Sun, 31 Jan 2010
gpg4usb - mit neuer Version unterwegs verschlüsseln
Vor ein paar Tagen hat das gpg4usb-Team eine neue Version des portablen Tools zur Verschlüsselung veröffentlicht: Mit gpg4usb können nun nicht nur Texte, sondern auch Dateien direkt verschlüsselt werden. Außerdem wurde inzwischen Unicode-Unterstützung eingebaut, und einfaches Keymanagement implementiert. So können nun auch direkt im Programm Schlüsselpaare generiert werden.
Bei gpg4usb handelt es sich um einen einfachen Texteditor, verbunden mit einem GnuPG-Frontend zur Verschlüsselung. Damit ist es nun ein Leichtes, unterwegs Mails und Dateien zu verschlüsseln - und das von (nahezu) jedem Rechner aus: gpg4usb lässt sich unter Windows und Linux nutzen.
Erhältlich ist das Tool für zu Hause und unterwegs im Download-Bereich unter
http://gpg4usb.cpunk.de. Einfach die zip-Datei herunterladen, auf den
usb-Stick entpacken, und je nach Betriebssystem start_linux oder start_windows.exe ausführen.
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Fri, 01 Jan 2010
ntpdate sagt zuverlässig...
schon wieder und not faked...
# ntpdate-debian
1 Jan 00:00:00 ntpdate[6656]: adjust time server 217.91.44.17 offset 0.000142 sec
zwanzigzehn also ab sofort. have a lot of fun!
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Mon, 26 Oct 2009
Tor fürs Smartphone
Vor wenigen Tagen gab Nathan Freitas in seinem Blog
bekannt, dass er erfolgreich eine Tor-Version auf dem Android-Smartphone installiert habe.
Freitas arbeitete daran als Teil seines Engagements im Guardian-Projekt,
das sich der anonymen und sicheren Kommunikation mit Google's Opens-Source Mobilplattform Android widmet.
Im Zuge des Guardian-Projekts, das vor ein paar Monaten schon einen Preis im Zuge der
UC Berkeley Human Rights Center Mobile Challenge
erhalten hatte, wurde nun der Tor-Client Orbot entwickelt, der wie auf
dem PC Vidalia oder Tork
die Prozesse der Anonymisierungssoftware steuert.
Orbot ist komplett in C geschrieben, und soll weniger Ressourcen benötigen, als die entsprechenden bisherigen
Implementierungen in Java. Über Versuche, Tor auf dem Android zu installieren wurde schon
vor einem Jahr berichtet, und es gibt
weiterhin die - allerdings nicht stark frequentierte - Mailingliste zu Tor-in-Java:
Freitas scheint mit seiner Orbot-Entwicklung nun allerdings bereits am weitesten vorangekommen zu sein, und ruft zu aktiver
Mitarbeit auf.
Danke an byebyeapplecomputer für den Tip!
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Wed, 22 Jul 2009
Crash
Systemcrash.
Nach dem Hochfahren meldet sich Cron nett per mail, dass es einen Fehler in der Ausführung von logrotate
gab: Aus irgendwelchen Gründen konnte eine Logdatei von Exim nicht verarbeitet werden.
Erster Gedanke: »Ich bin root, ich darf das!« Aber nicht doch, fehlende Berechtigungen verhindern
das Löschen, signalisiert das System...
Tatsächlich zeigt ls:
ls -alh
-rw-r----- 1 Debian-exim 49145 1,9K 21. Nov 1932 mainlog.4.gz
Wobei es die Gruppe 49145 nicht gibt.
In einem solchen Fall sind durch den Crash die Dateiattribute
durcheinander geraten, und diese Dateien können dadurch (manchmal) nicht mehr bearbeitet werden.
Hilfe gibt es allerdings durch lsattr und
chattr. Ersteres zeigt die Attribute im ext-Dateisystem an,
während Zweiteres diese wieder gerade biegen kann: und zumindest logrotate ist nun wieder zufrieden.
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Tue, 10 Mar 2009
Studentenwerk Göttingen empfiehlt: Stop RFID
![]() Bildausschnitt: Webseite des Studentenwerks Göttingen. |
An dieser Stelle wurde ja schon ein paar Mal über die unsicheren Studierenden-Chipkarten der
Universität Göttingen geschrieben, und auch die
Basisgruppe fIMP hat vor gar nicht so langer Zeit einen Kommentar dazu veröffentlicht.
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Sun, 18 Jan 2009
Dingledine erklärt Tor...
... in weniger als vier Minuten:
»Our role is to give a tool to people who want to change their world however they want to change it. And there
are a lot of people out there who want the world to be different, and want to be able to learn things, and want
to be able to publish things.
And we are sympathetic to them, but our role is just to give them more
options and let them do whatever they want to do.
So at the same time as writing tools like this there are
plenty of people out there who need to do whatever they need to do - to change the world.«
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Sat, 10 Jan 2009
fetchmail: Mails anonym über Tor abholen
All diejenigen, die schon einen einsatzbereiten Tor-Client
eingerichtet haben, können diesen natürlich auch dazu nutzen, um anonymisiert Mails abzurufen.
Unter Linux mache ich das im Normalfall per fetchmail. Im
Tor Wiki gibt es mehrere Anleitungen, wie man verschiedene
Programme dazu bringt Tor zu nutzen -
unter anderem auch fetchmail.
Ich habe die Einstellungen einmal durchprobiert und musste feststellen, dass mit meiner Konfiguration nur
eine dieser Möglichkeiten funktioniert hat: Diejenige mit dem fetchmail-plugin-Fähigkeiten nämlich:
Zunächst sollte man in der Datei /etc/tor/tor-tsocks.conf nachschauen, ob folgende Einträge enthalten
sind:
server = 127.0.0.1
server_port = 9050
Bei mir war das in der unter Debian installierten Version bereits der Fall. Das gleiche gilt für den Eintrag
in der Privoxy-Konfiguration unter /etc/privoxy/config:
listen-address 127.0.0.1:8118
Weiter geht es mit den direkten Vorbereitungen für fetchmail: Hat man beispielsweise einen Mailaccount bei gmx.de, sollte man zuerst via
tor-resolve pop.gmx.net
herausbekommen, welche IP-Adresse dieser Server hat, nämlich die 213.165.64.22. Dieser Schritt ist aus dem Grund
wichtig, da bei Angabe des Server-Domainnamens ansonsten vor der Mailabholung DNS-Anfragen zur Namensauflösung ungeTORt durchgeführt würden.
Da die Mails ausserdem über eine gesicherte ssl-Verbindung abgeholt werden sollten, besorgt man sich noch das
entsprechende Zertifikat via
openssl s_client -connect pop.gmx.net:995 -showcerts
Den im folgenden angezeigten Bereich zwischen -----BEGIN CERTIFICATE----- und -----END CERTIFICATE-----
kopiert man in eine Textdatei, hier im Beispiel cert.pem. Die beiden Zeilen mit den Spiegelstrichen müussen
dabei selbstverständlich mit eingefügt werden.
Anschliessend lassen wir uns den Fingerprint des Zertifikats anzeigen:
openssl x509 -in cert.pem -noout -md5 -fingerprint
In diesem Fall wird folgendes ausgeworfen: MD5 Fingerprint=BA:03:AC:50:A9:A0:C7:AF:1E:79:3A:B7:C0:E7:19:5E
Diese Informationen müssen nun in der Datei .fetchmailrc im lokalen Benutzerverzeichnis zusammengetragen
werden. Diese sollte anschliessend in etwa so aussehen:
set daemon 300 #Mailabruf alle 300Sekunden
set postmaster "$USER" #User, der fetchmail startet
set no bouncemail
set logfile /home/$USER/.fetchmaillog #zur Kontrolle aktivieren wir erstmal eine Logdatei
#Server
poll 213.165.64.22 with #IP des POP-Servers
plugin "socat STDIO SOCKS4A:127.0.0.1:%h:%p,socksport=9050" #tsocks benutzen, über Tor verbinden
proto pop3
user 1234567 #Benutzername bei gmx
pass 89101112 #Passwort bei gmx
is $USER #lokaler Benutzername
ssl #Verbindung verschlüsseln
sslcertck #Zertifikat überprüfen
sslcommonname pop.gmx.net #Der im Zertifikat angezeigte Servername
sslfingerprint "BA:03:AC:50:A9:A0:C7:AF:1E:79:3A:B7:C0:E7:19:5E" #der Fingerprint des Zertifikats
# keep #Falls die Nachricht auch auf dem Server verbleiben soll, die Raute am Beginn der Zeile entfernen
mda '/usr/bin/procmail -f fetchmail' # Mails an den Mailfilter procmail leiten
Das war's auch schon. Nun kann im Terminal fetchmail eingegeben und gestartet werden. Ab sofort werden
alle fünf Minuten die Mails dieses Accounts über das Tor-Netzwerk abgerufen und die eigene Rechner-IP vor
gmx verborgen.
Möchte man nun noch schauen, ob wirklich keine DNS-Anfragen an Tor vorbeigeleitet werden, kann in die Datei
/etc/tor/torrc noch
SafeSocks 1
TestSocks 1
nachgetragen werden. Danach erscheinen nach einem /etc/init.d/tor --force-reload in der Tor-Logdatei Meldungen, ob diese Anfragen erfolgreich über den
Anonymisierungsserver gestellt worden sind.
UPDATE (19.01.09):
Im IRC-Channel des Torprojekts wurde der Hinweis gegeben, dass es gerade im Zuge der
Vorratsdatenspeicherung - und bei Mailaccounts welche mit realer Identität angelegt wurden - sogar
gefährlich geworden sein könnte, Mails über Tor abzurufen: Es könnten falsche
Rückschlüsse
gezogen werden, falls die IP-Adresse für den Mailabruf in anderen
Zusammenhängen schon einmal aufgetaucht ist.
Über Tor sollten also am besten
ausschließlich
Postfächer abgerufen werden, die nicht mit einer realen Identität in Zusammenhang gebracht werden
können.
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Sun, 04 Jan 2009
Privatix: Ein Debian Live-System
Auf das neue Debian GNU/Linux-basierte Live-System des Journalisten
Markus Mandalka bin ich schon während des 25. Chaos Communication Congress aufmerksam gemacht worden -
Zeit für einen kleinen Test habe ich mir heute mal genommen:
Hat man sich das iso-Image hier heruntergeladen und
auf CD gebrannt, fährt es ein auf den ersten Blick ganz normales Debian mit Gnome-Desktop als Live-System hoch
(d.h. das ansonsten installierte Betriebssystem bleibt dabei unberührt). Entscheidend anders ist hier
allerdings nun der erscheinende Installations-Button auf dem Desktop:
Einen mindestens 4GB großen usb-Stick oder eine externe Festplatte vorausgesetzt, kann durch Anklicken dieses
Buttons ein kleines portables Debian auf einen mobilen Datenträger kopiert werden. Der Clou dabei ist, dass
nach Auswahl des entsprechenden Mediums alle Daten in einen verschlüsselten Bereich kopiert werden.
In der Laufwerksauswahl werden dabei nur externe Laufwerke angezeigt um zu verhindern, dass man die Daten auf dem
Desktoprechner überschreibt: Ist also DAU-kompatibel das Ganze ;)
Mit meinem usb-Stick benötigte der Kopiervorgang etwa eine halbe Stunde - eine Prozedur, die sich jedoch
lohnt: Man erhält ein portables, verschlüsseltes Debian für unterwegs. Mit dem Stick kann man nun
das eigene Linuxsystem an fremden Rechnern booten und/oder diese warten.
Auf der Webseite trägt das Projekt den Untertitel: »USB-Live-System zum Selbstdatenschutz«. Das trifft
allerdings nur für die Verschlüsselung des Mediums zu. Zwar sind Programme mitgeliefert, um die
Privatsphäre des Users zu schützen - voreingestellt ist das alles jedoch nicht: Der Anonymisierungsdienst
Tor wird beim Systemstart geladen, andere Programme sind allerdings nicht
vorkonfiguriert, diesen Dienst auch zu nutzen. Auch lassen im Iceweasel/Firefox die Voreinstellungen JavaScript zu,
und Formulardaten/Passwörter werden gespeichert - wenn auch innerhalb des verschlüsselten Systems.
Verglichen mit einer anderen, auf Privatspähre achtenden Live-CD, Incognito,
wurde also weniger in die Konfigurationen der Software eingegriffen. Im auf Gentoo basierenden Incognito wurde
darauf geachtet, dass jegliche Kommunikation des Systems nach 'draussen' ausschliesslich anonymisiert durch Tor
geschieht. Im Internetcafe am Windows-Rechner lässt sich Incognito mit dem mitgelieferten qemu innerhalb einer
virtuellen Maschine starten - ein Vorteil, da man an solchen Rechnern eher nicht komplett neu starten darf.
Aber natürlich ist Privatix eine sehr feine Sache: Es ist nun kinderleicht sein/mein liebstes Betriebssystem auf eine mobile
Festplatte zu installieren, noch dazu komplett verschlüsselt. Mit ein paar kleinen Handgriffen sind auch die
Verbindungen durch Tor geroutet - ist halt ein etwas anderer Ansatz als bei Incognito.
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Thu, 01 Jan 2009
ntpdate sagt gerade...
~$ ntpdate-debian
1 Jan 00:00:00 ntpdate[13413]: adjust time server 213.95.21.206 offset -0.055192 sec
und das ungeschummelt. Frohes also @ all.
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Mon, 29 Dec 2008
25C3: Verwundbarkeiten in Tor
Roger Dingledine, Teamleiter des
Tor-Projekts gab heute auf dem
Chaos Communication Congress
einen kurzen Überblick über praktische und theoretische
Verwundbarkeiten des Tor-Netzwerks.
Viele der Probleme, seine Anonymität trotz Nutzung von Tor zu
verlieren, werden laut Dingledine durch die Nutzung des Browsers
Firefox
und dem Addon Torbutton behoben:
Vor allem Javascript-Reloads nach ein/aus-schalten Tors und Gefahren durch
Flashanimationen die wahre Identität zu offenbaren, seien dadurch behoben.
Dingledine riet daher ausdrücklich, Tor nicht mit anderen Browsern und ohne Torbutton
zu nutzen. Eine weitere sichere Möglichkeit sei die Nutzung der Incognito-LiveCD, die sich
innerhalb von Windows-Betriebssystemen via Qemu starten lasse, und alle mitgelieferten
Programme für die anonyme Nutzung via Tor vorkonfiguriert liefere.
Die Möglichkeiten, dass darüber hinaus Tor-ServerbetreiberInnen die
Identitäten der BenutzerInnen herausfinden können, schienen (imho) vor
allem theoretischer Natur zu sein und allesamt zumindest erheblichen Aufwand zu
bedürfen.
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Sun, 28 Dec 2008
25C3: Alles voll und alle
Tag 2 beim diesjährigen Chaos Communications
Congress - und die bisherige Bilanz lautet: Voller geht
kaum! Die Vorträge sind noch überfüllter als
letztes Jahr, und es beginnt stressig zu werden... und das
für alle Beteiligten: Die Medical Unit ist pausenlos damit
beschäftigt, in Gängen und Eingangsbereichen sitzende
ZuhöhrerInnen zu vertreiben - was auf Dauer durchaus
beide Seiten nervt. Nicht nur die Dauertickets sind inzwischen
ausverkauft,
auch gibt es keine Armbändchen mehr, wie Fefe schreibt. Letzteres ist
sicherlich zu verschmerzen, Tickets gab es offensichtlich auch einfach
zu viele.
Besser als im letzten Jahr ist auf jeden Fall das w-lan vor Ort,
die Verbindungen halten sich (derzeit immerhin noch) sehr
stabil.
Auch
gab es durchaus schon ein paar recht interessante Vorträge
zu sehen: Zu den Favoriten zählen bisher
Das Grundrecht auf digitale Intimsphäre mit Constanze Kurz
und Ulf Buermeyer,
Why were we so vulnerable to the DNS vulnerability? mit
Dan Kaminsky und am heutigen Tag noch der obligatorische
CCC-Jahresrückblick.
Nachsehen kann man diese bisher auf diesen
Seiten zum Kongress.
Quote of the Day:
Medical-Unit: Macht den Eingangsbereich frei, das ist ein Fluchtweg.
Die Häfte der Leute geht, Medical-Unit geht weiter.
1er der Stehengebliebenen: Na der war ja erfolgreich.
2er der Stehengebliebenen: What did this guy say?
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Sat, 20 Dec 2008
Video: How to circumvent censorship
Das Video ist schon eine Weile online, trotzdem soll es auch noch einmal an dieser Stelle lobend erwähnt
werden: Der Howcast-Clip
»How To Circumvent an Internet Proxy«
bietet in nur vier Minuten einen Schnellkurs, wie man (staatliche) Zensur umgehen kann: Durch die Benutzung
offener Proxies, oder auch der Anonymisierungssoftware Tor bspw.
in Verbindung mit dem Tor Browser Bundle. Ein gewagtes
Unternehmen, das alles in unter fünf Minuten - inkl. Erläuterung, was ein Proxy überhaupt macht -
unterzubringen. Aber es hat funktioniert, und es ist sehr gut (und auch DAU-fähig) geworden:
via: https://blog.torproject.org/
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Sun, 07 Dec 2008
How To Bypass Internet Censorship
FLOSS Manuals Release Circumvention Book, How To Bypass Internet Censorship
December 4, 2008, Amsterdam
A new book released by FLOSS Manuals, How to Bypass Internet Censorship, describes circumvention tools and explains why you might want to use them, and honestly describes the risks you must consider before circumventing blockers or monitors. Blockers and monitors restrict access to areas of the Internet, and this book describes simple techniques for bypassing those restrictions. The book can be read or downloaded for free as a PDF from flossmanuals.net, or you can purchase a high-quality printed copy of the 200 page book through Lulu, an on-demand printer, at http://www.lulu.com/content/4904448 for €10.83 ($14.00).
Vorgestellt werden in diesem frei verfügbaren Buch Hintergründe zur Internetzensur und einige Techniken,
wie diese umgangen werden kann: Die sieben Autoren des Bandes befassen sich unter anderem mit
Webproxies, Tor, JonDo,
OpenVPN und ssh-Tunneling - das alles leicht verständlich und gut nachvollziehbar.
Lizensiert ist das 200seitige Buch unter der GPL v.2.
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Thu, 20 Nov 2008
Spaß mit dem O2-Support (oder: O2 mag/kennt mutt nicht)
Seit geraumer Zeit nun schon besitze ich ein ungenutztes Mail-Postfach bei O2 - das sollte sich ändern, da es für manche Zwecke durchaus mal Sinn machen könnte, eine weitere Alternative in petto zu haben. Problem nur: mit meinem favorisierten Mail-User-Agent mutt konnte ich mich nie mit dem imap-Server verbinden.
Es sei vorweg gesagt: Es klappt noch immer nicht. Wer also imap.o2online.de erfolgreich mit mutt kontaktiert, fühle sich berufen, mir eine Lösung zukommen zu lassen.
Beginnen wir also mit der Kontaktaufnahme via Online-Formular auf der O2-Webseite:
Was gut war: Die Antwort kam schnell. Nur: kann es sein, dass sie meine Frage nicht ganz gelesen haben?Hallo,
welche Einstellungen muss ich in meinem Mailprogramm vornehmen, um Ihren imap-Server zu nutzen?
Anpingen kann ich imap.o2online.de und imap4.o2online.de - leider nicht aber darüber mails abrufen....
Also probieren wir's nochmal ausführlicher:Anbei senden wir Ihnen die Einstellungen, die Sie fürr die Benutzung fü Ihrn imap-Server benötigen.
E-Mail-Eingangsserver: imap.o2online.de Port: 143
E-Mail-Ausgangsserver: mail.o2online.de Port: 25
Benutzername: (Mobilfunknummer@o2online.de oder Aliasname@o2online.de)
Kennwort: Ihr Kennwort auf o2online.de
Wir freuen uns, Ihnen weitergeholfen zu haben.
Damit sollte eigentlich ein wenig geklärt worden sein. Oder?Hallo, Besten Dank für Ihre Antwort. Wie meiner Anfrage zu entnehmen war, hatte ich diese Adressen ja schon entdeckt. Nur: sie funktionieren nicht.
mutt -f imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de:143
gibt als Fehlermeldung:
"A TLS packet with unexpected length was received.
tls_socket_read (A TLS packet with unexpected length was received.)"
mutt -f imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de/ssl
sagt: "Anmeldung gescheitert"
Probiert man Port 110, wie auf Ihrer Homepage angegeben[1]:
mutt -f imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de:110
wird der Verbindungsaufbau abgelehnt.
Auch die Einstellungen:
mailboxes {MeineRufnummer@imap.o2online.de:143/ssl}
account-hook imaps://MeineRufnummer@imap.o2online.de \
'setimap_user=MeineRufnummer@o2online imap_pass="MeinPasswort"'
bringen nichts.
Gibt es noch weitere Möglichkeiten, ausser mir einen anderen Anbieter für Mailempfang zu suchen?
Viele Grüße
[1] http://www.o2online.de/nw/support/mobilfunk/handy/settings/manuell/manuell-email-haupt-artikel.html?nidx=2
> Wir freuen uns, Ihnen weitergeholfen zu haben.
Haben Sie? ;)
WTF?!?Guten Abend,
vielen Dank für Ihre E-Mail und das Interesse an unseren Produkten und Services.
Leider haben Sie uns nicht mitgteilt welches E-Mail Programm Ihnen diesen fehler anzeigt. Bitte testen Sie einen anderen E-Mail Client. Bitte überprüfen Sie auch Ihre Zugangsdaten. Den Login können Sie direkt auf www.o2online.de überprüfen. Gerne prüfen wir ob das Communication Center korrekt eingerichtet ist.
Und was kommt zurück? Achso. Gesperrt bin ich nur:Hallo,
jetzt wird es aber skurril. In meiner Mail erwähnte ich doch mehrmals meinen Mail-User-Agent: mutt
Und nein, ich werde nicht nur wegen einer kaputten Konfiguration Ihres Dienstes ein anderes Mailprogramm nehmen. Da ich mit mutt sehr zufrieden bin, und es mit mehreren anderen imap-Servern perfekt funktioniert - ausschliesslich o2 macht Probleme.
Meine Zugangsdaten hatte ich mutt korrekt angegeben, diese funktionieren bei der Anmeldung auf Ihrer Webseite.
Aber gut, wenn Sie mir keine Lösung anbieten wollen/können, benutze ich Ihren Mailserver nicht, und suche mir funktionierende Lösungen.
Gruß
Es geht also wunderbar voran. Auf der Webseite eingeloggt, Kundenkennzahl eingegeben, und den bisherigen Schriftwechel einkopiert - und ab damit. Doch: Anstelle einer sinnvollen Antwort kommt nur zurück: Der gesamte bisherige Schriftwechsel. Ohne jeglichen Kommentar! Also nächster Versuch:Guten Tag,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Ihr E-Mail Account wurde durch mehrfacher falscher Anmeldung zum Kundenkonto (E-Mail Client) gesperrt.
Aus Sicherheitsgründen ist für die Bearbeitung Ihres Anliegens die Angabe Ihrer 4 stelligen persönlichen Kundenkennzahl, die Sie sich bei Vertragsabschluss vergeben haben, erforderlich. Diese finden Sie unter "Punkt 1" in Ihren Vertragsunterlagen.
Wir bitten Sie Ihre Anfrage erneut über unser Kontaktformular unter www.o2online.de/goto/kontakt an uns zu richten.
Und Ha! Daraufhin geht es endlich (konstruktiv) voran:Kann es sein, dass Sie Ihre Antwort vergessen haben?
So langsam habe ich keine Lust mehr...
Grüße
Ich habe eine Weile überlegt, ob das nun überhaupt noch Sinn macht. Aber irgendwie macht's inzwischen ja auch schon ein wenig Spaß.Guten Tag,
Um den Fehler möglichst schnell eingrenzen zu können, benötigen wir einige Angaben.
Bitte beantworten Sie uns die unten aufgeführten Fragen. Sollten Sie uns bereits Informationen mitgeteilt haben, möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass nur eine mit allen notwendigen Details versehene Fehlermeldung bearbeitet werden kann.
1. Können Sie sich mit Ihrer Mobilfunknummer und Ihrem Passwort anmelden?
2. Mit welcher Rufnummer melden Sie sich an?
3. Welcher angebotene Service funktioniert nicht?
4. Können Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundenkennzahl einloggen?
5. Welches Fehlerbild/genaue Fehlerbeschreibung wird angezeigt?
6. Teilen Sie uns bitte das Datum, die Uhrzeit und die Häufigkeit der Einschränkung mit.
7. Welchen Browser benutzen Sie (Name und Version)?
8. Welches Betriebssystem benutzen Sie?
9. Bitte testen Sie den gewünschten Zugang an einem alternativen PC via Internet Explorer und teilen Sie uns das Testergebnis mit.
10. Kontaktrufnummer und bevorzugte Rückrufzeit für eventuelle Rückfragen?
Und nun: Das große Finale:> 1. Können Sie sich mit Ihrer Mobilfunknummer und Ihrem Passwort anmelden?
Per Webmail: Ja. Mit meinem Mailprogramm: Nein.
> 2. Mit welcher Rufnummer melden Sie sich an?
MeineRufnummer
> 3. Welcher angebotene Service funktioniert nicht?
Ihr imap-Server imap.o2online.de und imap4.o2online.de
> 4. Können Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundenkennzahl einloggen?
Auf Ihrer Webseite: Ja.
> 5. Welches Fehlerbild/genaue Fehlerbeschreibung wird angezeigt?
Beim Einwahlversuch auf Ihrem imap-Server:
"A TLS packet with unexpected length was received.
tls_socket_read (A TLS packet with unexpected length was received.)"
oder auch: "Anmeldung gescheitert"
> 6. Teilen Sie uns bitte das Datum, die Uhrzeit und die Häufigkeit der Einschränkung mit.
Häufigkeit: Immer.
Datum: Bspw. 07.11.2008 18:45Uhr
> 7. Welchen Browser benutzen Sie (Name und Version)?
Es geht nicht um Ihren Webmailer, sondern um den imap-Server. Als Mailproramm nutze ich mutt Version 1.5.18-4
> 8. Welches Betriebssystem benutzen Sie?
Debian/Gnu Linux
> 9. Bitte testen Sie den gewünschten Zugang an einem alternativen PC
> via Internet Explorer und teilen Sie uns das Testergebnis mit.
Es gibt kein Problem mit Ihrem Webmailer.
> 10. Kontaktrufnummer und bevorzugte Rückrufzeit für eventuelle Rückfragen?
MeineRufnummer - am besten am Spätnachmittag
Das war natürlich eine vollends zufriedenstellende Antwort...Guten Tag,
Bedauerlicherweise werden wir Ihnen hier so keine Lösung anbieten können. Ganz offensichlich, wie auch bereits von Ihnen erwähnt, liegt hier ein Konflikt zwischen dem von Ihnen verwendeten Mail-Client und dem o2 Communication Center Server vor.
Da jedoch andere Mail-Clients sowohl über POP3 als auch über IMAP4 einwandfrei auf den o2 Communication Center Server zugreifen können und der von Ihnen genuzten Mail-Client nicht unbedingt zu den von unseren Kunden genutzten Standard-Mail-Clients gehört bitten wir hier um Ihr Verständnis wenn wir Ihnen den gewünschten Dienst so nicht anbieten können.
Falls jemand da draussen eine bessere weiss, für einen, der nicht den von O2-Kunden genutzten Standard-Mail-Client nutzt: Immer her damit!
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Mon, 17 Nov 2008
Java für Debian-amd64
Ein Java-Plugin (noch dazu komplett OpenSource) für ein 64-bit-Debian (x86_64), das in den
üblichen Browsern (getestet: Galeon/Epiphany/Firefox) gut funktioniert :
apt-get install icedtea-gcjwebplugin
Damit wird das Paket openjdk-6-jdk mitinstalliert, einem Open-Source-Beitrag
von Sun bezüglich Java.
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