Mon, 10 Dec 2007
Seagate vergrault Linuxer
Eigentlich habe ich ja immer große Stücke auf Seagate und deren Festplatten gehalten:
Immerhin gewährt dieser Hersteller eher ungewöhnliche 5 Jahre Garantie, und falls mal etwas
defekt war, war der Support schnell und ein Ersatz fix vor Ort... nicht, dass dieser Service oft in
Anspruch genommen werden musste.
Heute aber darf ich auf pro-linux.de lesen, dass
die neuesten externen Festplatten der Reihe »FreeAgent« unter Linux und MacOS X Probleme
bereiten: Nach gewisser Inaktivitätszeit schaltet sich das Laufwerk aus Stromspargründen aus, und
unterbricht laut pro-linux.de damit auch die usb-Verbindung zum Rechner. Greifen Mac- und Linux-User nun
wieder auf die Hdd zu, meldet sich diese nur noch als lahmes usb1-Gerät zurück.
Seagate selbst hat angeblich noch keine Lösung für das Problem gefunden, wie auch theinquirer.net
schreibt. In den Kommentaren zum Inquirer-Artikel wird der Einsatz von sdparm vorgeschlagen, wodurch sich
der Standby-Modus anscheinend abschalten lässt (Eintrag: Farid, 07 December 2007).
Wie TheInquirer richtig feststellt: ausgerechnet eine als »FreeAgent« betitelte Produktlinie wird nicht
voll vom OpenSource Betriebssystem Linux unterstützt. :-D
Peinliche Sache, das - und vielleicht schon bald ein Grund, den Hersteller zu wechseln...?!
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