestellte virtuelle Tastatur des OpenMoko vor. Er zeigt einen Screenshot seines ersten Versuchs, der sich aber auch schon ganz gut macht. Ein wenig nervig könnte sein, dass es sich um ein multi-tap-keyboard handelt, also um eines, wie man es auf ganz normalen Mobiltelefonen findet. Da die T9-Autovervollständigung patentiert ist, kommt diese Eingabehilfe für das OpenMoko wohl nicht in Frage - und man wird (wie früher mal) eine ganze Menge tippen müssen für ein komplettes Wort...
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Thu, 01 Nov 2007
Vidalia/TorK schnell updaten!
Gregory Fleischer gab gestern auf einer Mailingliste des Anonymisierungstools Tor eine bestehende Sicherheitsl�n Vidalia bekannt. Vidalia ist ein plattformübergreifend
verfügbares Bundle der Pakete Tor und Privoxy. Mit Vidalia
können die User einfach über eine GUI alle nötigen Konfigurationseinstellungen für den
installierten Tor-Client/Server vornehmen.
BenutzerInnen von Windows und Mac OS X sollten nun Vidalia möglichst schnell auf den neuesten Stand
bringen: In den Versionen vor 0.1.2.18 wurde bei ihnen eine Privoxy-Konfigurationsdatei installiert, die es
bösen WebseitenbetreiberInnen und auch BetreiberInnen von Tor Exit-Nodes erlaubt, Code in das lokale
System einzuschmuggeln und/oder die Konfigurationen zu manipulieren.
Noch am selben Tag bestätigte Robert Hogan diesen Fehler auch für das Vidalia-ähnliche
Bundle TorK.
Hogan wollte noch vor morgen eine aktualisierte Version 0.22 von TorK zur Verfügung
stellen.
UP Das betrifft anscheinend nicht nur die Bundles - auch in meiner Privoxy-Installation unter
Debian war zumindest die in der Warnung angesprochene Option �enable-remote-http-toggle�
standardmäßig aktiviert.
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